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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

nachdem wir jetzt fast zwei Monate wieder spielen, bewahrheiten sich viele unserer Befürchtungen. Durch den Re-Start mitten in den Hochsommer hinein wurden viele hervorragende Filme "versemmelt". Wenn der Topfilm in allen Kinos Deutschlands über das gesamte Wochenende 50 Besucher pro Saal hat, kann man sich ausrechnen, dass das sowohl für Kinos als auch Verleiher eine Katastrophe darstellt. Aber für die Idee, erst wieder zu starten, wenn alle Bundesländer aus den Ferien zurück sind, fand sich leider keine Mehrheit.

Immerhin haben wir bislang fast 10.000 BesucherInnen und konnten feststellen, dass die Corona-bedingten Umstellungen im Betrieb funktionieren. Maske im Foyer, aber nicht im Saal am Platz und bei begrenztem Platzangebot - das geht. Den Berliner Weg, viele Plätze, aber auch im Saal mit Maske werden wir keinesfalls mitgehen, auch wenn sich Brandenburg dem anschließen sollte. Wer die Maske häufiger trägt weiß, dass sie nach 20 Minuten "durch" ist und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand 6 - 8 Masken mitbringt, um einen normal langen Film anzusehen.

Bis auf weiteres werden wir mit den begrenzten Platzkapazitäten also noch leben müssen, was uns dazu zwingt, die Filme noch genauer auszuwählen. Deshalb werden wir Tenet auch vorerst nicht einsetzen, denn die Corona-Verleihbedingungen würden dazu führen, dass der Film fast alle Leinwände in der Stadt blockiert.

Und u.a. mit EXIL und dem ZUGREISENDEN laufen zur Zeit Filme, die ich in die Kategorie "unvergessliches Kinoerlebnis" einsortiere, Filme die man gesehen haben sollte.

Insgesamt wird unser Programm noch stärker "Arthouse" sein, denn es gilt, die Verleiher zu unterstützen, die Filmkunst in die Kinos bringen. Und die Filmkonzerne haben sich in der Pandemie (erwartbar) als das bewiesen, was sie sind: Konzerne eben, denen das Produkt relativ egal ist, denen langjährige Zusammenarbeit egal ist, solange von irgendwo der Umsatz kommt.

Schon in den letzten zwei Monaten waren die besten Vorstellungen die, bei denen wir RegisseurInnen und andere Gäste begrüßen durften. Diesen Weg werden wir auch weiterhin gehen. Im September können Sie sich daneben auch kostenlos(!) 30 Filme im Rahmen des Boulevard des Films ansehen, können mit Gästen "40 Jahre AG Dok" feiern und auch noch einmal CHICHINETTE im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg ansehen.


Ein Riesenangebot also, Neues und Altes vereint in Potsdams Traditionskino.
Und wenn Sie dieses Angebot unter Beachtung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen annehmen, ist uns um die Zukunft auch nicht bange.

Ihr Thomas Bastian

Exil

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