Sorry Genosse

Am 11. Februar in Anwesenheit von Regisseurin Vera Brückner

 

Eine (fast) unglaubliche Liebesgeschichte

 

Briefe aus ihrer Jugend katapultieren Hedi und Karl-Heinz zurück in ihre Vergangenheit: Die Medizinstudentin aus der DDR und der BRD-Student lieben sich in Zeiten des Kalten Krieges. Getrennt durch den Eisernen Vorhang wünschen sie sich nichts sehnlicher, als endlich vereint zu sein – allerdings gestaltet sich das als schwierig. Nachdem Karl-Heinz einen Einbürgerungsantrag an die DDR stellt und dieser zu Verstrickungen mit der Stasi-Behörde führt, bleibt den beiden keine andere Wahl: Hedi muss aus der DDR fliehen! Für ihre halsbrecherische Flucht tüftelt das Paar gemeinsam mit Freund*innen einen ‚Masterplan‘ aus, bei dem sie als Reisende getarnt nach Rumänien fahren. Doch bereits kurz nach dem Grenzübertritt reihen sich die unglücklichen Zufälle aneinander und die Gruppe zieht die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich. Hedis Flucht droht jeden Moment zu scheitern …

 

DDR-Geschichte mal anders: In Vera Brückners farbenfroher Doku erwecken Karl-Heinz und Hedi ihre unglaubliche Romanze während des Kalten Krieges erneut zum Leben – samt waghalsiger Flucht über die deutsch-deutsche Grenze, geheimen Komplizen und verblüffend hilfsbereiten Stasi-Beamten! Stets in einen lässigen Retro-Look getaucht entführt „Sorry Genosse“ auf eine charmante wie spannungsgeladene Zeitreise in die deutsche Vergangenheit. Seine Uraufführung feierte der Film auf der Berlinale im Jahr 2022.

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AB 6 JAHREN / 95 MINUTEN