Räuberhände

Während Janiks Eltern in ihrem Leben immer alles richtig gemacht haben, hat Samuel es ihn seinem Leben bisher nicht so gut getroffen. Er kommt aus zerrütteten Verhältnissen und Janiks Eltern haben Samuel quasi adoptiert. Seine Mutter, die auf der Straße lebt, hütet er wie ein Geheimnis. Samuel will endlich Ordnung in sein Leben bringen, Janik will genau das Gegenteil. Er möchte aus dem geordneten Elternhaus ausbrechen und endlich Chaos erleben. Also haben Janik und Samuel ein neues Ziel vor Augen: Für ihr neues, eigenständiges und unabhängiges Leben haben sie sich Istanbul ausgesucht. Doch Janik stellt eines Tages etwas Unverzeihliches an, was die Freundschaft zwischen den beiden Jungen auf eine harte Probe stellt. Basierend auf Finn-Ole Heinrichs gleichnamigen Roman, der erstmals 2007 erschien.

 

"Mit seinem Roman „Räuberhände“ von 2007 traf Finn-Ole Heinrich den Sound der Jugend: frech, lässig, locker. Das filmisch strukturierte Buch bietet sich für die Leinwand geradezu an, denn Heinrich hat selbst Regie studiert. Trotzdem hat sich – in Kooperation mit Heinrich – ein anderer Regisseur des Stoffs angenommen. Im freien Umgang mit der Vorlage inszeniert Ilker Çatak ein flottes, sexuell unverblümtes Abenteuer um eine große, prägende Jungsfreundschaft." (Programmkino.de)

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AB 16 JAHREN / 93 MINUTEN