Corpus Christi

Der 20-jährige Daniel sitzt in Haft, wo er Teil von Gewaltaktionen gegen andere Häftlinge ist. Er entdeckt beim Gottesdienst aber auch gleichzeitig seinen christlichen Glauben. Als er das Gefängnis verlässt, gibt er sich in einem Dorf, wo er sich für seinen Arbeitsplatz melden soll, als Priester aus. Nach und nach gewinnt er das Zutrauen der Bevölkerung und wird sogar in seiner unkonventionellen Art richtig beliebt. Er droht dann aber aufzufliegen, als ihn seine Vergangenheit in Form von Menschen aus seinem früheren Leben einholt. In seiner polnischen Heimat war die unterhaltsame Maskerade eines Häftlings als Priester mit mehr als 1,3 Millionen Zuschauern der größte Arthouse-Erfolg 2019. Seine Weltpremiere feierte das Werk in der Reihe "Venice Days", um dann um die Welt zu reisen und diverse Festivalpreise zu gewinnen. Beim polnischen Filmpreis räumte "Corpus Christi" zurecht in elf Kategorien ab. Regisseur Jan Komasa hat eine kluge und sehr gut gespielte Reflexion über Glaube und Vergebung gedreht, die auch ein paar schöne Seitenhiebe auf das bigotte Dorfleben parat hält."

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AB 16 JAHREN / 116 MINUTEN