Gäste und Sonderveranstaltungen im Thalia

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Die Welt wird eine andere sein

Am 09. August um 17 Uhr

Zu Gast: Regisseurin Anne Zohra Berrached

Regisseurin Anne Zohra Berrached schafft mit großer Meisterschaft ein Kino der Wahrhaftigkeit. Kaum jemandem gelingt es, eine so intensive filmische Sprache für das Unsagbare zu finden, das sich in unseren Gefühlswelten verborgen hält. In "Die Welt wird eine andere sein" erzählt sie von der unauflöslichen Verwandtschaft zwischen Intimität und Fremdheit. Es entsteht eine eigene Dramaturgie der Liebe, die jedes Knistern, jede Sehnsucht und jeden Verlust körperlich spüren lässt. Ein großes Stück Kino über die Politik des Privaten, das jede Minute unter die Haut geht, umhaut, unvergesslich bleibt.

Wem gehört mein Dorf?

Am 11. August um 19.30 Uhr

Zu Gast: Regisseur Christoph Eder

Im Heimatdorf des Filmemachers, dem Ostseebad Göhren auf Rügen, streiten die Einwohner*innen über die Zukunft des beliebten Urlaubsortes. Den Gemeinderat dominiert seit Jahren ein Gruppe von vier Männern, die für Wachstum und Investitionen steht. Im Dorf nennt man sie die “Vier von der Stange”, weil sie stets die Projekte von Großinvestor W. Horst unterstützen. Der Multimillionär aus Nordrhein-Westfalen hat seit der Wende so viele Hotels und Ferienhäuser gebaut wie kein anderer. Als Horst ein Bauvorhaben im Naturschutzgebiet plant, gehen die Aktivistin Nadine und ihr Vater Bernd dagegen vor. Schnell merken sie, dass sie nur eine Chance haben, die malerische Landschaft ihrer Heimat zu schützen: Indem sie bei der anstehenden Kommunalwahl mit Gleichgesinnten antreten und die Mehrheit im Gemeinderat erringen.

Nahschuss

Am 11. August um 20 Uhr

Zu Gast: Regisseurin Franziska Stünkel

“Nahschuss” ist inspiriert von der Lebensgeschichte des Dr. Werner Teske, der 1981 in der DDR zum Tode verurteilt und wenig später hingerichtet wurde. Der fußballbegeisterte Ingenieur Franz Walter erhält vom Auslandsnachrichtendienst der DDR ein vielversprechendes Angebot. Er soll als Stasi-Mitarbeiter die DDR dabei unterstützen, sich auf die kommende Fußballweltmeisterschaft vorzubereiten. Im Gegenzug wird ihm eine Professur in Aussicht gestellt. Franz nimmt das Angebot an und verpflichtet sich zu uneingeschränkter Systemtreue. Zusammen mit seinem Kollegen Dirk wird er zu Auslandseinsätzen in die BRD geschickt. Zunächst scheinen seine Aktivitäten lediglich dem Informationsbedarf der DDR zu dienen, doch dieser Bedarf wird größer und monströser. Franz fühlt sich unwohl. Er isoliert sich. Selbst seine Frau Corina ringt vergeblich um sein Vertrauen. Franz will raus, doch es gibt keinen Weg. Der Geheimdienst lässt ihn nicht gehen.