Im Osten was Neues
Am 25. November in Anwesenheit der Regisseurin Loraine Blumenthal & von Protagonist „Eichi“ Thomas Eichstädt in Kooperation mit der VVN-BdA und dem SV Concordia Nowawes 06 e.V.
Thomas „Eichi“ Eichstätt, trainiert in Mecklenburg- Vorpommern die Fußballmannschaft FC Pio. Viele der jungen Spieler sind aus ihren Heimatländern geflohen und kämpfen mit Jobsuche, Akzeptanz und ihrer Vergangenheit. Für viele ist Eichi Vaterfigur, doch er blickt auf eine düstere Zeit als Rechtsextremist zurück.
Wenn Fußballtrainer Thomas „Eichi“ Eichstätt mit seiner Mannschaft aus Torgelow bei Turnieren auftaucht, fallen sie sofort auf. Der große, kräftige Mann mit Glatze, Tattoos und Stimme, die u¨ber das ganze Feld hallt, trainiert vor allem Geflüchtete.
Auf dem Rasen sind die jungen Erwachsenen ganz im Hier und Jetzt. Doch abseits des Spielfeldes holt sie ihre Vergangenheit und Sehnsucht nach Heimat ein. Jobsuche, Fremdenfeindlichkeit und die Suche nach Zugehörigkeit sind für sie zusätzliche harte Lebensrealität. Für viele der Spieler ist „Eichi“ Bezugsperson und Freund. Aber auch er blickt auf ein fru¨heres, dunkles Leben als Rechtsextremist.
Der abendfüllende Dokumentarfilm zeigt mal humorvoll und leicht, mal tiefsinnig und ungeschönt ihre Lebenswege, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
"Ein früherer Rechtsradikaler, der sich heute für die Jugendlichen seines Ortes in der ostdeutschen Provinz einsetzt und für Werte wie Toleranz, Verantwortung und Gerechtigkeit steht. Das ist das inhaltliche Grundgerüst der bewegenden, lebensnahen Doku „Im Osten was Neues“. Unaufgeregt und zurückgenommen zeichnet der Film das Bild eines geläuterten Mannes, der neue Wege beschreitet und als Paradebeispiel für Selbstreflexion und Wandel fungiert." (Programmkino.de)
Regie: Loraine Blumenthal I Deutschland 2025 I Dokumentarfilm