Letzte Mieter, Der

Am Freitag, 14. August, Online-Filmgespräch mit Regisseur Gregor Erler

 

Berlin. Das letzte unsanierte Haus in einer schicken Wohngegend wird geräumt. Die alten Mieter ziehen aus, doch Dietmar (67) weigert sich. Dessen Sohn, Tobias (34), versucht ihn dazu zu bewegen in eine Sozialwohnung zu ziehen. Doch sein Vater sträubt sich - er wird seine geliebte Wohnung, in der er seit 40 Jahren lebt, nicht verlassen. Die Situation zwischen Tobias, seinem Vater und dem scheinbar zufällig anwesenden Makler des Hauses gerät völlig außer Kontrolle und eskaliert. Als plötzlich die junge Polizistin Shirin in der Tür steht, muss sich Tobias entscheiden, ob er zum ersten Mal in seinem Leben wirklich für etwas einsteht und zu Ende bringt. Doch ist das schon alles? Was plante der Vater wirklich? Schnell wird klar, die Wahrheit ist noch viel komplexer. Und vieles in diesem wendungsreichen Kammerspiel ist ganz anders, als es zunächst scheint… Ein bis zum überraschenden Ende spannender, tragischer Berlin-Thriller zu dem hochaktuellen Thema Gentrifizierung.

 

"Ein Thriller über Wohnungsnot, Gentrifizierung und Zwangsräumung. Zeitgemäßer könnte ein Film kaum sein, besonders wenn er in Berlin spielt, wo das Thema des knapper und teurer werdenden Wohnraums seit Jahren die Gemüter erhitzt. Aus diesem Stoff macht Gregor Erler seinen Debütfilm „Der letzte Mieter“, dem es oft gelingt seine beschränkten Mittel mit Originalität wettzumachen." (Programmkino.de)

 

Deutschand 2018 | Regie: Gregor Erler | mit: Matthias Ziesing, Pegah Ferydoni, Moritz Heidelbach, Wolfgang Packhäuser, Thilo Prothman, Tom Keune, Mignon Remé

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AB 16 JAHREN / 97 MINUTEN