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Vorschau – demnächst im Thalia

Für das Thalia Programmkino zum Festival nach Venedig!

Kinonachwuchs-Initiative übernimmt Reisekosten

Für die 6. Ausgabe von 28 TIMES CINEMA im Rahmen des Filmfestivals von Venedig sucht Europa Cinemas pro EU-Mitgliedstaat eine/n Filmbegeisterte/n zwischen 18 und 25 Jahren. Das Thalia Programmkino ist in diesem Jahr als einer von drei deutschen Kinobetreibern mit der Auswahl betraut.

Gemeinsam mit den Abgesandten der anderen 27 EU-Länder erleben die Teilnehmer  des 10-tägigen Programms die 15 Filme der Sektion Giornati Degli Autori / Venice Days und ein umfangreiches Rahmenprogramm. Mit einer täglichen Postkarte berichten sie dem Potsdamer Publikum vom Festival.

Reisekosten und Unterkunft werden durch Europa Cinemas organisiert und übernommen. Bewerbungen können bis zum 24. Mai 2015 an das Thalia Programmkino gerichtet werden. Wir wählen dann drei Bewerbungen zur Auswahl durch Europa Cinemas aus.

Eure Unterlagen schickt bitte an daniela.zuklic@thalia-potsdam.de

Hier die Ausschreibung:

We look forward to reading your applications!

Europa Cinemas would like to invite you to take part in the 6th edition of “28 Times Cinema”! Launched in 2010 in partnership with the European Parliament, the LUX Prize and the Venice Days (Giornate Degli Autori), this initiative enables 28 young moviegoers (one participant per Member State of the European Union) to take part to the next edition of the Venice Film Festival (2-12 September 2015).

One participant from Germany will be invited to spend 13 days at the Festival to be part of the Venice Days’ Jury and to watch the films that will be competing for the 2015 LUX Prize edition. Participants will also get to participate in meetings with film professionals, share their ideas and opinions during debates with filmmakers and other guests in attendance. 

The European Parliament LUX Prize will organize and cover the costs of accommodation and travel for each participant for the whole duration of the event while Europa Cinemas will take care of a per diem. 

The selected participants will get a Festival Accreditation giving priority access to screenings of the Venice Days. They have to commit to:

  • Being present in Venice from Tuesday 1st  to Sunday 13th September;
  • Watching all the films presented at the Venice Days (approx. 15) and at the LUX Prize 2015 Competition;
  • Fulfilling their Jury duties;
  • Taking part in the round tables discussions and debates with filmmakers and other guests;
  • Contributing to a blog, which will be specifically developed for this event;
  • Writing a daily postcard for the Europa Cinemas and media partners’ websites.

 Requirements:

  • You must be aged 18 - 25 years of age with a good knowledge of English (reading, written and spoken) in order to be able to actively take part in the discussions around the films

Potential applicants need to send us:

  • a brief CV (in English);
  • a short statement outlining the reasons why they should be considered for this opportunity (10 lines max.);
  • a brief statement about what would be the most important things to consider as a Jury member when watching a film (innovation, emotion, quality of the filmmaking, quality of the script) (10 lines max.);
  • a description of 3 scenes from 3 films they have watched recently (5 sentences max. per film);
  • a short review of a film distributed in your country within the last year (10 lines max.);
  • a top 5 of favourite films recently distributed in your country.

IMPORTANT:  Thalia Programmkino will preselect three applications as will two other German cinemas. Out of the nine finalists, Europa Cinemas will select one participant.

Die Frau in Gold

Ab 04. Juni (geplant)

Erinnerungen sind unbezahlbar. Niemand weiß das besser als Maria Altmann (Helen Mirren), eine ältere Dame, die in Los Angeles ein beschauliches Leben führt. Nur wenige kennen ihre Vergangenheit und wissen, dass sie einst unter dramatischen Umständen aus dem Wien des Dritten Reichs fliehen musste. Jahrzehnte später erfährt sie, dass sie die rechtmäßige Erbin von mehreren Gemälden Gustav Klimts – einer der bedeutendsten Maler Österreichs – ist, die sich einst im Besitz ihrer Familie befanden und von den Nazis enteignet wurden. Das berühmteste und legendärste dieser Kunstwerke ist das Porträt ihrer Tante Adele Bloch-Bauer, auch bekannt als „Die goldene Adele“. Doch der Staat Österreich, in dessen Besitz die Bilder sich befinden, zeigt sich wenig kooperativ, Marias Rechte ohne weiteres anzuerkennen. Und auch Maria zögert, denn sie glaubt nicht mehr daran, dass die Kunstwerke jemals zu ihrem rechtmäßigen Eigentümer zurückkehren. Doch dann beschließt sie, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen, das Unmögliche zu versuchen und ihr Erbe zurückzuholen. Gemeinsam mit dem unerfahrenen, aber engagierten Anwalt Randy Schoenberg (Ryan Reynolds) nimmt sie den Kampf um Gerechtigkeit auf. Es beginnt eine Odyssee, die sie bis zum Obersten Gerichtshof in Amerika führt. Diese Entscheidung wird ihr Leben für immer verändern…

Parcours D´Amour

Ab 04. Juni (geplant)

Mit zunehmendem Alter nimmt die Sehnsucht nach Liebe und Zweisamkeit keineswegs ab – und wer in Paris als Senior alleinstehend ist, der besucht am besten einen der Tanzsalons, um sich beim gepflegten Schwofen näherzukommen. Regisseurin Bettina Blümner stellt in ihrem Dokumentarfilm die Senioren Eugène, Gino, Christiane und ihre Freunde vor, die sich regelmäßig zum Tanztee in schummrigen Clubs mit Namen wie „Memphis“ und „Chalet du lac“ treffen. Auch wenn dort nicht auf jeden die große Liebe wartet, nach der sich die Tanzenden mindestens genauso sehr sehnen wie liebestolle Teenager, so ermöglicht das Beisammensein beim Tanz zumindest ein wenig Nähe, ein paar Küsse und das Ausleben von oft verborgenen Sehnsüchten. Wenn eine Dame keinen Partner findet, kann sie sich gegen entsprechendes Entgelt von Männern wie Michel auf dem Parkett führen lassen. Gegen Bares gibt es dann ein Tänzchen und galante Komplimente. Doch jeder hegt die Hoffnung, dass auf ihn vielleicht doch noch das späte Glück wartet mit mehr als nur Tanz…

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Ab 11. Juni (geplant)

Rico (Anton Petzold) und Oskar (Juri Winkler), die kleinen großen Helden, sind wieder da, und ein neues spannendes Abenteuer erwartet die beiden unzertrennlichen Freunde. Eigentlich gehört Oskar praktisch schon zur Familie, also zu Rico und seiner Mutter Tanja Doretti (Karoline Herfurth) in die Dieffe 93. Aber dieses Mal trägt Oskar keinen Helm mehr. Er hat sich eine Sonnenbrille besorgt, denn schließlich sind die beiden bei ihrem neuen Fall inkognito unterwegs. Beim wöchentlichen Bingo, das Ellie Wandbek (Katharina Thalbach) veranstaltet, stellen sie fest, dass bei der Vergabe der Gewinne geschummelt wird. Handtaschen, Boris (Moritz Bleibtreu) und die Mausefalle und jede Menge Herzgebreche. Rico und Oskar müssen sich nicht nur kriminalistischen Herausforderungen stellen, denn die Kessler-Zwillinge sorgen durch ihre Schwärmerei für weitere Verwirrung bei den Jungs. Mann, Mann, Mann. Aber wie Rico so schön erklärt: Sellawie.

Victoria

Ab 11. Juni (geplant)

Mitten in der Nacht lernt die junge Spanierin Victoria (Laia Costa) vor einem Club in Berlin die vier Freunde Sonne (Frederick Lau), Boxer (Franz Rogowski), Blinker (Burak Yigit) und Fuß (Max Mauff) kennen. Schnell kommen sich die Frau aus Madrid und der draufgängerische Sonne näher. Doch für die Jungs fängt die Nacht gerade erst an. Um eine Schuld bei Gangster Andi (André M. Hennicke) begleichen zu können, sehen sich die Vier gezwungen, eine krumme Sache durchzuziehen. Als einer aus der Gruppe schließlich unerwartet ausfällt, soll ausgerechnet Victoria als Fahrerin bei der heiklen Unternehmung einspringen. Was für sie zunächst wie ein spannendes Abenteurer klingt, entwickelt sich rasch zum Albtraum, denn der geplante Coup geht gründlich schief und das junge Glück von Victoria und Sonne wird knallhart auf die Probe gestellt.

8 Namen für die Liebe

Ab 11. Juni (geplant)

Rafa (Dani Rovira) liebt seine Heimat Sevilla und denkt zunächst gar nicht daran, Andalusien zu verlassen. Das Leben hier ist schön, es gibt tolle Frauen und heißen Flamenco, warum also gehen? Die Einstellung des Andalusiers verändert sich, als er die Baskin Amaia (Clara Lago) kennenlernt. Sie ist immun gegen Rafas erprobten Charme, aber er verliebt sich heftig und wird daher mobil. Für den Mann aus dem Süden geht es gen Norden an die spanisch-französische Grenze, ins Baskenland, Amaia hinterher. Auf einmal ist Rafa in einer fremden Welt, mit einer anderen Sprache, anderen Bräuchen und anderer Mentalität. Amaia wegen erklärt sich der Verliebte dazu bereit, Baskisch zu lernen und sein Aussehen zu verändern – die Anpassung wird zum Abenteuer. Aber muss Rafa wirklich jemand anderes werden, um Amaias Herz zu erobern?

Trash

Ab 18. Juni (geplant)

Wow, was für ein Thriller! Die Helden: Drei Straßenkinder, die in einem gigantischen Müllberg-Slum von Rio leben sowie ein mutiger Priester. Die Gegenspieler: Ein korrupter Politiker und seine skrupellosen Helfershelfer in Polizeiuniform. Im Unterschied zur gängigen Genre-Ware verkommt die Gesellschaftskritik nicht zum bloßen Klischee, der Krimi um die drei kleinen Rebellen von der Müllhalde entpuppt sich als großartiges Action-Drama um Freundschaft und Gerechtigkeit. Die elegant erzählte Story bietet ausgefeilte Figuren, schlägt souveräne Suspense-Haken und präsentiert atemberaubende Verfolgungsszenen, die es fast mit James Bond aufnehmen können. „Billy Elliot“-Regisseur Stephen Daldry gelingt die Verfilmung eines gefeierten Jugendbuchs als überzeugende Mischung aus ambitioniertem Anspruch und lässigem Popcorn-Faktor.

Big Game

Ab 18. Juni (geplant)

"Spektakulär! Witzig! Atemberaubend!" (The Guardian)

Der mächtigste Mann der Welt alleine in der finnischen Wildnis und seine einzige Hoffnung ist ein Junge, der seinen Mut erst noch finden muss – nicht gerade ideale Voraussetzungen für eine Rettung, dafür umso mehr für ein spannendes Abenteuer mit Nervenkitzel, überzeugenden Darstellern und jeder Menge Action.

Die Lügen der Sieger

Ab 18. Juni (geplant)

Fabian Groys (Florian David Fitz) ist ein renommierter Journalist in der Hauptstadtredaktion eines politischen Nachrichtenmagazins. Gemeinsam mit Nadja (Lilith Stangenberg), einer ihm zugeteilten Praktikantin, recherchiert er eine brisante Story über die zweifelhafte Invalidenpolitik der Bundeswehr. Als sie ihm wegbricht, weil sein Informant abspringt, schwenkt Groys auf einen Giftmüllskandal um. Dann mehren sich Anzeichen, dass beide Geschichten zusammenhängen, und die Story nimmt Fahrt auf. Doch etwas weckt Groys’ Argwohn: Kann er seinen Informationen wirklich trauen?

Antboy - Die Rache der Red Fury

Exklusive Kindervorpremiere am 21. Juni um 14.30 Uhr

Ab 25. Juni (geplant)

Als Superheld hat man‘s nicht leicht. Zwar hat Pelle alias ANTBOY seinen Erzfeind den Floh hinter Gitter gebracht, doch die nächsten Superschurken lassen nicht lange auf sich warten. Die Terror-Zwillinge erweisen sich als gefährlicher denn je. Und noch jemand hat eine Rechnung mit Antboy offen: Die geheimnisvolle Red Fury will Rache an ihm nehmen. Dabei möchte Pelle doch nur etwas Zeit mit Ida verbringen …

The Railway Man - Die Liebe seines Lebens

Ab 25. Juni (geplant)

Der schottische Offizier Eric Lomax (Colin Firth) gerät während des Zweiten Weltkriegs in japanische Gefangenschaft und wird in ein Kriegsgefangenenlager nach Thailand verfrachtet. Dort werden die Gefangenen bei schlechter Versorgung gezwungen, den Bau einer Eisenbahnstrecke voranzutreiben. Wegen der vielen Todesopfer, die die Arbeit fordert, wird die Strecke auch Todeseisenbahn (Death Railway) genannt. Nachdem Lomax sich zunächst weigert zu arbeiten, wird er von dem jungen japanischen Soldaten Nagase (Hiroyuki Sanada) so lange gefoltert, bis er schließlich nachgibt. Er überlebt die Tortur, doch ist nie in der Lage die Pein zu vergessen, die ihm zugefügt wurde. Seine Frau Patricia (Nicole Kidman) leidet mit ihm und findet nach einem mentalen Zusammenbruch Erics schließlich heraus, dass Nagase noch am Leben ist. Als sie Eric davon berichtet, beschließt dieser Nagase aufzusuchen, um endlich mit seiner Vergangenheit abzuschließen.

Freistatt

Ab 25. Juni (geplant)

Sommer 1968. Während für viele in Deutschland eine neue Ära der Freiheit anbricht, wird der 14-jährige Wolfgang von seinem Stiefvater in die kirchliche Fürsorgeanstalt "Freistatt" abgeschoben. Dort ist es wie im Knast: Die Türen sind verschlossen, die Fenster vergittert, Briefe werden abgefangen. Die Jungen werden mit militärischem Drill zum Torfstechen ins Moor geschickt und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Von ihren Familien vergessen, verrohen sie als Opfer eines körperlichen und psychischen Gewaltsystems, von dem man draußen nichts mitbekommen darf. Wolfgang widersetzt sich und plant seine Flucht: Ihr kriegt mich nicht – niemals! Seine Sehnsucht nach Freiheit will er nicht so schnell im Moor begraben.

Men & Chicken

Ab 02. Juli (geplant)

Gabriel und Elias sind zwei Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Der eine lehrt Evolutionspsychologie und Philosophie an der Universität, der andere beschäftigt sich stattdessen hemmungslos mit Nichtigem, Nichtstun und Masturbieren. Nach dem Tod ihres Vaters erfahren sie durch ein hinterlassenes Video, dass dieser gar nicht ihr biologischer Vater war. Ihr leiblicher Vater, der mittlerweile fast 100 Jahre alt ist, soll sich auf der entlegenen Insel Ork aufhalten.

Angekommen auf der skurrilen Insel, die mit rund 40 Bewohnern kaum besiedelt ist, warten weitere Überraschungen auf Gabriel und Elias: Nachdem sie zunächst auf den pragmatischen Bürgermeister und seine neurotische Tochter Ellen stoßen, treffen sie auf ihre verstörten und handgreiflichen drei Halbbrüder Franz, Josef und Gregor, die sich lieber mit ausgestopften Tieren, als mit Menschen umgeben.

Gestrandet im verwahrlosten Anwesen ihres echten Vaters, umgeben von reihenweise grotesken ‚Haustieren‘ und ihrer animalischen Neuverwandschaft, kommen Gabriel und Elias den wahren Umständen ihrer eigentlichen Herkunft immer näher…

Liebe auf den ersten Schlag

Film zum Sonntag am 28. Juni um 19 Uhr

Ab 02. Juli (geplant)

Nach dem Tod seines Vaters verbringt Arnaud (Kevin Azais) den Sommer damit, an der Seite seines Bruders im Familienbetrieb zu schuften, den sie zusammen fortführen sollen. Eines Tages steht er in einem Selbstverteidigungskurs am Strand der wunderschönen Madeleine (Adele Haenel) gegenüber und verliebt sich prompt in sie. Wenig später, als er den Auftrag erhält, für Madeleines Eltern ein Poolhaus zu bauen, trifft er erneutt auf die Schöne. Während er sie heimlich beobachtet, intensivieren sich seine Gefühle immer weiter, doch Madeleine weiß mit solchen Emotionen wenig anzufangen. Denn sie ist fest davon überzeugt, dass das Ende der Welt kurz bevorsteht und will ihre verbliebene Zeit lieber dazu nutzen, die Fertigkeient zu erlernen, auf die es in einer postapokalyptischen Welt ankommt. Dafür meldet sie sich in einem zweiwöchigem Boot Camp an, in das ihr Arnaud folgt…

Kafkas Der Bau

Am 07. Juli um 18.45 Uhr in Anwesenheit von Jochen Alexander Freydank

Ab 09. Juli

»Kafkas Der Bau« erzählt die Geschichte von Franz (Axel Prahl), der sich im Leben eingerichtet hat und das einmal Erreichte nicht mehr aufgeben will. Seine Wohnung ist durchdacht, der Inbegriff der Zivilisation. Und doch ist sein Bau vor Gefahr niemals sicher. So sehr Franz sie ignorieren will – es gibt sie doch, die Welt da draußen. Sie werden kommen. Sie wollen ihn, sie wollen teilhaben an seinem Wohlstand… Die Angst vor Eindringlingen und Gefährdungen lässt den Ehemann und Familienvater nicht los und nimmt ihn bald vollständig in Besitz. Seine immer aberwitzigeren Versuche der Absicherung und Kontrolle sind für ihn existentiell geworden.

Oscar®-Preisträger Jochen Alexander Freydank nimmt sich eine bislang unverfilmte Erzählung Franz Kafkas vor und inszeniert damit die Geschichte einer 'Verwandlung' und einer Paranoia, die auch die Geschichte unserer Zeit ist. Regisseur Jochen Alexander Freydank bringt die Vorlage als hochspannendes Drama auf die Leinwand, das sich in einem filmisch einzigartigen Kosmos entfaltet.


Alle Filmstarts auf einen Blick!