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Die Vorstellungen heute ›

Unser Programm für die Kinowoche vom 18.09. bis 24.09.

Liebe Kinogäste,

unser aktuelles Programm lädt zu intensiven Begegnungen mit außergewöhnlichen Geschichten ein.

Christian Petzolds Miroirs No. 3 eröffnet mit einem schicksalhaften Unfall und führt seine Hauptfigur Laura (Paula Beer) in eine geheimnisvolle Welt zwischen Erinnerung, Identität und Geistergeschichte. Mit vertrauten Motiven und vertrauten Gesichtern knüpft Petzold an sein unverwechselbares Kino an – voller schwebender Atmosphären und subtiler Variationen.

Ganz anders, aber ebenso faszinierend, erzählt Luis Ortega in Kill the Jockey von Remo Manfredini, einem rastlosen Jockey auf der Flucht vor sich selbst und der Mafia. Sein Film ist ein wilder Ritt zwischen Wahn und Wirklichkeit, Groteske und Thriller, gespickt mit schrägen Einfällen.

Ein weiterer Höhepunkt ist das filmische Porträt der Philosophin Hannah Arendt - Denken ist gefährlich: Mit Originalzitaten, gesprochen von Nina Hoss, sowie eindrucksvollem Archivmaterial entsteht ein nahes Bild einer Denkerin, deren Gedanken bis heute bewegen.

Darüber hinaus steht bis zum 21. September im Rahmen von Docs on Tour der Dokumentarfilm im Fokus – mit fünf Produktionen und Gästen, die Popkultur und Musik in der DDR sowie der Wendezeit beleuchten.

Und Kinder freuen sich auf Die Schule der magischen Tiere 4, den wir am Sonntag in zwei Vorpremieren erstmals präsentieren. 

Wir wünschen Ihnen spannende Entdeckungen, Inspiration und beste Unterhaltung.
Bis bald im Thalia!

Ein Traum in Erdbeerfolie

Am 18. September um 18 Uhr 

Zu Gast: Regisseur Marco Wilms und Protagonist Frank Schäfer

„Ein Traum in Erdbeerfolie“ ist eine Reise in die wilde Parallelwelt der Mode- und Überlebenskünstler Ostberlins. Es war eine Phantasiewelt inmitten des restriktiven DDR Alltags. Hier konnte man aus der Reihe tanzen, individuell und provokant sein. Wichtigstes Erkennungsmerkmal der Szene war der persönliche Style, denn den konnte man zu DDR Zeiten nicht kaufen. Man musste sich in der Parallelwelt sein individuelles Image selber basteln. Der Film erzählt von den Sehnsüchten, Leidenschaften und Träumen, die im Schatten der Mauer erprobt, gelebt und inszeniert wurden.

Docs on Tour: Mittendrin

Am 18. September um 20 Uhr 

Zu Gast: Regisseur Marco Wilms

"Mythos Berlin: In euphorischer Aufbruchstimmung und chaotischem Schöpfungsdrang besetzten 1989 junge »Selbsthelfer« leerstehende Häuser in Berlins Mitte. Ausgehend vom Punkt Null – dem Mauerfall am 9.11.1989 – geht der Regisseur Marco Wilms auf die Suche nach fünf Utopisten dieser Zeit. Was ist aus ihrem eigenwilligen Geist, aus ihren Träumen und Projekten geworden? Mit Lebensentwürfen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, brachen sie auf, das brachliegende Stadtviertel zu besetzten. Folgerichtig haben ihre Lebenswege einen extrem unterschiedlichen Verlauf genommen.

Docs on Tour: Rebellinnen - Fotografie. Underground. DDR.

Am 19. September um 18:30 Uhr 

Zu Gast: Regisseurin Pamela Meyer-Arndt

Tina Bara, Cornelia Schleime und Gabriele Stötzer sind drei Künstlerinnen, die in der Underground-Kunst-Szene in den 70er und 80er Jahren der DDR aktiv sind, in Ost-Berlin, Erfurt und Dresden. Sie arbeiten entweder für sich allein oder mit Kollegen und Freunden bzw. im Künstlerkollektiv. Ihre Kunst hat direkt oder indirekt immer auch einen biografischen Hintergrund. Als junge Frauen haben sie eine weibliche Sicht auf ihre Welt. Den austauschbaren Bildern der staatlichen Propaganda setzen sie eine einzigartige und intime Bildsprache entgegen. Doch werden sie von der Stasi und Inoffiziellen Mitarbeitern beschattet und massiv unter Druck gesetzt.

Docs on Tour: flüstern & SCHREIEN - Ein Rockreport

Am 20. September um 18 Uhr 

Zu Gast: Regisseur Dieter Schumann

Dieter Schumann präsentiert ein neues Lebensgefühl der jungen Generation, die mit Hilfe der Rock-Musik ihre Lebenseinstellung und Abneigung gegenüber dem Leben der Eltern zum Ausdruck bringt. Der 1988 gedrehte Film ist ein Roadmovie. Er vermittelt einen Einblick in die DDR-Musikszene mit so bekannten Gruppen wie Feeling B, Silly, Sandow etc. Der Regisseur begleitet sie auf ihren Konzerttourneen quer durch ein Land, das sich im Aufruhr befindet.

 

 

Docs on Tour: Winter adé

Am 21. September um 11 Uhr 

Zu Gast: Helke Misselwitz

Regisseurin Helke Misselwitz begibt sich für WINTER ADÉ auf eine filmische Fahrt durch die DDR: vom sächsischen Zwickau bis nach Sassnitz auf der Insel Rügen. Auf ihrer Reise lernt die Filmemacherin eine Reihe verschiedener Frauenpersönlichkeiten kennen: die erfolgreiche Werbeökonomin Hiltrud, die alleinerziehende und in einer Brikettfabrik arbeitende Christine, die Punkmädchen Kerstin und Anja, die 85-jährige Margarete, die mit ihrem Mann Diamantene Hochzeit feiert sowie die stellvertretende Bürgermeisterin von Niehagen, Erika Banhardt, die hauptberuflich ein Kinderheim leitet. Sie alle berichten aus ihrem Leben, über Ehe und Familie, die Arbeit, Schicksalsschläge und Perspektiven für die Zukunft.

 

Save Abortion Day: Call Jane 

Am 23. September um 17:30 Uhr 

Zu Gast: eine Beraterin von Pro Familia und Juliane Moosdorf vom Paritätischen Landesverband (Referat Frauen und Familie)

Chicago, 1960er-Jahre: Joy (großartig: Elisabeth Banks), Hausfrau und Mutter, wird erneut schwanger. Der Arzt warnt sie, dass die späte Schwangerschaft eine ernsthafte Gefahr für ihr Leben darstellt. Doch Abbrüche sind gesetzlich verboten, und der männliche Klinikvorstand will bei Joy keine Ausnahme zulassen. Niemand kann ihr helfen – bis sie auf die „Janes“ trifft, die angeführt von Sigorney Weaver dafür kämpfen, Frauen wie Joy eine Wahl zu ermöglichen. Die „Janes“ retten nicht nur Joys Leben, sondern geben diesem auch eine neue Bestimmung: sich intensiv für die Rechte der Frauen zu engagieren und anderen Frauen zu helfen.

Die Möllner Briefe

Am 24. September um 18:30 Uhr Eintritt frei I Reservierunngen bitte an der Kinokasse unter 0331 74 370 30

Zu Gast: Ibrahim Arslan (Überlebender des rassistischen Brandanschlages von Mölln), Martina Priessner (Regisseurin von "Die Möllner Briefe"), Max Czollek (Autor und Kurator) und Birgit Peter (Opferperspektive e.V./Antidiskriminierungsberatung Brandenburg) I Moderation: Nadja Abdelhamid

Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von Ibrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige Ibrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt Ibrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das Ibrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt.

Neu im Thalia

Kill the Jockey

Miroirs No. 3

Hannah Arendt - Denken ist gefährlich 

FamilienKinoZeit

Lilly und die Kängurus

Die Gangster Gang 2

Superkräfte mit Köpfchen

Schule der magischen Tiere 4, Die - VORPREMIERE 

Weiterhin im Thalia

Honey Don't!

In die Sonne schauen

22 Bahnen

Call Jane

Kanu des Manitu, Das

Wenn der Herbst naht

Die Farben der Zeit

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