Transformale

Eintritt frei, telefonische Reservierung oder an der Kinokasse zu den regulären Öffnungszeiten möglich, Reservierungen müssen spätestens 1 Std. vor Beginn der Veranstaltung abgeholt werden

 

Die Ausstellung Transformale setzt sich mit dem Ort des Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum und seiner näheren Umgebung auseinander, einem städtischen Areal hoher historischer Komplexität, um das in den letzten Jahren intensiv gerungen wurde und welches einen hohen Transformationsgrad aufweist.

 

Das Begleitprogramm bietet Künstler*innengespräche, Führungen, Musik, Filme und Vorträge. Ort der Transformale ist das Rechenzentrum. Selbst existenziell von Transformationsprozessen betroffen, wird das Kunst- und Kreativhaus während der Ausstellung zum Ort der Beobachtung und des künstlerischen Diskurses. Die Transformale selbst wird zum zukünftigen Sediment des untersuchten städtischen Raumes. Für das Filmprogramm verlassen wir jedoch das Areal des Rechenzentrums räumlich und thematisch und greifen unterschiedliche Aspekte zum Thema Transformation auf.

 

Der 1. Teil beginnt mit „Bigger Than Life“ von Adnan Softic, einem Kurzfilm der sich mit der Neugestaltung der Innenstadt von Skopje (Mazedoniens) nach antikem Vorbild auseinandersetzt und hinterfragt. Architektur wird in Hinsicht auf Machtverhältnisse und Repräsentation und dem ihr eingeschriebenen Narrativ zur Geschichte untersucht und offengelegt. Ein Gespräch mit Adnan Softic findet im Anschluss an den 1. Teil des Filmprogramms statt. Der Dokumentarfilm „Dead Sea Dying“ von Rebecca Zehr und Katharina Rabl zeichnet die Transformation einer Landschaft. Eine Entwicklung von einer früheren Natur- und Kulturlandschaft in den unterschiedlichen Ebenen der Veränderung und Zerstörung. Transformation im Anthropozän. Ganz abstrakt transformieren sich die Formen im Kurzfilm „Matter and Motion“ von Max Hattler.

 

PAUSE

 

Im 2. Teil zeigen wir mit Transformers einen Film, der seinen Ursprung in einer japanischen und später amerikanischen Spielzeugreihe hatte. Transformers sind ein Produkt der japanischen Firma „Takara“ und in den USA der Firma „Hasbro“. Die roboterähnlichen Figuren können sich in Trucks und andere Fahrzeuge verwandeln. Aus dem Spielzeug transformierte sich in den 80-er Jahren das Medien-Franchise „Transformers“. Einer Zeichentrickserie folgte eine Reihe hoch budgetierter Science-Fiction-Actionfilme.

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AB 12 JAHREN / 240 MINUTEN