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Vorschau – demnächst im Thalia

(geplante Termine, ohne Gewähr)

Ice Age 5 - Kollision voraus!

Ab 30. Juni

Tickets gibt es im Vorverkauf online oder an der Kinokasse

Scrat stößt bei seiner endlosen Jagd nach der unerreichbaren Nuss in neue Dimensionen vor. Er wird ins Universum katapultiert, wo er versehentlich kosmische Kettenreaktionen auslöst, in deren Folge die Gefahr besteht, dass sich die Ice Age-Welt verändert oder gar zerstört wird. Sid, Manny, Diego und der Rest der Herde verlassen notgedrungen ihre Heimat und begeben sich auf eine Reise voller Spaß und Abenteuer. Dabei durchqueren sie exotische Länder und begegnen einer Vielzahl von neuen schillernden Charakteren.

90 Minuten - Bei Abpfiff Frieden

Ab 30. Juni

Der Nahost-Konflikt hat 100 Jahre gedauert. 100 Jahre Kriege, Blutvergießen und Leid.
100 Jahre Friedenspläne – 100 Jahre Scheitern.

Und jetzt ist es vorbei!
Endlich haben sie eine Lösung gefunden: Ein Fußballspiel.

Wer gewinnt, darf bleiben.
Wer verliert, muss das Land verlassen. Und kein Gemotze.

Der 90 Minuten Krieg – bald im Kino!

Ma Ma - Der Ursprung der Liebe

Ab 30. Juni

Unverhohlen sentimental, rührselig und melodramatisch ist Julio Medems neuer Film „Ma Ma - Der Ursprung der Liebe“, der sich ganz auf seine Hauptdarstellerin Penélope Cruz verlässt. Mit ganzer Emphase spielt sie eine Frau, die schweren Schicksalsschlägen trotzt und inspirierender Fixstern für die zahlreichen Männer in ihrem Leben ist.

Caracas, eine Liebe

Ab 30. Juni

Etwas überraschend gewann Lorenzo Vigas Regiedebüt "Caracas, eine Liebe" letztes Jahr den Goldenen Löwen beim Filmfestival in Venedig. Angesichts der offensichtlichen filmischen Qualitäten, die Vigas hier zeigt, gepaart mit einer Geschichte, die je nach Sichtweise als subtil, perfide oder undurchschaubar beschrieben werden kann, ist diese Entscheidung aber durchaus nachvollziehbar.

High-Rise

Ab 30. Juni

Nach seiner Scheidung zieht der dreißigjährige Dr. Robert Laing (Tom Hiddleston) in ein ungewöhnliches Hochhaus. In den einzelnen Etagen werden die Bewohner nach niederer Klasse, Mittelklasse und Oberschicht unterteilt. In den oberen Stockwerken haust die Upperclass, während sich Familien mit den unteren Geschossen zufrieden geben müssen. Laings Appartement befindet sich im mittleren Bereich. Bald macht er nicht nur die Bekanntschaft des Fernsehjournalisten Richard Wilder (Luke Evans), der im zweiten Stock wohnt, sondern auch die des Architekten und Schöpfer des Hochhauses, Anthony Royal (Jeremy Irons), der erhaben über allen ganz oben residiert. Je länger Laing in dem Appartement haust, desto deutlicher spitzen sich die Konflikte zu, die unter der Oberfläche rumoren. Bei einem Stromausfall schlagen die Auseinandersetzungen dann in offene Gewalt um und es entsteht Anarchie. Laing steht plötzlich vor einer folgenschweren Entscheidung. Denn als Wilder Royal stürzen will, muss er Farbe bekennen…

Meier Müller Schmidt

Vorpremiere am 28. Juni um 19 Uhr in Anwesenheit von Sebastian Peterson

Ab 30. Juni

Eigene WG-Erfahrungen ließ Regisseur Sebastian Peterson („Helden wie wir“) in seine unbeschwerte WG-Komödie „Meier Müller Schmidt“ einfließen. Darin durchleben drei junge Berliner in ihrer bunten Kreuzberger WG allerlei Skurriles und Spannendes. Der sympathische Film lebt von seinem flotten Soundtrack und einem hohem Maß an inszenatorischer und stilistischer Experimentierfreude. Der eigentliche Hauptgewinn für den Film, der nahezu ohne öffentliche Förderung auskam, sind aber die drei frischen, glaubwürdigen Jung-Darsteller. Da hätte es die arg bemühten dramatischen Elemente und Wendungen gar nicht gebraucht.

Tangerine L.A.

Ab 07. Juli

Freche Sticheleien, lose Mundwerke, wütende Handgreiflichkeiten und ein rauer Blick auf Hollywoods Transen-Strich machen TANGERINE L.A. zu einem kraftvollen, fiebrigen und rauen Filmfeuerwerk, das beim Sundance-Festival von Kritikern und Publikum stürmisch gefeiert wurde. Als Filmemacher setzt Sean Baker auf Do-It-Yourself und Guerilla-Dreh-Authentizität: Er führte Regie, machte den Filmschnitt und bediente zusammen mit Radium Cheung die Kamera – soll heißen das Smartphone. Auch wenn man es dem tiefen und sonnigen Widescope-Bild nicht ansieht, aber TANGERINE L.A. ist mit anamorphotischen Adaptern und einer 8$-App auf iPhones gedreht – für bloße 100.000 Dollar!

Liebe halal

Ab 07. Juli

Leben und Lieben im Libanon hin- und hergerissen zwischen orientalischer Tradition und westlicher Moderne - von den Produzenten des vielfach ausgezeichneten Arthouse-Erfolgs "Das Mädchen Wadjda" . Regisseur Assad Fouladkar wirft einen charmant lebensklugen Blick auf die Suche nach Liebe und Glück in einem friedlichen Beirut. Mit Originalität, Warmherzigkeit und leisem Humor bringt sein bunter Episodenfilm dem Zuschauer eine brisant gemischte Gesellschaft näher, die noch immer wenig im Kino zu sehen war. Seinem arabischen Feel-Good-Movie aus dem Land der Zedern gelingt der Balanceakt zwischen Engagement und Unterhaltung mühelos. Ein erfrischendes, beinah lässiges Filmvergnügen.

Unterwegs mit Jacqueline

Ab 14. Juli

Französisches Wohlfühlkino vom Feinsten: Die algerisch-französische Komödie hat alles, was ein Sommerhit braucht – Spaß, Leichtigkeit und dazu einen absolut brillanten, sympathischen Hauptdarsteller. Fatsah Bouyahmed spielt den algerischen Bauern Fatah, der mit seiner Kuh Jacqueline die ganze Strecke von Marseille nach Paris zur Landwirtschaftsaustellung läuft und dabei allerhand Abenteuer erlebt, viele Menschen kennenlernt und zum Internethelden avanciert. Ein modernes Märchen, das nicht immer realistisch ist, aber dafür umso liebenswerter. Ein entzückender Film!

Toni Erdmann

Ab 14. Juli

Zum Niederknien: Maren Ade puzzelt ihre feine Familiendramödie zu einer wunderbar intelligenten Geschichte. Die Story von der Karrierefrau Ines (Sandra Hüller) und ihrem einfallsreichen Vater (Peter Simonischek) ist nicht nur ungewöhnlich, sondern sie zeigt den Kampf der Generationen als liebevoll ironische Herausforderung für beide Seiten. Wie in einem schüchtern startenden Pas de deux kreisen Vater und Tochter umeinander, befehden sich und lieben sich doch. Das ist allerschönstes Kino – spannend, witzig und manchmal ein bisschen ergreifend!

Atomic Falafel

Ab 14. Juli

Im Nahen Osten spielt diese israelisch-deutsch-neuseeländische Koproduktion, eine wilde Parodie auf Kriegstreiberei und Machtgier: Auf der einen Seite stehen drei Teenies – die rebellische Nofar aus Israel, ihr bester Kumpel, der Hacker Meron, und die iranische Rapperin Shahareh; auf der anderen Seite lauern zwei bis an die Zähne bewaffnete Armeen. Mit vereinten Kräften bringen die Drei die waffengeilen Militärs zur Räson und verhindern einen Atomkrieg... Die beängstigende Aktualität des Plots ist vielleicht eine einfache Erklärung dafür, dass so mancher Lacher im Halse stecken bleibt. Doch die etwas rumpelige Teenieversion von „Dr. Seltsam“ besitzt durchaus einigen Charme und könnte vor allem das junge Publikum ansprechen.

Meine griechischen Ferien

Ab 14. Juli

Der 15-jährige Toni verbringt mit seiner Patchwork-Familie einen Urlaub in der südlichen Ägäis und verliebt sich dort in die Inselbewohnerin Adriana. Sie verleben eine harmonische Zeit, bis die Einheimische eines Tages entführt wird. Toni heftet sich umgehend an ihre Fersen. „Meine griechischen Ferien“ funktioniert trotz simpler Story gleichsam als lockerer, luftig-leichter Sommer-Film sowie kurzweiliges Urlaubs-Abenteuer um einen versunkenen, mysteriösen Schatz, ausgesprochen gut. Dafür sorgen die rasant gefilmten Verfolgungsjagden, die sympathischen Figuren und nicht zuletzt die betörenden Landschaften der Urlaubsinsel Kos.

Frühstück bei Monsieur Henri

Ab 21. Juli

Für sein Kinodebüt „Irène“ erhielt der französische Regisseur Ivan Calbérac 2003 eine César-Nominierung für das beste Erstlingswerk. Mit „Frühstück bei Monsieur Henri“ adaptiert Calbérac nun sein eigenes Boulevard-Theaterstück aus dem Jahr 2013, was sich in den geschliffenen Dialogen und Rededuellen widerspiegelt, die die Generationenkomödie entscheidend prägen. Mit französischer Leichtigkeit und der zündenden Chemie zwischen dem französischen Altstar Claude Brasseur („Die Außenseiterbande“) und der schweizerischen Newcomerin Noémie Schmidt gelingt eine leichte, dialogreiche Komödie, die charmante Unterhaltung bietet.

Seefeuer - Fuocoammare

Ab 28. Juli

Am Ende wenig überraschend wurde bei der diesjährigen Berlinale zum ersten Mal ein Dokumentarfilm mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet: "Seefeuer - Fuocoammare" von Gianfranco Rosi trifft den Zeitgeist perfekt, beschreibt er doch das dramatische Schicksal von Flüchtlingen vor und auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, was allerdings ganz und gar nicht der einzige Grund ist, diese präzise beobachtete Dokumentation zu schätzen.

Wiener Dog

Ab 28. Juli

Ein Dackel ist der rote Faden von „Wiener Dog“, dem neuen Film von Todd Solondz („Happiness“, „Willkommen im Tollhaus“), der in vier lose verbundenen Vignetten in seiner unverwechselbaren, zwischen Zynismus und Menschlichkeit changierenden Art, über die Abgründe Amerikas erzählt.

Pets

Ab 28. Juli

Jeden Tag spielt sich in Haushalten auf der ganzen Welt derselbe Vorgang ab: Haustierbesitzer lassen ihre Schützlinge zu Hause für den Arbeitstag zurück. Zwar sind längst nicht alle damit einverstanden, sich Pfötchen drehend der Langeweile hinzugeben. Aber ein so treuer Hund wie Max (Stimme im Original: Louis C.K. / Deutsche Stimme: Jan Josef Liefers) kann es einfach nicht erwarten, seine Katie (Ellie Kemper / Stefanie Heinzmann) wiederzusehen und so bezieht er direkt vor der Wohnungstür Stellung. Doch eines Tages bringt sie einen neuen Freund für Max mit, den pelzigen Duke (Eric Stonestreet / Dietmar Bär). Zwei Hunde in einem Haushalt sind definitiv einer zu viel - zumindest sieht das Max so. Aber eines Tages werden sie bei einem Ausflug von Hundefängern geschnappt und weggebracht. Zum Glück machen sich zahlreiche ihrer Freunde auf, sie zu finden und zu retten. Unterdessen lernen die zwei Hunde das teuflische Häschen Snowball (Kevin Hart / Fahri Yardim) kennen, das ganz eigene Pläne schmiedet…

Maggies Plan

Ab 04. August

Fast ein eigenes Genre sind inzwischen Filme, in denen Greta Gerwig eine junge Frau spielt, die meist in New York lebt und nach ihrem Platz im Leben sucht. Rebecca Millers „Maggie's Plan“ ist eine amüsante Variation dieser Gerwig-Filme: eine hochkarätig besetzte, spritzige und moderne Großstadtkomödie über die unplanbaren Zufälle im Leben und in der Liebe - pointiert, emotional, sehr unterhaltsam.

Julieta

Ab 04. August

Spätestens mit dem missglückten „Fliegende Liebende“ schien Pedro Almodóvar seine Linie verloren zu haben, die ihn zum erfolgreichsten spanischen Regisseur der Filmgeschichte gemacht hatte. Mit seinem neuen Film „Julieta“, der im Wettbewerb des Festivals von Cannes gezeigt wurde, findet er zu alter Klasse zurück, entwickelt seinen Blick auf weibliche Emotionen dabei jedoch behutsam weiter.


Alle Filmstarts auf einen Blick!