Wem gehört mein Dorf?

Am 11. August in Anwesenheit von Regisseur Christoph Eder

 

Im Heimatdorf des Filmemachers, dem Ostseebad Göhren auf Rügen, streiten die Einwohner*innen über die Zukunft des beliebten Urlaubsortes. Den Gemeinderat dominiert seit Jahren ein Gruppe von vier Männern, die für Wachstum und Investitionen steht. Im Dorf nennt man sie die “Vier von der Stange”, weil sie stets die Projekte von Großinvestor W. Horst unterstützen. Der Multimillionär aus Nordrhein-Westfalen hat seit der Wende so viele Hotels und Ferienhäuser gebaut wie kein anderer. Als Horst ein Bauvorhaben im Naturschutzgebiet plant, gehen die Aktivistin Nadine und ihr Vater Bernd dagegen vor. Schnell merken sie, dass sie nur eine Chance haben, die malerische Landschaft ihrer Heimat zu schützen: Indem sie bei der anstehenden Kommunalwahl mit Gleichgesinnten antreten und die Mehrheit im Gemeinderat erringen. Können sie die Übermacht der “Vier von der Stange” brechen? Ein persönlicher Film über das Wesen der Demokratie zwischen weißer Bäderarchitektur und sanftem Meeresrauschen.

 

"Aus dem Kleinen heraus über das Große erzählen: Nach diesem Prinzip verfährt Christoph Eder in seinem Dokumentarfilm „Wem gehört mein Dorf?“, das über Verdrängungsprozesse, Gentrifizierung, Profitstreben und Gleichgültigkeit am Beispiel des Heimatdorfs des Regisseurs erzählt, dem Ostseebad Göhren auf Rügen." (Programmkino.de)

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Mittwoch
11. August