Die Wütenden - Les Misérables

Am Donnerstag, 25. Juni, 22 Uhr

 

Stephane hat sich vor kurzem der Kriminalpolizei von Monfermeil, einem Vorort von Paris, angeschlossen. Dies ist genau der Ort, an dem Victor Hugo 1862 seinen Roman "Les Misérables" (zu deutsch: "Die Elenden") spielen ließ. Zusammen mit Stephanes neuen Kollegen Chris und Gwada – beide erfahrene Mitglieder der Einheit – bemerkt er schnell die Spannungen zwischen den lokalen Gangs. Als das Trio eine Verhaftung vornehmen will, droht die Situation plötzlich und unerwartet außer Kontrolle zu geraten.

 

Viktor Hugos 1862 erschienener Roman „Les Misérables“ ist über die Zeit schon mehr als zwei Dutzend Mal verfilmt und als Musical adaptiert worden. Nun greift auch der gefeierte Dokumentarfilmer Ladj Ly („365 Days In Mali“) mit seinem Cannes-Wettbewerbsbeitrag „Les Misérables“ zumindest den Titel auf, selbst wenn die Verbindung zu Hugos Literaturklassiker nur noch sehr lose und eher symbolisch zu verstehen ist. Auch Lys Drama über die hochexplosive Gemengelage zwischen Bewohnern und Polizei in einem Pariser Banlieue handelt von einem Volksaufstand, aber die Verbindung zum Roman besteht konkret vor allem in dem Handlungsort Montfermeil, jenem Stadtteil von Paris, in dem auch Hugos „Les Misérables“ spielt.

 

Frankreich 2019 | Regie: Ladj Ly | mit: Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djebril Didier Zonga

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AB 16 JAHREN / 102 MINUTEN