Nicht verRecken

Am 30. November in Anwesenheit des Regisseurs Martin Gressmann

 

Am 08. Februar 2023 in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung und ebenfalls in Anwesenheit von Martin Gressmann

 

 

KZ Sachsenhausen, der Belag der Lagerstraße wechselt von Stein zu Asphalt, von Schotter zu Kies. Da­rüber lässt man Gefangene laufen, erst 32, dann 48 Kilometer am Tag. Sechs Reichsmark pro »Läufer« kassiert die SS von Schuhherstellern wie Salaman­der, Bata und Co., die ihre Produkte dann auf Ab­rieb, Festigkeit und dergleichen untersuchen las­sen. Später, die Rote Armee nähert sich den Lagern, müssen die Häftlinge wieder laufen. In Kolonnen zu 500 werden sie auf Todesmärsche durch Branden­burg und Mecklenburg getrieben, durch Dörfer, wo die Bewohner*innen verstohlen hinter den Fenstern stehen, die Erschießungen von Zurückbleibenden beobachten. Schaut man genau hin, zeigt sich das Schicksal der Gepeinigten noch im Gelände. Und die Geschichte zeichnet auch die Menschen, die Überlebenden oder die »Bystander«: Geschehenes und Gesehenes ist allen eingebrannt …

 

Sechs Jahre hat Martin Gressmann an dieser dichten Recherche ge­arbeitet, die uns wie eine präzise Tiefenbohrung das Grauen der letzten Kriegstage vor Augen führt.

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AB 12 JAHREN / 115 MINUTEN

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Mittwoch
08. Februar