Ironija sudby, ili S ljochkim parom

Ironie des Schicksals (Ironija sudby ili S ljochkim parom, eigtl. Ironie des Schicksals oder Mit leichtem Dampf) ist ein sowjetischer Fernsehfilm von Eldar Rjasanow aus dem Jahre 1975. In den Hauptrollen spielten Andrei Mjagkow und die polnische Schauspielerin Barbara Brylska. Bis heute wird der Film im russischen Fernsehen jedes Jahr am Neujahrstag ausgestrahlt und genießt Kultstatus. Er gehört so sehr zum russischen Neujahrs-Fernsehprogramm, wie Dinner for One zum deutschen Silvester-Fernsehprogramm.

Der über dreistündige Film ist eine romantische Liebeskomödie, er besteht aus zwei Teilen, die üblicherweise mit einer kurzen Unterbrechung hintereinander gezeigt werden.

Die Erstausstrahlung des Films im sowjetischen Fernsehen erfolgte am 1. Januar 1976. Direkt danach trafen die Telegramme begeisterter Zuschauer im Minutentakt beim Sender ein. Bis zur ersten Wiederholung des Films am 7. Februar hatten Zehntausende Russen ein Telegramm oder einen Brief geschickt. Der Film wurde auch im Kino gespielt, mit einer reduzierten Zahl von 295 Kopien und ca. 7. Millionen Zuschauern

 

Handlung: Der Spielfilm beginnt mit einer satirischen Zeichentricksequenz über in allen Städten identische Plattenbauten. Regisseur und Animator dieses Teils war Witali Peskow.

Einige Freunde treffen sich in einer Moskauer Banja, um Silvester zu feiern. Es wird Bier und Wodka getrunken, bis alle schließlich betrunken sind. Das alte Jahr in der Banja ausklingen zu lassen ist ein alter russischer Brauch, um das neue Jahr sauber zu empfangen. Ein wichtiges Utensil für den Saunagang ist der Wenik („Saunarute“).

Später fahren die vier betrunkenen Freunde zum Flughafen, da einer der Freunde am selben Abend nach Leningrad fliegen sollte. Zwei der Freunde, darunter der Held des Films Schenja, schlafen bedingt durch den übermäßigen Alkoholkonsum ein und sind nicht mehr wach zu bekommen. Die übrigen Freunde können sich nicht erinnern, wer von beiden das Flugzeug besteigen sollte. Irrtümlicherweise wird so der völlig betrunkene Schenja, die männliche Hauptfigur des Films, anstelle seines Freundes ins Flugzeug nach Leningrad gesetzt.

Er erwacht am Leningrader Flughafen in dem Glauben, nach wie vor in Moskau zu sein und nimmt ein Taxi, um nach Hause zu fahren. Er nennt dem Taxifahrer seine Adresse („3. Straße der Bauarbeiter“, Haus 25, Wohnung 12) und dieser fährt los. Es stellt sich heraus, dass es in Leningrad eine Straße gleichen Namens gibt. Zu

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