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Vorschau – demnächst im Thalia

45 Years

Ab 10. September (geplant)

Sie spielt seit Jahrzehnten souverän in der Champions-League europäischer Schauspiel-Ikonen. Ein Jahr vor ihrem runden Geburtstag wurde Charlotte Rampling für ihren bravourösen Auftritt in diesem feinsinnigen Kammerspiel (gemeinsam mit Filmpartner Tom Courtenay) mit dem Berlinale-Bären belohnt. Die beiden geben ein altes Ehepaar, dessen Liebe auf eine Bewährungsprobe gestellt wird, als plötzlich eine alte Jugendliebe auftaucht. Eigentlich besteht überhaupt kein Grund zur Eifersucht. Dennoch werden nun die Beziehungskarten neu gemischt - mit weitreichenden Folgen. Eine sorgfältige Dramaturgie, kluge Dialoge, die psychologische Präzision sowie das exzellente Darsteller-Duo sorgen für ein hochkarätiges Szenen einer Ehe-Drama: Ein unaufgeregtes Meisterwerk, das zum ganz großen Liebling der Berlinale avancierte.

(programmkino.de)

Knight Of Cups

Ab 10. September (geplant)

Die Sinnsuche des Terrence Malick geht auch in seinem neuen Film „Knight of Cups“ weiter, der im Wettbewerb der Berlinale seine Weltpremiere erlebte und ebensoviel Begeisterung wie Unverständnis erntete. Kein Wunder, verzichtet Malick doch praktisch völlig auf jegliche Handlung und reiht stattdessen unfassbar schöne Bilder zu einem impressionistischen Film über die Leere Hollywoods aneinander.

(programmkino.de)

Cinespañol

    Für alle, die Lateinamerika und Spanien lieben!

    "Lohnend, die Reihe Cinespañol" (Süddeutsche Zeitung)

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Potsdam. Die Volkshochschule bietet im Sprachbereich Spanisch die Möglichkeit, Spanischkenntnisse durch das Erlebnis von Kino - Filme im   Original mit Untertiteln (OmU) - zu schulen und die eigene Konversationsfähigkeit zu verbessern.

Ergänzen Sie das Sprachenlernen in Ihrem Kurs durch ein Filmerlebnis ganz in Ihrer Nähe. Am Freitag vor dem Kinobesuch haben Sie die Möglichkeit sich mit dem Dozenten auf den Filmbesuch vorzubereiten - Zeit: 17:00 - 19:15 Uhr. Nach dem Kinobesuch besprechen Sie Ihre Eindrücke, stellen Fragen und reden einfach über den Film! Termin ebenfalls Freitag, 17:30 Uhr - 19:00 Uhr.

Abel

am 14. September um 18:45 Uhr / Eintritt: 5€ (für Mitglieder der VHS)

Diego Lunas Debüt als Regisseur ist eine einfühlsame Satire über das Leben in einer mexikanischen Familie. Der Protagonist Abel, ein neunjähriger Junge, der, nach dem der Vater die Familie in Richtung USA verlassen hat, aufgehört hat zu sprechen, wird auf Wunsch seiner Mutter aus der Klinik entlassen und bekommt eine neue Chance auf ein normales Leben. Er erkennt schnell, dass der Familie etwas fehlt: ein männliches Familienoberhaupt. So übernimmt er die Rolle des Vaters und versucht Normalität und Ordnung in den chaotischen Alltag zu bringen. Schwierig wird dies, als der echte Vater auf einmal wieder auftaucht und Abel in die Realität zurückholen möchte.

How To Change The World

Ab 10. September (geplant)

Anno 1971 war die Zeit für einen Verein wie „Greenpeace“ reif, der mit dem „grünen Frieden“ die Umwelt- und Friedensbewegung unter einem Dach vereinen konnte. In seinem Dokumentarfilm „How To Change The World“ porträtiert Regisseur Jerry Rothwell die frühe Geschichte der Non-Profit-Organisation anhand von vielen Archivaufnahmen und Interviews mit Gründungsmitgliedern wie Bob Hunter oder Paul Watson. Der Filmemacher ist dabei nicht gerade um kritische Distanz bemüht, liefert aber eine spannend erzählte Dokumentation, die beim Filmfestival von Sundance den Spezialpreis der Jury für den besten Schnitt erhielt. (programmkino.de)

Ich und Kaminski

Ab 17. September (geplant)

„Sie sind berühmt. Das wollten Sie doch. Berühmt sein heißt, jemanden wie mich haben.“ („Sebastian Zöllner“)
Deutschland kurz vor der Jahrtausendwende. Sebastian Zöllner (DANIEL BRÜHL), Kunstjournalist und Meister der Selbstüberschätzung, plant seinen großen Coup: ein Enthüllungsbuch über den legendären, aber fast vergessenen Maler Manuel Kaminski (JESPER CHRISTENSEN), Schüler von Matisse und Freund von Picasso, der einst als „blinder Maler“ Berühmtheit erlangte. Der skrupellose und ehrgeizige Karrierist macht sich auf den Weg zu dem entlegenen Chalet hoch oben in den Alpen, wo der greise Künstler zurückgezogen und von Vertrauten abgeschirmt lebt. Er dringt in Kaminskis Haus, Leben und Vergangenheit ein und nimmt ihn kurzerhand mit auf eine halsbrecherische und irrwitzige Reise zu dessen tot geglaubter Jugendliebe. Unterwegs will er ihm mit List und Dreistigkeit seine Geheimnisse entlocken. Aber bald muss er feststellen, dass er dem Alten, ob blind oder nicht, in keiner Weise gewachsen ist.

Am Ende ein Fest

Ab 24. September (geplant)

Eine Gruppe von Senioren hat sich im Altersheim um den 72-jährigen Yehezkel, einen Tüftler und Erfinder, zusammengeschlossen: Sie wollen Max, einem schwerkranken Freund, helfen das Sterben zu erleichtern. Zusammen mit einem pensionierten Tierarzt, der die Beruhigungsmittel besorgt, und einem ehemaligen Polizisten, der die Beweise verwischen soll, suchen sie nach dem besten Weg, um Max' Wunsch zu erfüllen. Da keiner sich tatsächlich dazu überwinden kann, Max zu töten, baut Yehezkel eine Maschine, mit der der Sterbende sich selbst töten kann.

Magie der Moore

Am 10. September um 19 Uhr in Anwesenheit von Prof. Michael Succow von der Succow-Stiftung.

"Missionar, Macher, Weltreisender in Sachen Naturschutz“ (Dr. Arthur König, OB Greifswald über Prof. Michael Succow)

Ab 24. September (geplant)

Kaum ein anderer Lebensraum ist so geheimnisvoll wie das Moor. Dieses über mehrere Jahrhunderte entstandene Biotop birgt mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zahlreiche Mysterien, die es schon immer mit einer ganz eigenen Wirkung versehen haben. Als schwer zu greifender Übergangsraum zwischen Land, Wasser und Wald bieten Moore nicht nur kleinen, an die besonderen Bedingungen angepassten Tieren eine Heimat, sondern locken gar auch größere Arten wie Wölfe und Bären an, die in der Abgeschiedenheit der außergewöhnlichen Landschaft auf Beutezug gehen.

LIFE

Ab 24. September (geplant)

Für Jung-Fotograf Dennis Stock sind es harte Lehrjahre, als er 1955 in Los Angeles bei der Agentur Magnum anheuert. Mit immer wieder neuen Star-Fotografien von den Roten Teppichen der Traumfabrik buhlt er bei seinem Boss John Morris um Aufmerksamkeit und Anerkennung und erhofft sich einen Karriereschub. Auf einer Party begegnet er dem aufstrebenden Jungstar James Dean, von dem er sofort fasziniert ist. Eine Fotostrecke mit dem Schauspieler soll Stock den Durchbruch bringen und er begleitet Dean von nun an bei beruflichen und privaten Anlässen mit der Kamera. Doch die Zusammenarbeit mit dem exzentrischen Star, mit dem Stock bald eine ungewöhnliche Freundschaft verbindet, erweist sich als schwierig und das Life Magazine, in dem das Foto-Essay erscheinen soll, drängt auf die Fertigstellung der Bilder…

Capital C

Ab 24. September (geplant)

CAPITAL C folgt drei Kreativen, die sich aufmachen, ihr Leben durch die Crowd für immer zu verändern: Für die Fortsetzung seines 80er Jahre Videospiele-Hits „Wasteland“ wagt Brian Fargo gemeinsam mit 60.000 Unterstützern das Experiment, ein Millionenprojekt ganz ohne Industriepartner und nur mithilfe der Crowd zu realisieren. Mit gestrickten Überziehern für Trinkflaschen ist Hippie Zach Crain nicht die Sorte Start-Up-Unternehmer, die das Interesse von Konzernen und Investoren weckt. Erst seine erfolgreiche Crowdfundingkampagne ändert dies auf unheilvolle Weise. Auch Jackson wird vom Erfolg seiner Kampagne für handgezeichnete Pokerkarten überrascht. Die Erfüllung seines Traums fordert jedoch ihren Preis. Neben den drei Protagonisten kommen weitere Crowdfunder, Insider und Experten wie Scott Thomas (Design Director der Obama-Wahlkampfkampagne), Seth Godin (Bestseller-Autor), Denis Bartelt (CEO Startnext) und Sascha Lobo (Blogger, Buchautor, Journalist) zu Wort, um Chancen und Gefahren in der Arbeit mit der Crowd einzuschätzen und um aufzuzeigen, wie diese im Begriff ist, unsere Welt maßgeblich und für immer zu verändern.

Schmidts Katze

Ab 24. September (geplant)

Nach der „Kirche im Dorf“ folgt bereits der nächste Schwabenstreich. Auch hier ist das Figurenkarussell mit höchst eigenwilligen Typen der etwas schrulligen Art besetzt. Im Zentrum steht Junggeselle Werner, ein Biedermann und Brandstifter, der den mangelnden Erfolg bei den Frauen dadurch kompensiert, in dem er nächtens Autos abfackelt. Als eine seiner brenzligen Aktion dramatisch aus dem Ruder läuft, rettet er in letzter Minute die bewusstlose Fahrerin und nimmt sie mit ins traute Heim. Kaum erwacht, stellt die resolute Sibylle das geruhsame Leben von Werner radikal auf den Kopf – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, doch der mysteriösen Dame ist ein Finsterling namens Frehse auf der Spur. Das Lustspiel kann durch prominente Gastauftritte, gelungene Situationskomik und ulkige Dialoge punkten. Bisweilen freilich fällt die Sache arg läppisch aus und schrammt am Mundart-Trash vorbei - womit auch Schwabenhasser auf ihre Kosten kommen.

Der Vater meiner besten Freundin

Ab 24. September (geplant)

Endlich Urlaub auf Korsika! Marie und Louna wollen in Beachclubs feiern und mit Jungs flirten. Das einzige Problem: Ihre alten Väter sind mit von der Partie. Während Maries Dad alles locker sieht, gibt es von Lounas Vater immer nur Vorschriften. Als Maries Papa sich breitschlagen lässt und mit den Mädels auf eine Strandparty kommt, verliebt sich Louna Hals über Kopf in den coolen Vater ihrer besten Freundin.

In der frechen Sommerkomödie um Freundschaft, Liebe und schwache Momente agiert ein bestens aufgelegter Vincent Cassel an der Seite von „Ziemlich beste Freunde“-Star François Cluzet und den beiden reizenden Nachwuchstalenten Lola Le Lann und Alice Isaaz. Sommerfeeling garantiert!

Die Legende der weißen Pferde

Ab 01. Oktober (geplant)

Die junge Mickey (Lucy Morton) lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Danny in New York und liebt Pferde über alles. Als Mickeys Mutter eine Erbschaft macht, zieht die Familie nach Irland in das kleine Städtchen Longwood. Für Mickey ist dies zunächst schwer zu ertragen, doch die Dinge ändern sich, als das Mädchen von einem Fluch erfährt, der auf dem Ort lastet: Angeblich soll der Geist des einstigen Herrschers Lord Longwood die Gegend als Schwarzer Ritter heimsuchen.

Der Staat gegen Fritz Bauer

Ab 01. Oktober (geplant)

Ein Jurist, sei er auch Staatsanwalt, eignet sich höchstens in amerikanischen Gerichtsfilmen zum Heldentenor. Umso erfreulicher die Konjunktur, die Fritz Bauer, der ehemalige hessische Generalstaatsanwalt, gegenwärtig erlebt. Ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod erinnert jetzt auch Regisseur Lars Kraume an einen leider fast vergessenen Mann, der sich in der alten Bundesrepublik mit seinem Mut wenig Freunde machte. Er brachte die Verbrechen von Auschwitz fast im Alleingang vor Gericht. Kraumes Psychogramm eines Aufrechten in den 60er Jahren und einer Nation, die von ihrer Vergangenheit nichts wissen wollte, war längst überfällig - auch wenn "Im Labyrinth des Schweigens" schon viel aufgegriffen hat. Herausragend verkörpert der subtile Charakterdarsteller Burghart Klaußner diesen humanistischen Helden. Ein ungemein starker Film! Unbedingt sehenswert!

A Royal Night - Ein königliches Vergnügen

Im Seniorenkino am 30. September um 14 Uhr

Ab 01. Oktober (geplant)

Das schwungvolle Historienstück „A Royal Night Out“ startete pünktlich zum 70. Jubiläum des Tags der Befreiung am 8. Mai 2015 in den britischen Kinos. Regisseur Julian Jarrold („Brideshead Revisited“) adaptiert eine Anekdote aus dem britischen Königshaus sehr frei als Feel-Good-Movie um die jungen Prinzessinnen Elizabeth II. und Margaret, die das Ende des Zweiten Weltkriegs inkognito auf den Straßen Londons begießen. Der fertige Film ist letztlich ziemlich genau so, wie man ihn sich vorstellt: leicht und durchaus vergnüglich.

(programmkino.de)

Landraub

Ab 08. Oktober (geplant)

Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Wenn wir den Raubzug nicht verhindern, werden unsere Lebensgrundlagen zerstör

The Program - Um jeden Preis

Ab 08. Oktober (geplant)

1999 begleitet der ehrgeizige Journalist David Walsh (Chris O'Dowd) für die Sunday Times die Tour de France. Er ist sich sicher, dass etwas bei dem bedeutendsten Radrennen der Welt nicht stimmt. Wie kann der charismatische Profifahrer Lance Armstrong (Ben Foster) – kurz nach Überwindung seiner Krebserkrankung – auf einer so beispiellosen Erfolgswelle schwimmen? Nicht zuletzt mithilfe des Informanten Floyd Landis (Jesse Plemons), einem ehemaligen Teamkollegen Armstrongs, entdeckt Walsh immer konkretere Hinweise auf Doping, er entdeckt Indizien für ein weitreichendes Netz aus Betrug, Lügen und Vertuschung. Knotenpunkt des Netzes ist Dr. Michele Ferrari (Guillaume Canet), der das Dopingmittel EPO erforscht und mit Armstrong in einem ausgeklügelten System zum Einsatz bringt.

Er ist wieder da

Ab 08. Oktober (geplant)

Adolf Hitler (Oliver Masucci) erwacht 66 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mitten in Berlin. Was ist mit Deutschland in der Zwischenzeit geschehen? Überall Ausländer, Demokratie und Euros, das gefällt dem Ex-Diktator gar nicht. Doch niemand glaubt, dass er wirklich zurückkehrt ist, alle halten ihn für einen Imitator – einen verdammt witzigen....

Hockney

Ab 15. Oktober (geplant) in OmU

So lichtdurchflutet und farbenfroh wie seine Werke ist auch der Film über den britischen Künstler David Hockney: Das Biopic von Randall Wright entstand in enger Zusammenarbeit mit Hockney, der offenbar seit seiner Jugend ständig eine Kamera dabeihat. So gibt es eine überwältigende Fülle authentischen Materials inklusive vieler Bilder aus seinem Privatleben. Zusätzlich gewürzt durch Interviews und Gespräche mit Freunden und Weggefährten ist ein spannendes Zeitdokument entstanden: ein heiterer, beinahe fröhlicher Film, der vom Leben und Werk eines überaus sympathischen Künstlers erzählt.

Picknick mit Bären

Ab 15. Oktober (geplant)

Mit dem bewährten Konzept des klassischen Buddy- und Roadmovie lässt sich die 78jährige Leinwandikone Robert Redford zusammen mit Hollywood-Urgestein Nick Nolte auf einen Kampf mit der Natur und den Tücken des Alters ein. Frei nach Bill Brysons selbstironischen Wanderbuch „A Walk in the Woods“ schlagen sich die beiden Schauspiellegenden auf dem Appalachian Trail, den längsten Wanderweg der Welt, durch die amerikanische Wildnis. Ein unterhaltsamer, waghalsiger Trip angereichert mit slapstickhafter Komik und phantastischen Landschaftsbildern, der den beiden Altmeistern die Gnade der Freundschaft eröffnet. (programmkino.de)

Familienfest

Ab 15. Oktober (geplant)

Der Patriarch und seine Kinder – eine Geschichte von Zerwürfnissen und Missverständnissen, von Geduld und Gewalt. Doch im Grunde geht es allen um die Suche nach Liebe und Anerkennung. Zum 70. Geburtstag eines berühmten Pianisten wird seine Villa zum Schauplatz der Aufarbeitung familiärer Probleme.
Lars Kraume macht aus der schon häufig strapazierten Vorlage ein melancholisch tragisches Familiendrama, manchmal allzu brav inszeniert, nur gelegentlich erfreulich böse mit hübsch bissigen Dialogen. Dank eines sehr guten Darstellerteams, darunter ein überragender Lars Eidinger und die großartige Hannelore Elsner als versoffene Mutter, bietet der Film dann doch mehr Kinofeeling als die meisten Fernsehfilme. (programmkino.de)

Mediterranea

Ab 15. Oktober (geplant)

Um eine neue Existenzgrundlage in Europa zu finden und so auch besser für seine Tochter und seine Schwester sorgen zu können, verlässt Ayiva (Koudous Seihon) sein Heimatland Burkina Faso. Über Kontakte zu einem Schmugglerring schafft er es gemeinsam mit seinem besten Freund Abas (Alassane Sy) auf ein Flüchtlingsboot. Als dieses allerdings kentert, kostet es die beiden viel Kraft, lebend an die italienische Küste zu kommen. Dort müssen sie dann auch feststellen, dass die harte Realität für afrikanische Einwanderer in Italien weitaus düsterer aussieht, als sie es sich anhand der enthusiastischen Nachrichten ihres Freundes Mades (Adam Gnegne) ausgemalt hatten. Dennoch gelingt es den beiden nach einiger Zeit, sich trotz aller Widrigkeiten allmählich einzuleben. Doch bringen aufkommende fremdenfeindliche Unruhen die Freunde schon bald in große Gefahr...

Hockney (OmU)

Ab 15. Oktober (geplant)

So lichtdurchflutet und farbenfroh wie seine Werke ist auch der Film über den britischen Künstler David Hockney: Das Biopic von Randall Wright entstand in enger Zusammenarbeit mit Hockney, der offenbar seit seiner Jugend ständig eine Kamera dabeihat. So gibt es eine überwältigende Fülle authentischen Materials inklusive vieler Bilder aus seinem Privatleben. Zusätzlich gewürzt durch Interviews und Gespräche mit Freunden und Weggefährten ist ein spannendes Zeitdokument entstanden: ein heiterer, beinahe fröhlicher Film, der vom Leben und Werk eines überaus sympathischen Künstlers erzählt. (programmkino.de)

Kleine Ziege Sturer Bock

Ab 15. Oktober (geplant)

Der Lebenskünstler Jakob (Wotan Wilke Möhring), der sich sein Geld als Elvis-Imitator in Altersheimen verdient, lebt frei und ungebunden in den Tag hinein. Bis sich Julia (Julia Koschitz), eine seiner Ex-Affären, nach zwölf Jahren meldet und ihm mitteilt, dass er Vater ist. Die gemeinsame Tochter Mai (Sofia Bolotina) ist bereits auf dem Weg zu ihm, um ihn kennenzulernen – und das gerade, als er einen Job als Fahrer bei einem internationalen Transportunternehmen angenommen hat. Es bleibt ihm also nichts anderes übrig, als mit der neu gewonnenen Tochter im Schlepptau, einem Ziegenbock als Fracht und einem klapprigen Transporter nach Norwegen aufzubrechen. Auf dem Weg ins Land der Fjorde muss sich Jakob dann mit den Herausforderungen der Vaterschaft und der Sturheit seiner beiden Begleiter herumschlagen.

Rettet Raffi

ab 22. Oktober (geplant)

Der achtjährige Samuel Wiese fühlt sich sehr einsam seit sein Vater vor einem Jahr die Familie verlassen hat, um als Arzt in Afghanistan zu arbeiten. Besonders wichtig ist ihm nun sein kleiner Goldhamster Raffi, den er von seinem Vater bekommen hat und der so einige erstaunliche Tricks auf Lager hat. Entsprechend geschockt ist Sammy, als Raffi eines Tages nach einer Herz-Operation einfach entführt wird.

A Perfect Day

Ab 22. Oktober (geplant)

Ein würdiger Nachfolger der legendären Kriegssatire "Mash": mit seinem schwarzen Humor und den witzigen Dialogen erzählt diese absurde Groteske von verbissenen Feindbildern und ohnmächtigen Blauhelm-Bürokraten. Nach den Wirren des Balkan-Krieges soll ein überaus ungleiches Quartett einer Hilfsorganisation (darunter Tim Robbins und Benicio del Toro) einen Brunnen säubern, der mit einer Leiche vergiftet wurde. Leider scheitert die Aktion, weil ein Seil reißt – und einen neuen Strick zu organisieren entpuppt sich als Mission voller Tücken... (programmkino.de)

Malala - Ihr Recht auf Bildung

Ab 22. Oktober (geplant)

"Malala - Ihr Recht auf Bildung" ist ein eindringliches Portrait der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, die in ihrer Heimat Pakistan von den Taliban auf die Todesliste gesetzt wurde. Malala war auf dem Weg nach Hause im Swat Tal, als sie in ihrem Schulbus von einem Schuss in den Kopf schwer verletzt wurde. Die damals 15jährige, die im Juli 2015 achtzehn Jahre alt wird, geriet zusammen mit ihrem Vater in den Fokus der Taliban, weil sie sich für das Recht auf Bildung von Mädchen einsetzen. Das Attentat entfachte einen weltweiten Aufschrei der Empörung. Sie hat auf wundersame Weise überlebt und ist jetzt als Mitgründerin des Malala Fund eine global agierende Aktivistin für das Recht von Mädchen auf Bildung.

Voll verzuckert - That sugar film

ab 29. Oktober (geplant)

Zucker ist in aller Munde. Es ist weltweit das am weitesten verbreitete Nahrungsmittel. Doch welchen Effekt hat Zucker auf uns? Was passiert, wenn die Ernährung vor allem aus zuckerhaltigen Lebensmitteln besteht? Diese Fragen stellte sich der australische Schauspieler und Filmemacher Damon Gameau und wagte den Selbstversuch. Nicht etwa Limonade, Eiscreme oder Schokolade stehen hier im Mittelpunkt, sondern Lebensmittel, die als „gesund“ verkauft werden: ob fettarmer Joghurt, Müsli, Fruchtriegel, Säfte oder Smoothies. 60 Tage lang 40 Teelöffel Zucker täglich aus ebensolchem „Wellness-Food“ zugeführt – so sah Gameaus Diät unter Aufsicht von Wissenschaftlern und Ernährungsberatern aus.

Macbeth

Ab 29. Oktober (geplant)

Kaum ein Werk fasziniert seit Jahrhunderten so wie Shakespeares düsteres Epos um Machtgier. Die neue opulente Kinoadaption der Tragödie vom heimtückischen Aufstieg und Fall Macbeths fesselt durch eine prägnante Schauspielerführung und die sinnlich erfassbare Atmosphäre von Furcht und Gewalt. Der australischen Regisseur Justin Kurzel inszeniert vor der schroffen Kulisse der schottischen Landschaft zwar mit Originaldialogen, findet dazu jedoch bestechende Bildkompositionen. Gleichzeitig interpretieren Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard und Michael Fassbender in dem blutigen Meisterdrama das berühmteste Tyrannenpaar der Weltliteratur neu.

Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne

Ab 29. Oktober (geplant)

Obwohl sie nicht viel über die Gastgeberin wissen, strömen jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Musikliebhaber zum alljährlichen pompösen Fest im Schloss von Marguerite Dumont (Catherine Frot). Dort geht die wohlhabende Dame stets ihrer großen Leidenschaft nach und gibt ihr Gesangstalent zum Besten. Das Problem bei der ganzen Sache ist jedoch, dass sie über ein derartiges Talent gar nicht verfügt, sondern vielmehr ausschließlich schiefe Töne hervorbringt. Ihr dies zu sagen, traut sich jedoch keiner. Stattdessen wird sie von den Anwesenden als Ausnahmetalent gefeiert. Nach Marguerites jüngstem Auftritt zu Beginn der Goldenen Zwanziger beschließt die junge Journalistin Hazel (Christa Théret), das Ganze schließlich auf die Spitze zu treiben. Mit einem lobpreisenden Artikel bestärkt sie Marguerite endgültig, ihren großen Traum einer Karriere als Opernsängerin zu verwirklichen. Während ihr Mann Georges (André Marcon) vergeblich versucht, die vermeintliche Diva davon abzubringen, rückt das erste Konzert vor einer fremden Zuschauerschar unaufhaltsam näher...

Im Sommer wohnt er unten

Ab 29. Oktober (geplant)

Der Eröffnungsfilm der Reihe "Perspektive deutsches Kino" auf der Berlinale 2015:
Es hätte ein gemütlicher Urlaub im elterlichen Ferienhaus in Frankreich werden sollen. Weil der ehrgeizige Bruder samt Gattin eine Woche früher eintrifft, ist jedoch bald Schluss mit lustig für den Chaoten Matthias und seine Freundin. Während die alten Geschwister-Rivalitäten köcheln, bringen unvorgesehene Flirts zwischen dem Quartett die Gereiztheit immer bedrohlicher zum Siedepunkt. Hübsche Familienaufstellung nach bewährtem französischem Rezept. Ein leicht inszeniertes Debüt mit präzise gezeichneten Figuren samt überzeugender Darsteller.

Hördur - Zwischen den Welten

Ab 29. Oktober (geplant)

In seinem Debütfilm erzählt Ekrem Ergün von den Schwierigkeiten der 16jährigen Aylin, Tochter türkischer Einwanderer, sich in Deutschland zurechtzufinden. Dabei trägt Ergün anfangs etwas dick auf, schafft es danach aber, seinen Film zu einer sensiblen Geschichte zu entwickeln, die ihre Metaphern nicht überstrapaziert und „Hördur – Zwischen den Welten“ schließlich doch zu einem sehenswerten Film über Integration und Freundschaft macht.

V8² - Die Rache der Nitros

Ab 29. Oktober (geplant)

Das V8-Team mit Luca, Kiki, Liou, David und Robin kehrt zurück. Nach dem Sieg über die Barakudas sind sie ihrem Traum, einem Platz in der legendären „Burg“, der geheimen Rennfahrschule für Kinder, ein Schritt näher gekommen. Doch auch die Polizei nimmt inzwischen die Fährte auf und ist den Kindern dicht auf den Fersen. Die Beamten wollen die geheimen Rennen für immer beenden sowie die beteiligten Drahtzieher verhaften. Ausgerechnet dann erscheinen die untergetauchten Nitro-Freaks und entführen auch noch Robin. Ohne ihr talentiertestes Mitglied müssen die anderen zeigen, was sie können…

James Bond 007 - Spectre

Ab 05. November (geplant)

James Bond erhält eine kryptische Nachricht aus seiner Vergangenheit, die ihn auf die Spur einer finsteren Organisation bringt. Bond muss immer mehr entdecken, dass es viele Täuschungen und Lügen gibt, die er entschlüsseln muss. Während sein Boss M mit anderen Problemen kämpft, mit politischen Kräften konfrontiert ist, die den ganzen Geheimdienst gefährden, erkennt Bond erst nach und nach die schreckliche Wahrheit hinter SPECTRE.

Die Schüler der Madame Anne

Ab 05. November (geplant)

Im Herbst 2005 verwiesen die Aufstände in den Pariser Banlieues unter anderem auf die frappierend ungleichen Bildungschancen in Frankreich. In einem dieser trostlosen Vororte ist die Handlung von „Die Schüler der Madame Anne“ der französischen Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar angesiedelt. Als eingängige Version des Sozialdramas „Die Klasse“, das 2008 die Goldene Palme von Cannes gewann, begegnet die pointiert erzählte Milieustudie der Bildungsmisere mit einer entwaffnend hoffnungsvollen Erfolgsgeschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. (programmkino.de)

Dürrenmatt - Eine Liebesgeschichte

Ab 05. November (geplant)

Friedrich Dürrenmatt, wie man ihn kaum kennt – zum 25. Todestag des berühmten Schriftstellers setzte Regisseurin Sabine Gisiger die besondere Liebesgeschichte Dürrenmatts zu seiner Frau Lotti Dürrenmatt-Geissler in ein dokumentarfilmisches Denkmal um. 40 Jahre lebten die Dürrenmatts ein gemeinsames Leben, das nicht immer nur problemfrei war und 1983 durch Lottis Tod beendet wurde. Friedrich Dürrenmatt stürzte in eine schwere Krise, doch fand schließlich zu einer neuen Liebe. Am 8. Mai 1984 heiratete er die Schauspielerin und Filmemacherin Charlotte Kerr. Auch Dürrenmatts Schwester Verena (91) und seine Kinder Peter (66) und Ruth (64) kommen in dem Dokumentarfilm zu Wort und erzählen von einer ganz anderen, sehr privaten Seite des Schriftstellers, in der auch seine inneren Dämonen offenbar werden. Doch immer half ihm der Humor, die Distanz zu einer Welt zu wahren, die er oftmals nur schwer ertragen konnte.


Alle Filmstarts auf einen Blick!