Gäste im Kiez

Regelmäßig laden wir zu aktuellen Kinofilmen ExpertInnen, RegisseurInnen oder DarstellerInnen zum Gespräch ein.

Schwesterherz

Am 16. Januar um 18:30 Uhr 

Zu Gast: Regisseurin Sarah Miro Fischer und weitere Gäste

Mit großem Feingefühl erzählt Sarah Miro Fischer in SCHWESTERHERZ von zwei Geschwistern, deren enge Beziehung durch einen ungeheuerlichen Verdacht erschüttert wird. Das vielschichtige, körperlich nuancierte Schauspiel von Marie Bloching und Anton Weil verleiht dem Liebes- und Gewissenskonflikt mit wenigen Worten präzisen emotionalen Ausdruck. Ein Film ohne einfache Antworten, der berührt und lange nachhallt! Für den Nachwuchspreis First Steps Award wurde das bewegende Drama, das im Februar Weltpremiere im auf der Berlinale feierte, gleich in drei Kategorien nominiert und schließlich als "Bester abendfüllender Spielfilm" ausgezeichnet.

TICKETS & INFO 

Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren

Am 24. Januar um 18:30 Uhr 

Zu Gast: Regisseur und Produzent Wilfried Hauke

Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser*innen. Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tagebüchern, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs.

TICKETS & INFO 

SNEAK PREVIEW - Die geheime Vorpremiere im Januar

Am 28. Januar um 20.15 Uhr

Sehen Sie Filme schon vor ihrem offiziellen Start in den deutschen Kinos! Mit unserer Sneak Preview öffnen wir einmal im Monat ein filmisches Überraschungsei. Es erwarten Sie exklusive Vorpremieren, aber auch kleine Independent-Perlen. Ob Oscar-Kandidaten oder Arthouse-Kritikerlieblinge, ob Hollywood-Stars oder junges deutsches Kino - alles ist möglich! 

TICKETS & INFO

White Snail

Am 30. Januar um 18 Uhr 

Zu Gast: Regissuer  Levin Peter

Masha, ein belarussisches Model, träumt von einer Karriere in China. Misha arbeitet in einer Minsker Leichhalle und erweckt die Toten in seinen Ölgemälden zum Leben. Die beiden Außenseiter fühlen sich auf ungewöhnliche Weise voneinander angezogen und streifen gemeinsam durch die warmen Sommernächte. WHITE SNAIL ist die fragile Liebesgeschichte zweier Außenseiter, die erkennen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind. Beim Locarno Film Festival in der International Competition erhielt er sowohl den Special Jury Prize als auch den Pardo for Best Performance. Auch das Sarajevo Film Festival ehrte den Film im Feature Film Competition mit dem Arthouse Cinema Award der CICAE-Jury.

TICKETS & INFO 

Ungeduld des Herzens

Am 07. Februar um 18:30 Uhr 

Zu Gast: Hauptdarstellerin Ladina von Frisching

Was als Geste des Mitgefühls beginnt, wird zur gefährlichen Versuchung, sich als Retter zu fühlen. In Ungeduld des Herzens verlegt Regisseur Lauro Cress Stefan Zweigs zeitlose Geschichte von Mitleid und moralischer Überforderung in die Gegenwart – ein intensives Psychodrama über die Sehnsucht nach Nähe, die Grenzen von Empathie und die Unmöglichkeit, für andere zu leben. Ausgezeichnet beim Max Ophüls Preis 2025 (Bester Spielfilm, Bester Schauspielnachwuchs), ist der Film ein herausragendes Beispiel für das neue deutsche Autorenkino – kraftvoll, berührend und von großer emotionaler Klarheit.

TICKETS & INFO 

FASSADEN

Am 12. Februar um 19 Uhr

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Brandenburg I Eintritt frei 

Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN sichtbar. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat Frauen unzulänglich schützt. Die Erzählung wurde aus vier realen Erfahrungsberichten zu einer Geschichte verdichtet, um die Anonymität der Frauen zu wahren. Alle Ereignisse haben sich tatsächlich so zugetragen, nichts ist erfunden. Im Anschluss an den Film gehen wir in einen gemeinsamen Austausch zum Gesehenen und eventuell eigenen Erfahrungen mit dem Thema. Es werden Hinweise auf Ansprechpartner*innen und Hilfestrukturen gegeben.

ANMELDUNG