Gäste im Kiez
Regelmäßig laden wir zu aktuellen Kinofilmen ExpertInnen, RegisseurInnen oder DarstellerInnen zum Gespräch ein.
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Filmland Brandenburg Vorpremiere HEIMSUCHUNG
Am 14. Oktober um 17:30 Uhr
Als ausgewiesener Spezialist für Literaturverfilmung hat sich Volker Schlöndorff nun an die Adaption eines weiteren Bestseller gemacht: „Heimsuchung“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck, der Jahrzehnte deutscher Geschichte anhand eines Grundstücks an einem See im märkischen Land erzählt.
Wir freuen uns auf ein Gespräch mit:
Volker Schlöndorff - Regie, Drehbuch & Produzent
Jenny Erpenbeck - Autorin
Regina Ziegler - Produzentin Ziegler Film
Moderation: Knut Elstermann
Die Veranstaltung findet im Rahmen von Filmland Brandenburg statt - eine Initiative von Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH in Kooperation mit Ziegler Film und STUDIOCANAL.
Schmetterlinge im Ohr
Am 17. Oktober um 11:30 Uhr
Zu Gast: DSB-Landesverband der Schwerhörigen Brandenburg e.V. (Diskussion nach dem Film, Wanderausstellung "125 Jahre Schwerhörigenbewegung" im Foyer)
Antoine, ein gutaussehender Geschichtslehrer in seinen frühen Fünfzigern, ist Ignorant der Extraklasse, vor allem wenn es um Symptome des eigenen Alterns geht: Wortmeldungen seiner Schüler oder die Gefühlslage seiner Freundin - geht ihn nichts an. Sogar das morgendliche Schellen seines Weckers ignoriert er. Seine neue Nachbarin Claire treibt er mit ohrenbetäubenden Lärm in den Wahnsinn. Ihre Wutausbrüche perlen an Antoine gnadenlos ab - wie alles in dieser Welt. Erst als er in der Schule auch den Feueralarm ignoriert, ist Antoine gezwungen, sich der demütigenden Tatsache zu stellen: Er ist so gut wie taub. Und das im besten Alter! ...
Biermann
Am 18. Oktober um 15:30 Uhr
Zu Gast: Regisseur Jens Meurer, Linda Teuteberg, Stellv. Bundesvorsitzende der FDP; Moderation Britta Weck
BIERMANN ist ein Dokumentarfilm des Europäischen Filmpreis- und Golden Globe-Gewinners Jens Meurer über das Leben und Werk des Dichters und Liedermachers Wolf Biermann. Der Film zeichnet seine Biografie als unmittelbaren und hautnahen Rückblick nach und verbindet persönliche Erinnerungen mit politischer Zeitgeschichte. Im Zentrum stehen Biermanns Herkunft, seine Hinwendung zur Musik, sein Wirken in der DDR, das Kölner Konzert von 1976 und dessen Folgen sowie sein künstlerisches Arbeiten bis in die Gegenwart.
La Graciosa - Kanarische Träume
Am 18. Oktober um 17 Uhr
Zu Gast: Karin Kaper und Dirk Szuszies (Regie)
Millionen von Deutschen kennen die Kanaren – nur wenige die winzige Insel La Graciosa. Mit LA GRACIOSA – KANARISCHE TRÄUME erfüllen sich Karin Kaper und Dirk Szuszies einen langgehegten persönlichen Herzenswunsch. Seit mehr als 30 Jahren kennen die Filmemacher diese kleinste der kanarischen Inseln und wurden nun Zeugen dramatischer Veränderungen. Die Insel ist ein einzigartiger Mikrokosmos: Caleta de Sebo ist das einzige bewohnte Dorf mit 600 Einwohnern. Deutlich wird im Film der Wandel von einem einst armen Fischerdorf, in dem jeder jedem half, zu einer immer mehr vom Tourismus dominierten Gemeinschaft. Unterschiedliche Bewohner des Dorfes, zu denen die Filmemacher im Laufe der Jahre ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut haben, sind die Protagonisten des Films. Starke Frauen und ihre Bedeutung spielen eine wesentliche Rolle, ebenso Menschen, die sich in La Graciosa verliebt und dort niedergelassen haben.
TICKETS & INFO
Helene Weigel - Revolutionärin im Rampenlicht
Am 08. November um 12 Uhr
Zu Gast: Regisseurin Maria Wischnewski
Bis heute bedeutet sie die Welt für jene Bretter, die die Welt bedeuten. Helene Weigel hat ein unglaubliches Vermächtnis hinterlassen – mit ihrem eigenen Werk und dem ihres Mannes Bertolt Brecht, der an ihr wuchs und nur mit ihr Theatergeschichte schreiben konnte. Von der „lärmendsten Schauspielerin Berlins“, die Anfang der 1920er Jahre mit explosivem Stil und rabiater Behauptungskunst zum Theaterstar der Hauptstadt aufstieg, zur Intendantin des Berliner Ensembles, die altes Kriegsgerät als Theatertechnik verbauen ließ. Für viele Menschen in der jungen DDR wurde sie zur Hoffnungsträgerin. Der Dokumentarfilm HELENE WEIGEL – REVOLUTIONÄRIN IM RAMPENLICHT füllt eine gravierende Lücke, denn erschütternd wenig wird an den gewaltigen Spielraum erinnert, den Helene Weigel für sich, die Schauspielkunst und die Kulturpolitik erkämpfte.