In memoriam David Lynch: Lost Highway

Ein mysteriöser Anruf, eine unheimliche Videokassette und eine verstörende Identitätskrise: Der Jazzmusiker Fred Madison (Bill Pullman) lebt mit seiner Frau Renée (Patricia Arquette) ein scheinbar ruhiges Leben, bis er sich eines Mordes bezichtigt wiederfindet. In der Todeszelle verwandelt er sich auf unerklärliche Weise in den jungen Automechaniker Pete Dayton (Balthazar Getty), dessen Leben ebenfalls von dunklen Mächten durchzogen ist. Während sich Realität und Albtraum, Identitäten und Zeitstrukturen auflösen, entfaltet sich eine surreale Reise durch ein Labyrinth aus Schuld, Verlangen und Gewalt – bis hin zu einem unentrinnbaren, fatalen Kreislauf.

 

Mit Lost Highway erschafft David Lynch ein hypnotisches Neo-Noir-Werk, das sich jeder eindeutigen Deutung entzieht. Die düsteren, expressionistischen Bilder und der bedrohliche Soundtrack erzeugen eine Atmosphäre zwischen Traum und Wahnsinn. Der Film markiert eine Schlüsselfigur in Lynchs Werk und verbindet Motive aus seinen früheren und späteren Filmen – insbesondere Identitätsbrüche und die Dunkelheit hinter der Fassade des Alltäglichen.

 

Regie: David Lynch I mit: Bill Pullman, Patricia Arquette, Balthazar Getty I USA, Frankreich 1997 I Mystery-Thriller

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AB 16 JAHREN / 135 MINUTEN
Filmplakat des Films In memoriam David Lynch: Lost Highway