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Vorschau – demnächst im Thalia

(geplante Termine, ohne Gewähr)

Hail, Caesar!

Ab 18. Februar

Der neue Coen-Brüder-Film! Yeah!

Hier zeigt sich Hollywood von seiner schönsten Seite – eine Story verankert im Goldenen Zeitalter der Filmindustrie, als Kaliforniens Stadtteil in den 50er Jahren zur Traumfabrik avanciert, umgesetzt mit brillanten Darstellern wie Josh Brolin, George Clooney, Ralph Fiennes, Tilda Swinton, Channing Tatum, Scarlett Johansson, Jonah Hill und Frances McDormand.

Die Hüterin der Wahrheit - Dinas Bestimmung

Ab 18. Februar

Ein junges Mädchen mit einer besonderen Gabe wird in die gefährlichen Machenschaften eines ehrgeizigen Adligen verwickelt. Die Verfilmung des dänischen Fantasyromans entführt den Zuschauer in eine mystische Welt, in der ein Blick alle Geheimnisse der Seele offenbart...

Colonia Dignidad

Ab 18. Februar

Oscar-Preisträger Florian Gallenberger wagt sich an das hierzulande arg vernachlässigte Genre des Polit-Thrillers. Mit internationaler Starbesetzung von Daniel Brühl über Emma Watson bis Michael Nyquist erzählt er von einem düsteren Kapitel der jüngeren Geschichte. Im Chile der 70er Jahre führt die Sekte des perfiden Predigers Paul Schäfer ein Schreckensregime in der „Colonia Dignidad“. Man kungelt mit Diktator Pinochet, erhält diskrete Unterstützung deutscher Diplomaten. Als der junge Fotograf Daniel in das Lager verschleppt wird, tritt seine Freundin der Sekte bei, um ihn zu befreien. Temporeich erzählt, mit reichlich Spannungselementen sowie plausiblem Figurenkabinett ausgestattet, gelingt ein unterhaltsamer Polit-Thriller in bester Genre-Tradition und mit brisantem Inhalt: Die Rolle der damaligen deutschen Außenpolitik ist bis heute nicht aufgearbeitet.

Mustang

Ab 25. Februar

Gleich mit ihrem Regiedebüt wurde die türkische Regisseurin Deniz Gamze Ergüven nach Cannes eingeladen, wo "Mustang" in der Nebenreihe Quinzaine de realisateurs für Furore sorgte. Kein Wunder, zeigt der Filme doch ein bemerkenswertes visuelles Talent, dass seine eher konventionelle Geschichte konservativer Strukturen in der ländlichen Türkei in flirrende, sinnliche Bilder fasst. (programmkino.de)

Freunde für Leben

Ab 25. Januar

Vier Tage haben die besten Freunde Julián und Tomás Zeit, um sich voneinander zu verabschieden und noch einmal das Leben zusammen zu genießen. Denn Julián ist todkrank und verzichtet auf weitere medizinische Behandlungen. In der gefühlvollen Tragikomödie „Freunde fürs Leben“ entwickelt sich ihr mehrtägiger Trip zu einer  abwechslungsreichen, tragikomischen Abschiedsvorstellung. Abschied vom Leben und den Lieben, allen voran von Juliáns Sohn, der in Amsterdam lebt. In Cesc Gays („In the city“) neuem Film überwiegen aber deutlich die humorvollen Töne und Stimmungen anstelle der schmerzhaften und wehmütigen. (programmkino.de)

Where To Invade Next

Ab 25. Februar

In seinem neuen Film stellt sich „Bowling For Columbine“- und „Fahrenheit 9/11“-Regisseur Michael Moore die Frage, was die USA von anderen Ländern lernen, welche Errungenschaften die mächtigste Nation auf Erden übernehmen könnte. Über weite Strecken bleibt er dabei seiner bekannten polemischen Art treu, ist alles andere als objektiv und zeigt ein Europa, das für einen Europäer kaum wiederzuerkennen ist. Aber immerhin: die Dokumentation steht auf der Shortlist für die Oscars, die 2016 verliehen werden. (programmkino.de)

El Clan

Ab 03. März

Mit seinem atmosphärisch dichten Krimidrama entwirft Autorenfilmer Pablo Trapero ein bizarres Sittenbild vor dem Hintergrund der argentinischen Militärdiktatur. Seine abgründige Mafia-Familien-Geschichte mit Thriller-Elementen basiert auf dem berüchtigten Puccio-Clan, dessen Verhaftung in den 80er Jahren in Buenos Aires für Schlagzeilen sorgte. Eine nach außen hin gutbürgerliche Familie, darunter der Sohn, ein bewunderter Rugby-Star, entführt, erpresst und mordet damals im Schatten des Regimes. In Argentinien bricht der verstörende Noir-Thriller bereits alle Rekorde.  (programmkino.de)

Francofonia

Ab 03. März

„Reich, komplex, provokant“ (Screen Daily): Bei seiner Weltpremiere auf der Mostra Internazionale d‘Arte Cinematografica in Venedig von der internationalen Presse gefeiert, erzählt der neue Film von Meisterregisseur Alexander Sokurov zwischen Fiktion und Dokumentation von der Rettung der Louvre-Schätze vor dem deutschen Zugriff im Zweiten Weltkrieg. Eine traumhafte Meditation über Geschichte, Krieg und Kunst, Menschlichkeit und Ästhetik.

Das Tagebuch der Anne Frank

Ab 03. März

„Einmal wird dieser schreckliche Krieg doch aufhören, einmal werden wir auch wieder Menschen und nicht allein Juden sein“ schreibt Anne Frank vor rund siebzig Jahren in ihr Tagebuch. Anne Frank hat darin Zeugnis abgelegt – über ihre Zeit im Versteck, über ihre Familie und über die acht Hinterhausbewohner.

Ihr Vater Otto Frank – einziger Überlebender der Familie und des Verstecks – hat das persönliche Dokument seiner Tochter nach dem Krieg und nach langem Ringen öffentlich gemacht. Anne, ihre Mutter Edith Frank und ihre Schwester Margot waren Deutsche. Sie starben in Auschwitz und Bergen Belsen, weil sie Jüdinnen waren.

Unser Spielfilm ,Das Tagebuch der Anne Frank’ entdeckt den Text neu und macht ihn für eine junge Generation zugänglich und erzählt die Geschichte in einer neuen Sprache. Erstmals als deutsche Produktion. Erstmals auf der Basis neuer Archive. Erstmals in deutscher Sprache und Besetzung. Das ist Annes Geschichte. Wir wollen sie weitererzählen.

M. Walid Nakschbandi und Michael Souvignier im Namen des gesamten Teams

Birnenkuchen mit Lavendel

Ab 10. März

Seit dem Tod ihres Mannes lebt Louise gemeinsam mit ihren beiden Kindern in einem großen Haus. Von ihrem verstorbenen Mann hat sie die Leitung seines Betriebes geerbt, an der sie zu zerbrechen droht. Doch eines Abends macht sie die Bekanntschaft einer Person, die ihr ganzes Leben verändert...

Grüße aus Fukushima

Ab 10. März

Die junge Deutsche Marie (Rosalie Thomass) ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie für die Organisation Clowns4Help in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe (Moshe Cohen) will sie den überlebenden Opfern der Dreifachkatastrophe von 2011, die auch Jahre später immer noch in Notunterkünften leben, ein wenig Freude bringen. Schweres leichter machen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist.
Doch bevor sie erneut davon läuft, beschließt Marie, ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi (Kaori Momoi) zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide – jede auf ihre Art – in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien.

Unsere Wildnis

Ab 10. März

Nach dem Ende der letzten Eiszeit in Europa kehrten mit den Jahreszeiten auch gigantische Wälder zurück. Nahezu 90 Prozent des Kontinents waren von Bäumen bedeckt. Ein Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna entstand. Die französischen Filmemacher Jacques Perrin und Jacques Cluzaud („Nomaden der Lüfte“) erwecken mit grandiosen Naturaufnahmen dieses Goldene Zeitalter der Wälder auf der Kinoleinwand zu neuem Leben. Die Empathie für unberührte Naturlandschaften, die ihre Ode an die Wilden Wälder entfacht, steht der kritische Blick auf die Rolle der Menschen gegenüber, die mit der Unterjochung der Natur eine Jahrtausende alte friedliche Koexistenz beendet haben. (programmkino.de)

Raum

Ab 17. März

Entführt, missbraucht und jahrelang in einem Verlies eingesperrt. Von diesem unvorstellbaren Schicksal erzählt Lenny Abrahamson in seinem herausragenden Film „Raum“, der unweigerlich an diverse ähnlich gelagerter Fälle jüngerer Vergangenheit denken lässt, der jedoch bemerkenswerterweise trotz aller angedeuteter Schrecken kein nihilistischer Film ist, sondern ein Film über die Wahrnehmung der Welt. Gekonnt zeichnet er ein psychologisch vielschichtiges Bild von Extremsituationen. Einer der eindrucksvollsten Filme des noch jungen Kinojahres. (programmkino.de)


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