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Vorschau – demnächst im Thalia

(geplante Termine, ohne Gewähr)

Paddington 2

Ab 23. November

Er trägt Schlapphut, Dufflecoat und ist ziemlich behaart: Der liebenswerte Bär Paddington (Stimme im Original: Ben Whishaw / deutsche Stimme: Elyas M'Barek) hat bei Mr. und Mrs. Brown (Hugh Bonneville, Sally Hawkins) sowie deren Kindern Judy (Madeleine Harris) und Jonathan (Samuel Joslin) ein Zuhause gefunden und sich mittlerweile auch in der Nachbarschaft durch seine höfliche, zuvorkommende und immer fröhliche Art zum beliebten Mitglied gemausert. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy (Imelda Staunton) vor der Tür steht, sucht Paddington nach einem passenden Geschenk. Im Antiquitäten-Laden von Mr. Gruber (Jim Broadbent) findet er ein einzigartiges Pop-up-Bilderbuch, von dem er sofort angetan ist. Doch um sich das leisten zu können, muss der tollpatschige Bär ein paar Nebenjobs antreten, bei denen das Chaos nicht lange auf sich warten lässt. Und zu allem Überfluss wird auch noch das Buch geklaut! Paddington und die Browns heften sich an die Fersen des Diebes Phoenix Buchanan (Hugh Grant)…

 

Die Vierhändige

Ab 30. November

Der gewaltsame Tod der Eltern schweißt zwei Schwestern von klein auf zusammen. Eine Symbiose, die sich auch zwanzig Jahre später, als die Mörder nach verbüßter Strafe entlassen werden, nicht lösen lässt. Und dann geschieht ein Unfall, der alles infrage stellt. Effektiver Horror aus Deutschland, der sich geschickt bekannter Mythen bedient – um dann am Schluss die Schraube ein wenig zu überdrehen.

Der Mann aus dem Eis

Ab 30. November

1991 entdeckten Alpwanderer die seit etwa 5300 Jahren im Eis konservierte Leiche eines Manns. Seitdem zieht der nach dem Fundort im Ötztal getaufte und im Bozener Architekturmuseum ausgestellte „Ötzi“ Wissenschaftler, Verschwörungstheoretiker und Touristen aus aller Welt an. Rasch stieg die Gletschermumie zum Mythos auf. Dennoch dauerte es 25 Jahre, bis mit „Der Mann aus dem Eis“ ein erster Ötzi-Kinofilm produziert wurde. Für sein Abenteuer fiktionalisiert Regisseur und Autor Felix Randau die wenigen gesicherten Fakten zur Lebensweise des Eismanns mit einem etwas eindimensionalen Western-ähnlichen Racheplot. In der Titelrolle überzeugt Jürgen Vogel, der den körperlich herausfordernden Part bravourös meistert.

Madame

Ab 30. November

Mehr Satire als RomKom ist diese toll besetzte Cinderella-Geschichte rund um die Pariser Hausangestellte Maria. Sie wird unverhofft zum Gast einer piekfeinen Dinnerparty, was zahlreiche Verwicklungen nach sich zieht - inklusive Love Story. Rossy de Palma, bekannt aus vielen Almodovar-Filmen, spielt mit viel Herz die Maria. Toni Collette ist als ihre Chefin, die Madame, von exquisiter Gemeinheit. An ihrer Seite spielt Harvey Keitel einen Ehemann in heimlichen Geldnöten. Amanda Sthers (Drehbuch und Regie) hat das alte Motiv aufgepeppt und entkitscht. Das Ergebnis ist eine boshafte Parabel auf eine Gesellschaft, die sich nur nach außen liberal präsentiert.

120 BPM

Ab 30. November

Eine der größten Überraschungen des diesjährigen Festivals in Cannes war Robin Campillos mitreißendes, emotionales Doku-Drama „120 BPM“, der die Aktivistengruppe Act Up und ihren Kampf gegen die AIDS-Pandemie schildert. Zu Recht gab es dafür den Grand Prix des Festivals und auch den Preis der Kritikervereinigung FIPRESCI.

Zwischen Zwei Leben - The Mountain Between Us

Ab 07. Dezember

Mit dem Selbstmordattentäter-Drama „Paradise Now“, das 2006 eine Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film erhielt und einen Golden Globe in derselben Kategorie gewann, erregte der palästinensisch-niederländische Filmemacher Hany Abu-Assad viel Aufmerksamkeit. Nun legt er sein amerikanisches Debüt vor. „The Mountain Between Us“ nach dem 2011 veröffentlichten Roman von J. Mills Goodloe und Charles Martin lebt als Zweipersonenstück vor allem von der hochkarätigen Besetzung mit Kate Winslet und Idris Elba, die das romantische Survival-Abenteuer tragen.

Burg Schreckenstein 2

Ab 07. Dezember

Wie jedes Jahr liefern sich die beiden Internate Schreckenstein und Rosenfels am Kapellsee einen Wettstreit darin, wer die einfallsreicheren Streiche und Sabotageakte vollbringen kann. Doch dieses Mal haben sie das Spiel zu weit getrieben, denn der Zeppelin des Grafen Schreckenstein (Harald Schmidt) stürzt ab und auch wenn der Burgherr mit Mühe und Not überlebt, ist er danach doch finanziell ruiniert und muss für mehrere Wochen ins Sanatorium. Als Stellvertreter wird Kuno (Uwe Ochsenknecht), der Neffe des Grafen, ernannt. Kuno fasst den Plan, die Burg an den chinesischen Unternehmer Wang zu verkaufen, der Schreckenstein in einen Themenpark in seiner Heimat verfrachten will. Stephan (Maurizio Magno), Ottokar (Benedict Glöckle), Mücke (Caspar Krzysch), Strehlau (Eloi Christ) und Dampfwalze (Chieloka Nwokolo) müssen gemeinsam mit Diener Jean (Alexander Beyer) und den Mädchen von Schloss Rosenfels einen Weg finden, das zu verhindern…

Fortsetzung zum Kinderfilm "Burg Schreckenstein" über die Schüler des titelgebenden Internats. Die Filme basieren auf der gleichnamigen Buchreihe von Oliver Hassencamp.

Bo und der Weihnachtsstern

Ab 07. Dezember

Der kleine Esel Bo (Stimme im Original: Steven Yeun) wünscht sich nichts sehnlicher, als dem Alltagstrott und der kräftezehrenden Arbeit an der Dorfmühle zu entfliehen. So nimmt er eines Tages all seinen Mut zusammen und reißt aus. Endlich in der Freiheit trifft der kleine, aber tapfere Esel auf das Schaf Ruth (Aidy Bryant), das seine Herde aus den Augen verloren hat, und die Taube Dave (Keegan-Michael Key), die noch große Pläne hat. Gemeinsam mit drei äußert humorvollen Kamelen (Oprah Winfrey, Tyler Perry und Tracy Morgan) und einem ganzen Haufen sehr außergewöhnlicher Stalltiere folgt das Trio einem großen, hellen Stern am Horizont. Dabei ahnen sie nicht, dass sie am Ende ihrer Reise Zeugen der Geburt Jesu und damit auch Teil des allerersten Weihnachten werden...

Star Wars 8 - Die letzten Jedi

Ab 14. Dezember

Die planetenvernichtende Starkiller-Basis der Ersten Ordnung ist zwar zerstört, die Neue Republik nach der vorherigen Zerstörung von fünf Welten aber massiv geschwächt. Sie steht am Abgrund und wird nur noch von Generalin Leias (Carrie Fisher) Widerstand verteidigt, für den auch Pilot Poe Dameron (Oscar Isaac) und der desertierte Ex-Sturmtruppler Finn (John Boyega) kämpfen. Rey (Daisy Ridley), mit den Erfahrungen ihres ersten großen Abenteuers in den Knochen, geht unterdessen bei Luke Skywalker (Mark Hamill) auf dem Inselplaneten Ahch-To in die Lehre. Luke ist der letzte Jedi, der letzte Vertreter des Ordens, auf dem die Hoffnung ruht, dass Frieden in der Galaxis einkehrt. Doch die Erste Ordnung wirft ihren Schatten auch auf Luke und Rey: Der verlorene, ehemalige Schützling des alten Meisters, Kylo Ren (Adam Driver), hat die finstere Mission noch längst nicht beendet, die ihm der sinistere Strippenzieher Snoke (Andy Serkis) auftrug…

Ferdinand - geht STIERisch ab

Ab 14. Dezember

Bulle Ferdinand (Stimme im Original: John Cena, deutsche Stimme: Daniel Aminati) ist ein gemütlicher Typ und hat keine Lust, gegen blöde Matadoren in die Arena zu steigen. Viel lieber verbringt er Zeit mit seiner quirligen Ziegenfreundin Elvira (Kate McKinnon) und seiner jungen menschlichen Freundin Nina, die stets von ihrem Hund Paco (Jerrod Carmichael / Ben Blümel) begleitet wird. Oder Ferdinand schnuppert an Blumen und schlendert gemächlich über seine Weide. So führt der Stier ein glückliches Leben auf einem Bauernhof irgendwo in Spanien. Doch dann wird der sanftmütige Ferdinand von einer Biene gestochen, was ihn für einen Moment aus der Fassung bringt und dafür sorgt, dass ihn alle für ein gefährliches Tier halten. Kurzerhand wird er nach Madrid verfrachtet, wo er am Stierkampf teilnehmen soll. Wie kommt er aus dieser Nummer bloß wieder raus? Nun, zum Beispiel mit seinen Freunden!

Meine schöne innere Sonne

Ab 14. Dezember

Eine erfolgreiche Künstlerin um die 50, die nach der erfüllenden Liebe sucht: Juliette Binoche verkörpert diese Frau mit ihren Hoffnungen, ihrer Verletzlichkeit und ihrer Traurigkeit mit faszinierender Leinwandpräsenz. Das aber ändert nichts daran, dass in diesem Film mit seinen langen, sperrigen Dialogszenen das Interesse an seinen Figuren und ihren Schwierigkeiten in Beziehungen zerredet wird. Ein anstrengendes Räsonieren über die Unfähigkeit zu lieben, dass am Ende die Protagonistin, aber auch die Zuschauer fragend zurücklässt.

Lieber Leben

Ab 14. Dezember

Ein Unglück verändert das Leben eines jungen Mannes radikal. Aus einem angehenden Sportlehrer wird ein Pflegefall, der plötzlich im Rollstuhl sitzt. Gleich zu Beginn wird dem Zuschauer in „Lieber leben“ einiges zugemutet. Und doch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Denn tatsächlich entwickelt der Film aus diesem Szenario eine unerwartet humorvolle und einfühlsame Geschichte über Freundschaft, die mit ihren grandiosen Nachwuchsdarstellern und treibenden Hip-Hop-Beats für modernes französisches Kino steht.

Drei Zinnen

Ab 21. Dezember

Drei Zinnen, so heißt das archaische Bergmassiv in Jan Zabeils gleichnamigen Film, die Metapher für die aus drei Menschen bestehende Patchwork-Familie, deren Binnenverhältnis in diesem Metaphern lastigen Drama seziert wird. Nach starker erster Hälfte, in der die Konflikte ansprechend etabliert werden, verliert sich Zabeil bald ein wenig im Nebel seiner Geschichte. Unmittelbar und metaphorisch.

Loving Vincent

Ab 28. Dezember

Mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten Biopics der letzten Jahre … und eines der stilvollsten: Vincent van Gogh in seinen eigenen Bildern, zum Leben erweckt von mehr als 200 Malern in einem höchst ambitionierten Filmprojekt, das neben wunderschön anzusehender Kunst eine richtig spannende Krimihandlung bietet. Dabei geht es um van Goghs Tod und seinen letzten Brief, über den ein junger Franzose Nachforschungen anstellt. Anspruchsvoll, interessant und schön anzusehen - mehr kann man wirklich nicht von einem Arthousefilm erwarten, oder? Ach ja, eines noch: Dieser Film macht richtig Spaß!

L´Opéra de Paris

Ab 28. Dezember

Anderthalb Jahre filmte Jean-Stéphane Bron in der Pariser Oper, hatte Zugang zu Proben und Geschäftsbesprechungen, filmte Stars und aufstrebende Künstler und komprimierte seine Beobachtung zu 110 faszinierenden Minuten. Ein Abbild der sozialen Strukturen Frankreichs ist „Oper - L'opéra de Paris“, ein Blick hinter die Kulissen, eine Hommage an Künstler und ihre Leidenschaft.


Alle Filmstarts auf einen Blick!