| | | Die Vorstellungen heute › Unser Programm für die Kinowoche vom 25.09. bis 01.10. | | | |
| Liebe Kinogäste, im Süden Perus finden sich geheimnisvolle Linien und Muster – die sogenannten Geoglyphen von Nazca, rund 2000 Jahre alt. Über ihre Funktion wird bis heute gerätselt. Die aus Dresden stammende Maria Reiche widmete ihr Leben der Erforschung dieser Linien und steht im Mittelpunkt des Films Maria Reiche – Das Geheimnis der Nazca-Linien. Das lose biografische Werk zeichnet ein modernisiertes Bild, Hauptdarstellerin Devrim Lingnau überzeugt mit der glaubwürdigen Darstellung einer Frau, die zunehmend von ihrer Obsession erfasst wird. In Brasilien der nahen Zukunft werden Seniorinnen und Senioren in spezielle Wohnkolonien umgesiedelt – offiziell als „lebendige Nationalheiligtümer“ geehrt, tatsächlich aber entmündigt und abtransportiert. Mittendrin: Tereza, die sich gegen ihr Schicksal auflehnt und zu einer Reise durch den Amazonas aufbricht. Das tiefste Blau erzählt dieses „Streben nach Freiheit“ mit Sensibilität und Vielschichtigkeit, verbindet Drama, Sci-Fi, Abenteuer und Roadmovie zu einem besonderen Kinoerlebnis. Die entschleunigte Stimmung und die kraftvolle Bildsprache begeisterten auch auf der Berlinale, wo der Film den Silbernen Bären – Großer Preis der Jury – gewann. Auch die jüngere deutsche Geschichte wird thematisiert: Anfang der 1990er Jahre erschütterte eine Welle rechtsextremer Anschläge das Land. Drei Menschen starben im November 1992 in Mölln. Welche Spuren die Tat bis heute hinterlassen hat, zeigt Martina Priessners Dokumentarfilm Die Möllner Briefe. Auf der Berlinale wurde er mit dem Panorama-Publikumspreis ausgezeichnet. Für heitere Kinostunden sorgen außerdem unsere weiteren Neustarts: Die Schule der magischen Tiere 4 sowie Downton Abbey – Das große Finale. Lassen Sie sich von großen Gefühlen überwältigen – wir freuen uns auf Ihren Besuch! | | | |
Ostpreußen – Entschwundene Welt | | | |
| | Am 27. September um 18 Uhr Zu Gast: Regisseur Hermann Pölking Ostpreußen – Entschwundene Welt ist eine Dokumentation für das Kino, ein Erzählfilm, der den Kinosaal als Fenster zu einer anderen Zeit braucht. Die Kinodokumentation ist ein reiner Kompilationsfilm. Es gibt keine Inszenierungen, keine Statements von Zeitzeugen oder Sachkundigen, keine Neudrehs. Die Dokumentation erzählt allein aus filmischen Quellen und zu Beginn auch aus akustischen. Da über 80 Prozent der Aufnahmen von Amateuren stammen, erzählt Ostpreußen – Entschwundene Welt immer wieder auch biografisch. | | | |
Downton Abbey: Das große Finale | Maria Reiche: Das Geheimnis der Nazca-Linien | | | |
Das tiefste Blau | Die Möllner Briefe | | | |
Ostpreußen – Entschwundene Welt | Schule der magischen Tiere 4, Die | | | |
22 Bahnen | In die Sonne schauen | | | |
Kanu des Manitu, Das | Miroirs No. 3 | | | |