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Die Vorstellungen heute ›

Unser Programm für die Kinowoche vom 06.08. bis 12.08.

Liebe Kinogäste,

vier echte Stradivaris, vier Ausnahmemusiker und nur noch eine Woche bis zum Konzert: Regisseur Grégory Magne verwandelt diese Ausgangslage in eine elegante französische Komödie über große Egos, alte Verletzungen, die Leidenschaft für Musik und die schwierige Kunst, den richtigen Ton zu treffen – im Leben wie auf der Bühne. Dass Der Klang der Stradivari so spannend und authentisch wirkt, liegt maßgeblich an der Besetzung. Die Darsteller:innen spielen ihre Instrumente tatsächlich selbst. Besonders Daniel Garlitsky, im echten Leben ein sehender Violinist und Dirigent, verleiht dem blinden Peter eine bemerkenswerte Präsenz. Hinter der leichten Komödie steckt eine kluge Frage: Was geschieht, wenn Menschen, die ihr Leben lang darauf trainiert wurden, außergewöhnlich zu sein, plötzlich zurücktreten und anderen zuhören müssen?

Mit ihren ersten beiden Filmen hat sich Sandra Wollner (The Trouble with Being Born) als eine der interessantesten Filmemacherinnen im deutschsprachigen Raum etabliert – ein Ruf, den sie mit Everytime bestätigt. Der Film brachte ihr eine Einladung nach Cannes ein, wo er in der Nebensektion Un Certain Regard gezeigt wurde. Ein besonderer Blick kennzeichnet auch Wollners Werke, die oft mit wechselnden Bildformaten arbeiten und von der Subjektivität des Blicks erzählen, von der Unzuverlässigkeit des Gedächtnisses. Menschen bilden sich darin nicht unbedingt ein Bild von der Welt, wie sie ist, sondern von der, wie sie sein sollte.

Am Anfang war das Ei. Aus ihm entwickelt sich ein Küken, das zur Henne wird. Der ungarische Regisseur György Pálfi erzählt in seinem ungewöhnlichen und bemerkenswerten Film Lebensansichten eines Huhns streng aus der Hühnerperspektive. Was wie eine humorvolle Stilübung klingt, entpuppt sich bald als ethisch komplexe Betrachtung der Parallelen zwischen Tieren und Menschen.

Aus welcher Perspektive sie das Leben auch immer betrachten. Die besten Blickwinkel finden Sie im Thalia…

Queerfilmabend: Truth or Dare

Am 10. August um 20:30 Uhr 

Dieses Mal KOSTENLOS und mit ganz viel Liebe für die Community. Großen Dank an Verleih und Filmschaffende, die es möglich machten!

Erinnerst Du Dich an den Lockdown?Als die entleerten Dancefloors sich nach Körpern sehnten? Wo sollten wir hin mit unserer Sehnsucht? Wo sollten wir hin mit unserem Begehren? Wo sollten wir hin mit unserem Fleisch? Inspiriert von diesem Gefühl der Abgeschnittenheit und Sehnsucht des Lockdowns beginnt der experimentelle Dokumentarfilm "Truth or Dare". Aus den Distanz-Interviews entspinnen sich fragmentarische Erzählungen von Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt, die alle nach Berlin kamen, um hier ein Zuhause in der queeren sexpositiven Szene zu finden. Sie erzählen Geschichten von tröstenden Dates aus Liebeskummer, Geschichten von Flucht aus faschistischen Elternhäusern. Es geht um die Entdeckungen des eigenen queeren Körpers, die Notwendigkeit von Consent Praktiken und den Struggle um Anerkennung selbstbestimmter Sexarbeit.

Open Air Kinosommer am Waschhaus: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Am 12. August um 21 Uhr 

Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt.

Ferienkino 

Ferienkino 1: Toy Story 5

G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge

Tommy Tom - Der verschwundene Teddybär

Neu im Thalia

Everytime 

Der Klang der Stradivari

Lebensansichten eines Huhns

FamilienkinoZeit 

Toy Story 5 

Minions & Monsters 

Weiterhin im Thalia

Die Odyssee 

Bitteres Fest

Was haben wir gelacht 

The Invite

H wie Habicht

Insekten - Helden im Verborgenen

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