Familie Brasch

Der Traum eine neue, antifaschistische und gerechtere Gesellschaft zu entwickeln, prägt mehrere Generationen, ebenso wie die Verwerfungen der deutschen Geschichte. Die jüdischen Eltern, Horst und Gerda Brasch, die sich während des zweiten Weltkrieges im Londoner Exil kennen lernen, gründen die Existenz ihrer jungen Familie in der sowjetischen Besatzungszone, in Ostberlin 1946. Die Mutter, eine kunstbegeisterte Wienerin, wird in der DDR nie heimisch und stirbt früh. Mit dem Vater, dem mächtigen Staatsfunktionär, der vom Judentum zum Katholizismus konvertiert und während des Krieges zum gläubigen Kommunisten wird, fechten die drei Söhne Thomas, Klaus und Peter Brasch erbitterte Kämpfe aus. Zwei werden Schriftsteller, der mittlere Schauspieler. Die jüngste Tochter Marion Brasch sucht Versöhnung und Ausgleich und stößt ebenfalls damit an Grenzen. Sie ist die einzige, die ihre berühmtberüchtigte Familie überlebt, die einzige, die es ins Heute schafft.

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