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Vorschau – demnächst im Thalia

(geplante Termine, ohne Gewähr)

Everybody Wants Some!!

Ab 02. Juni

August 1980: Baseball-Spieler Jake (Blake Jenner) hat gerade sein Abitur gemacht und beginnt nun sein Studium an einer Universität im südöstlichen Texas. Als Jake in das heruntergekommene Wohnheim einzieht, das für die Baseball-Mannschaft vorgesehen ist, wird er von seinen Mitspielern und Kommilitonen mit einer seltsamen Mischung aus Kameradschaft und Feindseligkeit begrüßt. Der eingebildete McReynolds (Tyler Hoechlin) macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegenüber Jake. Der ungestüme Roper (Ryan Guzman), der Stoner Willoughby (Wyatt Russell), Schürzenjäger Nesbit (Ausin Amelio) und der wortgewandte Finn (Glen Powell) aber werden schnell zu Jakes Freunden. Zusammen schlagen sie sich auf ausgelassenen Parties und in Clubs aller Couleur die Nächte um die Ohren, wenn sie nicht gerade zusammen Baseball spielen. Als Jake eines Tages die schöne Beverly (Zoey Deutch) kennenlernt, weiß er gar nicht mehr, wo ihm der Kopf steht...

Vor der Morgenröte

Ab 02. Juni

Maria Schraders gelungenes Episodendrama spürt dem grausamen Bruch in Leben und Werk Stefans Zweigs nach. Den weit gereisten Kosmopolit und überzeugten Pazifist, einer der populärsten europäischen Schriftsteller, treibt die NS-Herrschaft in die Emigration. Zerrüttet vom „heimatlosen Wandern“ begeht der Weltbürger im brasilianischen Exil Selbstmord. In der scharfsinnigen Reflexion über Nationalismus und die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft, überrascht Star-Kabarettist Josef Hader als sensibler Autor. Die szenisch besten Momente liefert freilich das Spannungsverhältnis mit der grandiosen Charakterdarstellerin und Fassbinder-Heroine Barbara Sukowa.

Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Ab 02. Juni

Umweltverschmutzung, Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Ressourcenknappheit. Die Welt hat viele Probleme und die meisten sind uns allen bekannt. Weniger bekannt sind manche der Lösungsansätze, die vor Ort weit reichende Veränderungen anstoßen und ermöglichen. Die französische Schauspielerin Mélanie Laurent und der NGO-Aktivist Cyril Dion begeben sich in „Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen“ auf die Spur solcher Initiativen. Ihr mit dem César als „Beste Dokumentation“ ausgezeichneter Film fordert nachdrücklich zum persönlichen Engagement auf – ehrlich, optimistisch, überzeugend. Eine engagierte, einfühlsame Doku!

Sky - Der Himmel in mir

Ab 09. Juni

Eine Frau, die nach dem Scheitern ihrer Ehe in den Weiten des amerikanischen Westen nach sich selbst sucht, das ist Fabienne Berthauds neuer Film „Sky - Der Himmel in mir“. Mit einem der klassischen, nicht zuletzt filmischen Sehnsuchtsorte spielt Berthaud und inszeniert ein mäanderndes, episodenhaftes Road-Movie, dass vor allem von seiner Hauptdarstellerin Diane Kruger lebt, die selten so überzeugend agierte.

Der Moment der Wahrheit

Ab 09. Juni

Ganz und gar keine Durchschnittsware zur Massenberieselung, sondern vielmehr ein intelligenter Abgesang auf den investigativen Journalismus und eine kleine Hommage an den ewigen Klassiker „Die Unbestechlichen“. Auch hier ist Robert Redford dabei, doch die Hauptrolle im Drama um Recherchen zu Präsident Bush jr. und seinen Verfehlungen hat Cate Blanchett als Fernsehproduzentin Mary Mapes.
Cate Blanchett trägt und führt den Film mit außergewöhnlicher Präsenz, sie füllt ihn mit Leben und bringt Spannung und Atmosphäre in eine wahre Handlung, die zwar im Jahr 2004 spielt, deren Aktualität aber einigermaßen bestürzend ist. Es geht um den harten Job von Journalisten zwischen den Fronten von Geld und Macht.

Hannas schlafende Hunde

Ab 09. Juni

Packendes Drama um ein selbstbewusstes Mädchen, das ein gut gehütetes Familiengeheimnis lüftet - und dabei in die Abgründe einer vermeintlich idyllischen Provinzstadt blickt, deren Bewohner auch Jahre nach Kriegsende noch immer fanatisch der Nazi-Ideologie frönen. Von ihrer jüdischen Herkunft ahnt die neunjährige Johanna nichts, bis sie auf dem Schulhof unvermittelt angepöbelt wird. Mit Hilfe ihrer Oma bringt die junge Titelheldin Licht in das Labyrinth des Schweigens und der Lügen - und gerät in höchste Gefahr. Atmosphärisch dicht, psychologisch präzise sowie überzeugend gespielt entwickelt sich eine spannendes Generationen- und Gesellschaftsdrama, das unter die Haut geht.    

Zen For Nothing

Am 07. Juni um 18.45 Uhr in Anwesenheit von Regisseur Werner Penzel

Ab 09. Juni

Auf der Suche nach Antworten begibt sich die Schweizer Schauspielerin Sabine Timoteo in ein abgelegenes Zen-Kloster in Japan, immer dabei: Werner Penzel und seine Kamera. Das Ergebnis ist der Dokumentarfilm "Zen for Nothing", der keine Einführung in die vielfältige Welt des Zen-Buddhismus ist, sondern das Porträt eines sehr speziellen Zen-Klosters.

Demolition - Lieben und Leben

Ab 16. Juni

Davis Mitchell (Jake Gyllenhaal) ist Mitte 30 und ein erfolgreicher Banker an der Wall Street, der bislang ein perfektes Leben fernab jeglicher Schwierigkeiten geführt hat. Doch als eines Tages seine Frau bei einem Autounfall ums Leben kommt, fällt er in einen Schockzustand, der ihn emotional vollkommen taub werden lässt. Da helfen auch die Bemühungen seines Schwiegervaters Phil (Chris Cooper), ihn wieder auf den rechten Pfad zu bringen, nichts. Stattdessen verzettelt sich Davis in unzählige Beschwerdebriefe an eine Firma für Snackautomaten, da an dem Tag als seine Frau starb, ein Automat im Krankenhaus eine Fehlfunktion hatte. Die entwaffnend ehrliche Post erhält Karen Moreno (Naomi Watts), die im Kundenservice der Firma arbeitet und selbst ein schweres Kreuz zu tragen hat. Zwischen ihr und Davis entsteht bald eine ungewöhnliche Verbindung, bei der sie gegenseitigen Trost finden. Schon bald erkennt Davis, dass er zuerst sein altes Leben komplett auseinander nehmen muss, eher er ein neues beginnen kann.

Schau mich nicht so an

Ab 16. Juni

Hedi und Iva sind Nachbarinnen. Sie begegnen sich durch Ivas Tochter Sofia. Die aufgeweckte Kleine ist das erste Bindeglied zwischen den beiden jungen Frauen, doch schon bald entwickelt sich aus der Freundschaft eine leidenschaftliche Beziehung. Iva ist von Hedis geheimnisvoller und exotischer Art fasziniert und lässt sich mit Leib und Seele auf die Beziehung zu ihr ein. Als jedoch Ivas Vater (Josef Bierbichler) nach vielen Jahren wieder auftaucht, um das belastete Verhältnis zu seiner Tochter in Ordnung zu bringen, verändern sich schlagartig Hedis Gefühle gegenüber Iva. Sie beginnt ein seltsames Spiel und zieht Vater und Tochter immer weiter in ein Netz aus Begierde, Verrat und Schuld, bis die Situation schließlich eskaliert.

Die Geschlechterrollen werden in Uisenma Borchus fulminantem Erstlingsfilm provokant in Frage gestellt.

Café Belgica

Ab 23. Juni

CAFÉ BELGICA ist die Geschichte von Jo und Frank. Zwei ziemlich unterschiedlichen Brüdern, die sich aus den Augen verloren haben. Erst als Frank seinem kleinen Bruder anbietet, ihm an den Wochenenden hinter dem Tresen seiner Bar auszuhelfen, finden die beiden wieder zusammen. Und plötzlich gibt es kein Halten mehr: Das heruntergekommene „Café Belgica“ wird zum Anlaufpunkt für das Partyvolk. Eine Arche Noah für die Feierwütigen, wo der Schweiß von der Decke tropft und der Rock’n’Roll aus jeder Pore trieft. Für eine Weile ist das Leben der Brüder ein einziger Trip, doch dann holt die Realität sie ein.

Kill Billy

Ab 23. Juni

Grollst du noch oder rächst du schon? Für den ehrenwerten Möbelhändler Harold Lunde bricht plötzlich seine Welt samt Lebenswerk zusammen, als direkt neben seinem 40 Jahre alten Traditionsgeschäft eine IKEA-Filiale öffnet. Komplett ruiniert hat der Alte nichts mehr zu verlieren – und plant die Entführung des berühmten IKEA-Gründers Ingvar Kamprad. Der schrullige Coup gelingt tatsächlich, doch die Geiselnahme verläuft dann etwas anders als geplant. Mit zartem, bisweilen bösem Humor erzählt die zauberhafte Dramödie von einem liebenswerten Senioren, der aufbricht, ein letztes Stückchen seiner Würde zu verteidigen. Mit bewährtem skandinavischem Charme entwickelt sich die kleine, feine Geschichte so unsentimental wie situationskomisch. Smarte Filmkunst der angenehm entspannten Art.

Die Frau mit der Kamera

Ab 23. Juni

Fast 20 Jahre nach dem Tod der Fotografin Abisag Tüllmann hat ihre langjährige Freundin Claudia von Alemann einen Film über Leben und Werk einer der wichtigsten Chronisten der alten Bundesrepublik gedreht. Auch wenn "Die Frau mit der Kamera - Porträt der Fotografin Abisag Tüllman" bisweilen nach höherer künstlerischer Relevanz strebt, überzeugt die Dokumentation vor allem als Einblick in das Werk einer Fotografin mit besonderem Blick auf die Gegenwart.

The Neon Demon

Ab 23. Juni

Los Angeles – Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten, Glamourwelt, Schauplatz zahlloser Träume und Abgründe. Als das junge aufstrebende Model Jesse (Elle Fanning) nach L.A. kommt, kann sie nicht ahnen, dass ihre Jugend und Lebendigkeit schon bald den Neid einer Gruppe schönheitsfanatischer Frauen auf sich ziehen wird. Und die scheuen keinerlei Mittel, um das zu bekommen, was Jesse hat…

Ice Age 5 - Kollision voraus!

Ab 30. Juni

Scrat stößt bei seiner endlosen Jagd nach der unerreichbaren Nuss in neue Dimensionen vor. Er wird ins Universum katapultiert, wo er versehentlich kosmische Kettenreaktionen auslöst, in deren Folge die Gefahr besteht, dass sich die Ice Age-Welt verändert oder gar zerstört wird. Sid, Manny, Diego und der Rest der Herde verlassen notgedrungen ihre Heimat und begeben sich auf eine Reise voller Spaß und Abenteuer. Dabei durchqueren sie exotische Länder und begegnen einer Vielzahl von neuen schillernden Charakteren.

90 Minuten - Bei Abpfiff Frieden

Ab 30. Juni

Der Nahost-Konflikt hat 100 Jahre gedauert. 100 Jahre Kriege, Blutvergießen und Leid.
100 Jahre Friedenspläne – 100 Jahre Scheitern.

Und jetzt ist es vorbei!
Endlich haben sie eine Lösung gefunden: Ein Fußballspiel.

Wer gewinnt, darf bleiben.
Wer verliert, muss das Land verlassen. Und kein Gemotze.

Der 90 Minuten Krieg – bald im Kino!

Ma Ma - Der Ursprung der Liebe

Ab 30. Juni

Unverhohlen sentimental, rührselig und melodramatisch ist Julio Medems neuer Film „Ma Ma - Der Ursprung der Liebe“, der sich ganz auf seine Hauptdarstellerin Penélope Cruz verlässt. Mit ganzer Emphase spielt sie eine Frau, die schweren Schicksalsschlägen trotzt und inspirierender Fixstern für die zahlreichen Männer in ihrem Leben ist.

Caracas, eine Liebe

Ab 30. Juni

Etwas überraschend gewann Lorenzo Vigas Regiedebüt "Caracas, eine Liebe" letztes Jahr den Goldenen Löwen beim Filmfestival in Venedig. Angesichts der offensichtlichen filmischen Qualitäten, die Vigas hier zeigt, gepaart mit einer Geschichte, die je nach Sichtweise als subtil, perfide oder undurchschaubar beschrieben werden kann, ist diese Entscheidung aber durchaus nachvollziehbar.

Tangerine L.A.

Ab 07. Juli

Freche Sticheleien, lose Mundwerke, wütende Handgreiflichkeiten und ein rauer Blick auf Hollywoods Transen-Strich machen TANGERINE L.A. zu einem kraftvollen, fiebrigen und rauen Filmfeuerwerk, das beim Sundance-Festival von Kritikern und Publikum stürmisch gefeiert wurde. Als Filmemacher setzt Sean Baker auf Do-It-Yourself und Guerilla-Dreh-Authentizität: Er führte Regie, machte den Filmschnitt und bediente zusammen mit Radium Cheung die Kamera – soll heißen das Smartphone. Auch wenn man es dem tiefen und sonnigen Widescope-Bild nicht ansieht, aber TANGERINE L.A. ist mit anamorphotischen Adaptern und einer 8$-App auf iPhones gedreht – für bloße 100.000 Dollar!


Alle Filmstarts auf einen Blick!