Maixabel - Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hof

Im Jahr 2000 wird Juan Mari Jáuregui, der frühere sozialistische Zivilgouverneur der baskischen Provinz Gipuzkoa, durch einen Mordanschlag der ETA getötet. Eine Welt bricht zusammen für Maixabel Lasa, seine Frau und politische Weggefährtin. So schwer es ihr fällt, sie muss die Kraft zum Weitermachen finden, für ihre Tochter María, für den Dialog, für den Juan Mari sich so leidenschaftlich eingesetzt hatte. Elf Jahre später erhält sie eine ungewöhnliche Anfrage: Zwei der Mörder bitten sie um ein Gespräch. Maixabel wagt die Begegnung, gegen alle Widerstände, auch ihre eigenen. Sie stellt sich dem Dialog mit denen, die ihr so unendlichen Schmerz zugefügt haben - den Mördern ihres Mannes.

 

"Ein kraftvolles, sensibles Drama über Schuld und Vergebung – nach einer wahren Geschichte. Icíar Bollaín (u. a. UND DANN DER REGEN, DER OLIVENBAUM – EL OLIVO) erzählt parallel von Maixabel, der Witwe eines bei einem Anschlag getöteten Politikers, und von dem verurteilten Mörder ihres Mannes, der sich mit Maixabel treffen will. Gleichzeitig erzählt der Film vom Ende der ETA, der baskischen Untergrundorganisation, die in Spanien seit den 1960er Jahren für zahlreiche Attentate mit vielen Toten verantwortlich war.

Icíar Bollaín überrascht einmal mehr das Kinopublikum, diesmal nach der leichten Komödie ROSAS HOCHZEIT wieder mit einer hoch anspruchsvollen Geschichte, die absolut unter die Haut geht, vielleicht auch, weil sie ohne jede Sentimentalität auskommt." (Programmkino.de)

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AB 12 JAHREN / 116 MINUTEN