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Vorschau – demnächst im Thalia

(geplante Termine, ohne Gewähr)

Die Beste aller Welten

Ab 28. September

Regisseur Adrian Goiginger erzählt in seinem Spielfilmdebüt die Geschichte seiner Kindheit aus der Perspektive eines Siebenjährigen, der sich trotz allem geborgen und behütet fühlt. Es ist eine berührende wie schonungslose Hommage an seine Mutter, eine starke Frau, die immer versucht hat, den widrigen Umständen zu trotzen. Goiginger gelingt eine einzigartige Geschichte über die Liebe, gleichzeitig zeichnet er eine authentische Milieustudie über Menschen, die der Drogensucht verfallen sind.

Blade Runner 2049

Ab 05. Oktober

30 Jahre nachdem der Blade Runner Rick Deckard (Harrison Ford) damit beauftragt wurde, eine Gruppe von vier Replikanten genannten Androiden aufzuspüren, stößt der L.A.P.D.-Beamte K (Ryan Gosling) zufällig auf ein gut gehütetes Geheimnis von enormer Sprengkraft. Denn diese Entdeckung droht, auch noch die letzten gesellschaftlichen Strukturen in der düsteren, von gewissenlosen Konzernen geprägten Zukunft zu zerstören. K macht sich auf die Suche nach Deckard, in der Hoffnung, von dem ehemaligen Blade Runner Hilfe zu erhalten...

Fortsetzung zum Kultfilm „Blade Runner“ aus dem Jahr 1982. Regisseur des Vorgängers war Ridley Scott, der auch lange mit dem Regiestuhl des zweiten Films in Verbindung gebracht wurde. Schlussendlich wird er aber nur als Produzent beteiligt sein, auf dem Regiestuhl nimmt stattdessen Denis Villeneuve („Arrival“) Platz. Harrison Ford kehrt als Rick Deckard zurück, die Hauptrolle übernimmt Ryan Gosling, der in die Haut des Blade Runners Officer K schlüpft.

Die Nile Hilton Affäre

Ab 05. Oktober

Ganz im Stil eines klassischen Film Noir erzählt Regisseur Tarek Saleh einen wahren Fall, der  die arabische Welt erschütterte. Die Verstrickung von Politik und Wirtschaft, Macht, Gier und Korruption bis in die höchsten Regierungskreise verknüpft er dabei fesselnd mit der aufgeheizten Stimmung in Kairo kurz vor dem Zusammenbruch des Mubarak Regimes. Ein hervorragend inszenierter, atmosphärisch dichter Politthriller und erhellendes Portrait einer Gesellschaft. Frappant gleicht sie dem Los Angeles der 1940er Jahre: Dekadent, perfide und Spielplatz für die Mächtigen. Als melancholisch brüchiger Noir-Cop auf der Suche nach Wahrheit glänzt Hauptdarsteller Fares Fares, bekannt aus den Krimiverfilmungen von Jussi Adler-Olsen.

Happy End

Ab 12. Oktober

Mit zwei Goldenen Palmen in Folge, einem Oscar und zahllosen anderen Auszeichnungen hat Michael Haneke die Messlatte für einen neuen Film in kaum zu erreichende Höhen geschraubt. Doch nicht nur deswegen wirkt sein neuer Film „Happy End“, der im Wettbewerb von Cannes seine Premiere erlebte, wie ein Leichtgewicht im Oeuvre des Regisseurs.

Familie Laurent betreibt eine boomende  Baufirma – das Fundament des Erfolgs aber bröckelt: Die resolute Patriarchin und Chefin Anne (Isabelle Huppert), mit dem Anwalt Lawrence Bradshaw (Toby Jones) verheiratet, hat ihren Sohn Pierre (Franz Rogowski) zum Managing Director gemacht, doch der ist bei weitem nicht kompetent genug für seine Aufgabe. Auch rein privat gibt es Probleme: Annes Bruder Thomas (Mathieu Kassovitz), ein Arzt, der ebenfalls in der Mehrgenerationen-Villa wohnt, soll sich plötzlich um seine zwölfjährige Tochter Eve (Fantine Harduin) kümmern – die zieht zu ihm, nachdem ihre Mutter versucht hat, sich umzubringen. Eve fühlt sich in ihrer neuen Umgebung mit dem Papa und dessen neuer Frau Anaïs (Laura Verlinden) samt Kleinkind einsam und fremd. Dann unternimmt auch Georges (Jean-Louis Trintignant), der verbitterte alte Vater von Anne und Thomas, einen Selbstmordversuch…

Maleika

Ab 12. Oktober

Die Gepardin Maleika hat sechs Junge zur Welt gebracht: Martha, Malte, Mirelèe, Marlo, der so gern klettert, Mia und Tollpatsch Majet. Mit ihrer struppigen Nackenmähne sehen sie aus wie Punks, und mit jedem Tag werden die Kleinen frecher und mutiger. Noch ist das Leben für die jungen Geparden ein Spiel und sie werden von ihrer Mutter Maleika beschützt. Jede neue Herausforderung bringt die Gepardenkinder ein Stück weiter in Richtung Selbstständigkeit. Doch die Wildnis birgt auch für die schnellsten Jäger der Erde viele Gefahren. Jedes Abenteuer könnte das letzte sein. Wir sind dabei, während die Rasselbande heranwächst, begleiten sie bei ihrem ersten Ausflug mit ihrer Mutter, der aufregenden Ausbildung zu Jägern und auf ihrem Weg zu neuen Abenteuern.

Louis & Luca - Das große Käserennen

Ab 12. Oktober

Im zweiten Kinoabenteuer der Elster Louis und des Igels Luca geht es rasant zu: Eine Wette sorgt für den Beginn eines halsbrecherischen Käserennens, bei dem es am Ende weniger ums Gewinnen geht, als um die Bedeutung von Freundschaft. Ein klassischer Kinderfilm ist „Louis & Luca - Das große Käserennen“, von Rasmus A. Sivertsen und seinem Trickfilmstudio in bester Aardman-Tradition rasant animiert.

Vorwärts immer!

Ab 12. Oktober

1989, Berlin: Anne (Josefine Preuß) will sich für ihre illegale Ausreise aus der DDR einen gefälschten Westpass besorgen und reist dafür mit dem rebellischen August (Jacob Matschenz) zur Montagsdemonstration nach Leipzig. Sie tut das gegen den Willen ihres Vaters Otto Wolf (Jörg Schüttauf), einem berühmten DDR-Staatsschauspieler und begnadeten Honecker-Imitator. Der erfährt zufällig, dass ausgerechnet beim nächsten Aufmarsch Panzer gegen die Demonstranten eingesetzt werden sollen. Als Honecker verkleidet schmuggelt er sich ins Zentralkomitee und will den Schießbefehl zurücknehmen, doch durch unglückliche Umstände landet er in Wandlitz bei Margot Honecker (Hedi Kriegeskotte), vor der er sich nun weiter als ihr Mann ausgeben muss. Jetzt braucht Otto die Hilfe seiner Schauspiel-Kollegen, um mit heiler Haut aus dem Schlamassel rauszukommen…


Alle Filmstarts auf einen Blick!