Luisa
(*) Drama * Deutschland * Regie: Julia Roesler;
Beste Hauptdarstellerin, Bestes Drehbuch, Beste Produktion, Bestes Kostümbild / achtung Berlin 2026
Luisa ist vor kurzem von zu Hause ausgezogen und neugierig, was das Leben für sie bereithält. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und kleine Abenteuer ein. Sie lebt in der Wohngruppe einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung am Rande einer deutschen Kleinstadt. Dort erhält sie Unterstützung in ihrem oft turbulenten Alltag. Unbemerkt wird Luisa zunehmend stiller, in der Wohngruppe geht das alltägliche Leben weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist. Luisa selbst sagt nicht, wie das passiert ist, sie schweigt. Jede und jeder weiß, dass ihr Freund Anton nicht zeugungsfähig ist. Der Verdacht auf sexuellen Missbrauch liegt nahe. Luisa entschließt sich, die Schwangerschaft abbrechen zu lassen. (Text: Verleiher)
„Gemeinsam mit Darsteller*innen des inklusiven Ensembles Meine Damen und Herren, dem auch einige der Schauspielenden in Luisa angehören, haben sie Figurenprofile erarbeitet, die sich mit den Menschen mit Behinderung, die am Film mitwirken, auf Augenhöhe bewegen. Das Ergebnis ist ein tiefschürfender Film, der nicht nur von Inklusivität erzählt, sondern mit ihr - vielschichtiges Drama.“
Kinozeit