Open Air Kino in der Alexandrowka

Malerische Blockhäuser, eine Kapelle mit Zwiebeltürmen auf einem Hügel, Obstgärten soweit das Auge blickt: Die Kolonie ALEXANDROWKA gleicht einem russischen Märchen mitten in Brandenburg.

Doch war das Leben der Bewohner, jener berühmten Sängersoldaten, die einst als Kriegsgefangene nach Preußen kamen, auch ein Märchen?

„An Arbeit wenig gewöhnt, ohne besonderes Geschick zur Gartenbestellung, wurde auch der häusliche Frieden bei ihnen nicht selten gestört“, urteilte Oberst von Puttkammer vom 1. Garderegiment zu Fuß im Jahr 1865. Mehr noch , die russischen Kolonisten seien „fast sämtlich dem Trunke so ergeben“ (…) , das wenn dies nicht der Fall, es sorgfältig im National angemerkt wurde“. Kein Märchen also, sondern eine traurige Wirklichkeit. Zu Ehren des 1825 verstorbenen Zaren Alexander I. vom befreundeten Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. beauftragt, ähnelt die Kolonie eher einem Memorial Theater, in dem die Bewohner wie unfreiwillige Statisten agierten. Warum es so kommen musste und wie der König auf diese Idee verfiel, darüber erfahren sie mehr im Museum Alexandrowka.

Auf der Homepage der Alexandrowka  finden sie die Öffnungszeiten des Museums und weitere Informationen. Kinotickets sind vor Ort erhältlich. 

Peanut Butter Falcon

Am 07. August um 22 Uhr

Zak, ein junger Mann mit Down-Syndrom, bricht aus dem Altersheim, in dem er untergebracht ist, aus und stürzt sich in ein großes Abenteuer. Er macht sich auf den Weg, um die Wrestling-Schule seines großen Vorbilds Salt Water Redneck zu besuchen. Unterwegs lernt er Tyler kennen, der ebenfalls auf der Flucht ist. Widerwillig wird er Zaks Freund und Coach. Die besorgte Pflegerin Eleanor nimmt derweil die Verfolgung auf.

"So putzig verwunderlich der Titel, so bezaubernd und bewegend gerät diese amüsante Feelgood-Geschichte um Freundschaft, um Träume und weshalb man nicht zum Arzt sollte, wenn man Visionen hat - sondern bisweilen besser zu einem abgehalfterten Wrestling-Star! Nur mit einer großen Unterhose bekleidet begibt sich der 22-jährige Zak eines Nachts auf die Flucht. Zufällig trifft er auf den lokalen Outlaw Tyler, die zwei gehen gemeinsam ein Stück des Weges. Normal sind beide nicht. Der eine ist Mensch mit Down-Syndrom. Den anderen werfen alte Schuldgefühle aus der Bahn. Außenseiter haben im Kino traditionell das Zeug zu Publikumslieblingen und Oscar-Aspiranten. So auch hier! An solchen Buddys und ihren Abenteuern hätte gewiss auch Mark Twain seine Freude gehabt." (Programmkino.de)

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