Stumpfe Sense – Scharfer Stahl: Bauern, Industrie und Nationalsozialismus
Filmvorführung in Anwesenheit der Regisseurin und Historikerin Quinka Stoehr, Landwirtin und Aktivistin Julia Bar-Tal I Eintritt frei, keine Tickets, einfach vorbeikommen
m Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus findet am 22.03.26 um 16 Uhr im Thalia Kino Potsdam eine Vorführung des Films “Stumpfe Sense - Schwarzer Stahl. Bauern, Industrie und Nationalsozialismus” (1990) statt. Im Anschluss wird es ein Gespräch mit der Regisseurin und Historikerin Quinka Stoehr und Aktivistin und Landwirtin Julia Bar-Tal geben, moderiert und organisiert von Sina Raeder, Chiara Gregor und Fiona Berg.
Der Dokumentarfilm befragt Zeitzeug*innen und Akteur*innen der schleswig-holsteinischen Landvolkbewegung der 1920er Jahre und deren Vereinnahmung durch die nationalsozialistische Ideologie und beleuchtet anhand dieser regionalen Protestbewegung die Entstehungsbedingungen des deutschen Faschismus. Die Aktualität dieses Films in Zeiten zunehmender Faschisierung, gesellschaftlicher Polarisierung und krisenhafter Landwirtschaft nehmen wir zum Anlass, die heutige Situation vor dem historischen Hintergrund zu diskutieren. Was können wir aus der Geschichte lernen, wie sähe eine solidarische Landwirtschaft aus und welche Rolle kann Film und Kultur einnehmen, diese Dinge zu vermitteln?
Die Veranstaltung wird von der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 veranstaltet und gefördert vom Land Brandenburg im Rahmen des Handlungskonzeptes Tolerantes Brandenburg.