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Vorschau – demnächst im Thalia

Die abhandene Welt

Ab 07. Mai (geplant)

Am 07. Mai um 16.30 Uhr ist Margarethe von Trotta zu Gast im Thalia

Nach dem Triumph ihres Porträts von „Hannah Arendt“ widmet sich Margarethe von Trotta nun einer ganz persönlichen Geschichte. Die Grande Dame des deutschen Kinos erzählt von einer Frau, die durch Zufall ihre Schwester findet, von der sie bislang nichts wusste. Die Story klingt wie aus einer Seifenoper - doch sie basiert nicht nur auf wahren Begebenheiten, sondern ist der Regisseurin tatsächlich ganz ähnlich passiert. Mit Katja Riemann und Barbara Sukowa hochkarätig besetzt, präsentiert sie ein feinsinniges Schwestern-Drama, das emotional funktioniert und dessen raffinierte Puzzle-Konstruktion für einige Überraschungen gut ist. (programmkino.de)

Hedi Schneider steckt fest

Film zum Sonntag am 03. Mai um 19 Uhr

Ab 07. Mai (geplant)

Uli (Hans Löw), seine Freundin Hedi (Laura Tonke) und Sohn Finn (Leander Nitsche) sind das, was man eine glückliche Familie nennen kann. Sie halten sich mit unterschiedlichen Gelegenheitsjobs über Wasser, doch sind sie über ihre daraus resultierende Freiheit mehr als zufrieden. Speziell Hedi versucht jegliche Art von negativer Energie von sich fernzuhalten. Doch plötzlich wird ihr Alltag von auftretenden Panikattacken getrübt, was mit dem Selbstmordversuch eines Kollegen zusammenhängt. Hedis Lebensfreunde scheint versiegt. Sie sucht Therapeuten, Freunde und andere Familienmitglieder auf, doch niemand kann ihr wirklich helfen. Nach und nach beginnt sie, ihr eigenes Leben zu reflektieren und denkt dabei immer wieder über Angst und Beeinflussbarkeit wahrer Liebe nach. Als Hedis Beziehung kurz vorm Scheitern ist, soll ein Urlaub in Norwegen die Rettung bringen…

Käpt´n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama

Kinderkino Vorpremiere am 03. Mai um 14.15 Uhr

Ab 07. Mai im Kinderprogramm (geplant)

Festhalten, denn Kapitän Säbelzahn (Kyrre Haugen Sydness) sticht in See! Begleitet wird er dabei von dem jungen Waisen Pinky (Vinjar Pettersen) und dessen Freundin Raven (Sofie Bjerke). Gemeinsam machen sie sich auf Säbelzahns Schiff, der Dark Lady, von der Piratenhochburg Abra Harbour aus auf in Richtung Abenteuer. Ihr Ziel: Das legendäre und exotische Königreich des Lama Rama. Mit vereinten Kräften müssen sie die tückische See überqueren, gegen riesige Wellen ankämpfen und sich durch den tiefsten Dschungel schlagen, auf der Suche nach dem Schatz von König Rufus (Anders Baasmo Christiansen). Doch Pinky hat mehr im Sinn als nur die Aussicht auf den wahren Goldrausch: Denn ihn treibt vor allem die Suche nach der Wahrheit über seinen verschollenen Vater voran und dabei versucht er, seinen ganz eigenen Platz im Leben zu finden.

The Forecaster

Ab 07. Mai (geplant)

Am 14. Mai um 18.45 Uhr in Anwesenheit von Marcus Vetter - Auftakt unserer neuen Reihe "Ist das noch Demokratie oder kann das jetzt weg?!"

Martin Armstrong ist THE FORECASTER. Er entwickelte Anfang der Achtzigerjahre ein Computermodell, mit dem er Ereignisse der Weltwirtschaft erschreckend präzise voraussagte: die Russlandkrise 1998/99, die Dotcom-Blase 2000, die Finanzkrise 2007, die Eurokrise 2009.

Ist dieser Mann ein Genie oder ein Scharlatan? Weiß er mehr, als alle Wirtschafts- und Finanzwissenschaftler zusammen? Alle wollen seinen Code, sein Computermodell, das die Weltökonomie und Kriege vorhersagen kann. Denn wer Kriege führen will braucht Geld. Im September 1999 stürmte das FBI sein Büro. Wegen Betrugs wurde Martin Armstrong verhaftet und verbrachte zwölf Jahre im Gefängnis – ohne Urteil. Wollte man einen Unbequemen zum Schweigen bringen?

Zweite Chance

Ab 14. Mai (geplant)

Die Polizisten und besten Freunde Andreas (Nikolaj Coster-Waldau) und Simon (Ulrich Thomsen) werden zu einem häuslichen Streit eines Junkie-Pärchens (Nikolaj Lie Kaas und Lykke May Andersen gerufen). Doch die als Routinehausdurchsuchung geplanten Ermittlungen nehmen eine unterwartete Wendung, als Andreas in einem Schrank ein weinendes Baby entdeckt. Als er von offizieller Stelle erfährt, dass das sich fast noch im Säuglingsalter befindende Kind nicht unter Unterernährung leidet und zurück zu seinen Eltern gebracht werden soll, trifft der rechtschaffene Mann eine folgenschwere Entscheidung: Er nimmt sich des Jünglings an und bringt ihn zu seiner Frau Anne (Maria Bonnevie), die ihr Glück kaum fassen kann. Doch nun werden die rechtmäßigen Eltern des Mordes an ihrem eigenen Kind verdächtigt, woraufhin sich Andreas in einem immer größer werdenden Netz aus Lügen und Betrug verstrickt…

La Buena Vida

Ab 14. Mai (geplant)

In den Wäldern im Norden Kolumbiens lebt Jairo Fuentes, der junge Anführer der Wayúu-Gemeinschaft Tamaquito, ein naturverbundenes Leben. Bislang war der Wald die Quelle für alles, was die Menschen dort zum Leben gebraucht haben. Doch die 700 Quadratkilometer große Kohlemine des Konzerns El-Cerrejón wird ausgeweitet und droht, den Lebensraum der Wayúu-Gemeinschaft zu vernichten. Die geförderte Kohle ist für Europa bestimmt, um damit in den dortigen Kohlekraftwerken Strom zu erzeugen. Fuentes und seinen Leuten bleibt nichts anderes übrig, als mit den Minenbetreibern zu verhandeln, doch der Kampf um ihre Heimat ist aussichtslos. Die Dorfbewohner müssen das naturbestimmtes Leben im Wald aufgeben und in Zukunft lernen, wie sie mit Geld umgehen – der Kohlekonzern bietet Schulungen in Sachen Marktwirtschaft an... (Quelle: kino.de)

Melodys Baby

Ab 14. Mai (geplant)

Die junge Melody bekommt ein Baby. Aber es ist nicht ihr Baby: Sie stellt sich der reichen Businessfrau Emily, die sich sehnlichst ein Kind wünscht, als Leihmutter zur Verfügung. Es ist ein einfacher Deal: Für Melody ist es die Chance sich ein Startkapital für ihren Friseurladen zu verdienen, für Emily ist es die letzte Chance auf ein Kind.
Doch je mehr Melodys Bauch sichtbar wird, umso größer wird Melodys Unsicherheit, "ihr" Baby aufzugeben, und umso mehr fürchtet Emily um "ihr" Kind.
Was als simples und klares Geschäft begann, führt immer mehr zu einer intensiven Auseinandersetzung zwischen den beiden unterschiedlichen, ungewöhnlichen Frauen mit einem überraschenden Ende.

Ostwind 2

Ab 14. Mai (geplant)

Sommerferien, endlich wieder Zeit für Ostwind, Mika (Hanna Binke) ist überglücklich. Doch dann entdeckt sie eigenartige Wunden an Ostwinds Bauch, für die niemand eine Erklärung hat. Noch dazu steht Kaltenbach kurz vor der Pleite! Schweren Herzens entscheidet sich Mika, an einem Vielseitigkeitsturnier teilzunehmen, bei dem ein hohes Preisgeld winkt. Aber während des Trainings wirkt Ostwind abgelenkt, oft läuft er einfach davon. Mika verfolgt den schwarzen Hengst bis tief in den Wald und ist ziemlich überrascht: Aus dem Dickicht erscheint eine magisch anmutende Schimmelstute und die beiden Pferde umtanzen sich liebevoll. Plötzlich taucht ein fremder Junge namens Milan (Jannis Niewöhner) auf, der sagt, die Stute sei ihm entflohen. Er behauptet, er könne Mika helfen, das Turnier zu gewinnen. Im Gegenzug soll sie ihm helfen, seine Stute wieder einzufangen. Was hat es wirklich mit Milan auf sich? Kann Mika Ostwinds Aufmerksamkeit für sich und das Turnier zurückgewinnen und Kaltenbach noch rechtzeitig retten?

Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern

Ab 21. Mai (geplant)

Dora (Victoria Schulz) ist 18 und voller Entdeckungsfreude. Ihre beruhigenden Medikamente hat ihre Mutter Kristin (Jenny Schily) erst kürzlich abgesetzt. Nun stürzt sich die geistig beeinträchtigte junge Frau ungebremst ins Leben und findet Gefallen an dem gut aussehenden Peter (Lars Eidinger). Bald haben die beiden spontan Sex zum Schrecken von Mutter Kristin. Dora trifft sich ohne das Wissen ihrer Eltern weiterhin mit dem undurchsichtigen Mann, der sichtlich von ihrer befreiten Sinnlichkeit angetan ist. Während ihre Mutter sich vergeblich ein zweites Kind wünscht, wird Dora schwanger.
DORA oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern basiert auf dem erfolgreichen Theaterstück von Lukas Bärfuss. In der Titelrolle zeichnet Victoria Schulz als DORA ein intensives Porträt einer lebensbejahenden jungen Frau. In weiteren Hauptrollen sind Jenny Schily, Urs Jucker und Lars Eidinger zu sehen.

Mädchen im Eis

Ab 21. Mai (geplant)

Im schneeverhangenen Norden Russlands quartiert sich die 20jährige Winja (Lucie Heinze) in einem abgelegenen und in die Jahre gekommenen Wintersporthotel ein, um ihre große Liebe Andrei (Anton Pampushnyy) zu überraschen. Viel größer ist allerdings ihre eigene Überraschung, als sie ihn schließlich dort findet: mit Frau und Baby an seiner Seite. Das stellt Sie vor völlig neue Herausforderungen. Der 70jährige Wsewolod Starych (Aleksei Guskov), steinreicher Oligarch, selbsternannter Umweltaktivist und ebenfalls Hotelgast, hat ganz andere Sorgen: Er will in den schneebedeckten Weiten einen apokalyptischen Kurzfilm drehen, der sich an Hand von russischer Lyrik mit der massiven Umweltzerstörung auseinandersetzt, doch dabei hat er es alles andere als mit Profis zu tun. Zudem hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Winja zu ihrem Glück zu verhelfen - und das auf seine eigene, nicht immer ganz legale, Art.

Nicht alles schlucken

Ab 28. Mai (geplant)

Am 18. Juni in Anwesenheit von Jana Kalms & Piet Stolz

Auch in Deutschland setzt die Pharmaindustrie mit allerlei Pillen und Mittelchen Milliardenbeträge um, wobei besonders solche Medikamente Gewinn bringen, die dauerhaft genommen werden, etwa gegen Psychosen. Welche Folgen dieser ungezügelte Einsatz von Medikamenten haben kann, darum geht es in "Nicht alles schlucken", ein Dokumentarfilm, der eher als Ergänzung zur Beschäftigung mit dem Thema geeignet ist, denn als eigenständiges Werk.

Lost River

ab 28. Mai (geplant)

Die alleinerziehende Mutter Billy (Christina Hendricks) lebt mit ihren beiden Kindern Bones (Iain De Caestecker) und Franky (Landyn Stewart) in Lost River, einem Ort, der zunehmend zur Geisterstadt wird, da die Immobilienkrise die Bewohner wegtreibt. Als Billy mit den Hypothekenzahlungen in Rückstand gerät, lässt sie sich auf eine Idee des Bankmanagers Dave (Ben Mendelsohn) ein. Der erzählt ihr von einer Möglichkeit, wie sie vorerst über die Runden kommen kann: Um ihr Haus nicht zu verlieren, soll Billy in seinem Nachtclub arbeiten. Dort trifft sie nicht nur auf die geheimnisvolle Cat (Eva Mendes), sondern wird schon bald auch in einen Sog gezogen, von dem sie vorher nichts ahnen konnte. Während die Mutter also mehr und mehr in eine morbide und düstere Fantasie-Unterwelt abtaucht, klaut ihr Sohn Bones wertvollen Kupferdraht aus den Wänden verlassener Häuser. Dabei hat er Konkurrenz durch den Psychopathen Bully (Matt Smith), dessen Brutalität auch Bones' freundliches Nachbarsmädchen Rat (Saiorse Ronan) gefährdet.

Die Maisinsel

Ab 28. Mai (geplant)

Jeden Frühling ist im georgischen Enguri-Fluss zu beobachten, wie die Strömung große Mengen an fruchtbarem Boden aus dem Kaukasus-Gebirge in die an dessen Fuße liegenden Ebenen befördert. Dort bilden sie mitunter gar kleine, begehbare Inseln. Der alte Farmer Abga (İlyas Salman) will sich dies zu Nutze machen und ein solches Fleckchen Land mit Mais bepflanzen. Zu diesem Zweck baut er sich auf einer der neu entstandenen Inseln eine kleine Hütte, in die er gemeinsam mit seiner Enkelin Asida (Mariam Buturishvili) zieht – fortan stets mit der Gefahr lebend, dass der Boden unter ihren Füßen jederzeit weggespült werden könnte. Eines Tages findet Asida in den sprießenden Maisfeldern einen Soldaten, der im tobenden Konflikt zwischen Georgien und der Region Abchasien schwer verwundet wurde. Sie beschließt, ihn zu verstecken. Doch seine Verfolger lassen nicht lange auf sich warten.

Kiss the cook - So schmeckt das Leben

Ab 28. Mai (geplant)

Die Feelgood Komödie des Jahres!

Carl Casper und seine Hilfsköche Martin und Tony stehen für ihr Leben gern vor dampfenden Töpfen und brutzelnden Pfannen. Doch leider hält Carls Boss Riva nichts von ihren ambitionierten Gerichten und zwingt sie, ein ideenloses Menü zuzubereiten. Doch mit der darauffolgenden miesen Kritik eines renommierten Restauranttesters ist das Maß endgültig voll. Carl schmeißt seinen Job hin und beschließt, zu seinen Wurzeln zurückzukehren, um einen Neuanfang zu wagen. Der windige Marvin überlässt ihm einen heruntergekommenen Imbisswagen, den Carl gemeinsam mit Martin, Tony und seiner Freundin Molly auf Vordermann bringt. Und sogar seine Ex-Frau Inez und sein Sohn Percy packen bald tatkräftig mit an. Bei einer kulinarischen Tour durch den amerikanischen Süden kann Carl mit seinen ausgefallenen Gerichten die Massen begeistern und endlich wieder seine Leidenschaft fürs Kochen vollends ausleben.

Die Frau in Gold

Ab 04. Juni (geplant)

Erinnerungen sind unbezahlbar. Niemand weiß das besser als Maria Altmann (Helen Mirren), eine ältere Dame, die in Los Angeles ein beschauliches Leben führt. Nur wenige kennen ihre Vergangenheit und wissen, dass sie einst unter dramatischen Umständen aus dem Wien des Dritten Reichs fliehen musste. Jahrzehnte später erfährt sie, dass sie die rechtmäßige Erbin von mehreren Gemälden Gustav Klimts – einer der bedeutendsten Maler Österreichs – ist, die sich einst im Besitz ihrer Familie befanden und von den Nazis enteignet wurden. Das berühmteste und legendärste dieser Kunstwerke ist das Porträt ihrer Tante Adele Bloch-Bauer, auch bekannt als „Die goldene Adele“. Doch der Staat Österreich, in dessen Besitz die Bilder sich befinden, zeigt sich wenig kooperativ, Marias Rechte ohne weiteres anzuerkennen. Und auch Maria zögert, denn sie glaubt nicht mehr daran, dass die Kunstwerke jemals zu ihrem rechtmäßigen Eigentümer zurückkehren. Doch dann beschließt sie, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen, das Unmögliche zu versuchen und ihr Erbe zurückzuholen. Gemeinsam mit dem unerfahrenen, aber engagierten Anwalt Randy Schoenberg (Ryan Reynolds) nimmt sie den Kampf um Gerechtigkeit auf. Es beginnt eine Odyssee, die sie bis zum Obersten Gerichtshof in Amerika führt. Diese Entscheidung wird ihr Leben für immer verändern…

Parcours D´Amour

Ab 04. Juni (geplant)

Mit zunehmendem Alter nimmt die Sehnsucht nach Liebe und Zweisamkeit keineswegs ab – und wer in Paris als Senior alleinstehend ist, der besucht am besten einen der Tanzsalons, um sich beim gepflegten Schwofen näherzukommen. Regisseurin Bettina Blümner stellt in ihrem Dokumentarfilm die Senioren Eugène, Gino, Christiane und ihre Freunde vor, die sich regelmäßig zum Tanztee in schummrigen Clubs mit Namen wie „Memphis“ und „Chalet du lac“ treffen. Auch wenn dort nicht auf jeden die große Liebe wartet, nach der sich die Tanzenden mindestens genauso sehr sehnen wie liebestolle Teenager, so ermöglicht das Beisammensein beim Tanz zumindest ein wenig Nähe, ein paar Küsse und das Ausleben von oft verborgenen Sehnsüchten. Wenn eine Dame keinen Partner findet, kann sie sich gegen entsprechendes Entgelt von Männern wie Michel auf dem Parkett führen lassen. Gegen Bares gibt es dann ein Tänzchen und galante Komplimente. Doch jeder hegt die Hoffnung, dass auf ihn vielleicht doch noch das späte Glück wartet mit mehr als nur Tanz…

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Ab 11. Juni (geplant)

Rico (Anton Petzold) und Oskar (Juri Winkler), die kleinen großen Helden, sind wieder da, und ein neues spannendes Abenteuer erwartet die beiden unzertrennlichen Freunde. Eigentlich gehört Oskar praktisch schon zur Familie, also zu Rico und seiner Mutter Tanja Doretti (Karoline Herfurth) in die Dieffe 93. Aber dieses Mal trägt Oskar keinen Helm mehr. Er hat sich eine Sonnenbrille besorgt, denn schließlich sind die beiden bei ihrem neuen Fall inkognito unterwegs. Beim wöchentlichen Bingo, das Ellie Wandbek (Katharina Thalbach) veranstaltet, stellen sie fest, dass bei der Vergabe der Gewinne geschummelt wird. Handtaschen, Boris (Moritz Bleibtreu) und die Mausefalle und jede Menge Herzgebreche. Rico und Oskar müssen sich nicht nur kriminalistischen Herausforderungen stellen, denn die Kessler-Zwillinge sorgen durch ihre Schwärmerei für weitere Verwirrung bei den Jungs. Mann, Mann, Mann. Aber wie Rico so schön erklärt: Sellawie.

Victoria

Ab 11. Juni (geplant)

Mitten in der Nacht lernt die junge Spanierin Victoria (Laia Costa) vor einem Club in Berlin die vier Freunde Sonne (Frederick Lau), Boxer (Franz Rogowski), Blinker (Burak Yigit) und Fuß (Max Mauff) kennen. Schnell kommen sich die Frau aus Madrid und der draufgängerische Sonne näher. Doch für die Jungs fängt die Nacht gerade erst an. Um eine Schuld bei Gangster Andi (André M. Hennicke) begleichen zu können, sehen sich die Vier gezwungen, eine krumme Sache durchzuziehen. Als einer aus der Gruppe schließlich unerwartet ausfällt, soll ausgerechnet Victoria als Fahrerin bei der heiklen Unternehmung einspringen. Was für sie zunächst wie ein spannendes Abenteurer klingt, entwickelt sich rasch zum Albtraum, denn der geplante Coup geht gründlich schief und das junge Glück von Victoria und Sonne wird knallhart auf die Probe gestellt.

8 Namen für die Liebe

Ab 11. Juni (geplant)

Rafa (Dani Rovira) liebt seine Heimat Sevilla und denkt zunächst gar nicht daran, Andalusien zu verlassen. Das Leben hier ist schön, es gibt tolle Frauen und heißen Flamenco, warum also gehen? Die Einstellung des Andalusiers verändert sich, als er die Baskin Amaia (Clara Lago) kennenlernt. Sie ist immun gegen Rafas erprobten Charme, aber er verliebt sich heftig und wird daher mobil. Für den Mann aus dem Süden geht es gen Norden an die spanisch-französische Grenze, ins Baskenland, Amaia hinterher. Auf einmal ist Rafa in einer fremden Welt, mit einer anderen Sprache, anderen Bräuchen und anderer Mentalität. Amaia wegen erklärt sich der Verliebte dazu bereit, Baskisch zu lernen und sein Aussehen zu verändern – die Anpassung wird zum Abenteuer. Aber muss Rafa wirklich jemand anderes werden, um Amaias Herz zu erobern?

Trash

Ab 18. Juni (geplant)

Wow, was für ein Thriller! Die Helden: Drei Straßenkinder, die in einem gigantischen Müllberg-Slum von Rio leben sowie ein mutiger Priester. Die Gegenspieler: Ein korrupter Politiker und seine skrupellosen Helfershelfer in Polizeiuniform. Im Unterschied zur gängigen Genre-Ware verkommt die Gesellschaftskritik nicht zum bloßen Klischee, der Krimi um die drei kleinen Rebellen von der Müllhalde entpuppt sich als großartiges Action-Drama um Freundschaft und Gerechtigkeit. Die elegant erzählte Story bietet ausgefeilte Figuren, schlägt souveräne Suspense-Haken und präsentiert atemberaubende Verfolgungsszenen, die es fast mit James Bond aufnehmen können. „Billy Elliot“-Regisseur Stephen Daldry gelingt die Verfilmung eines gefeierten Jugendbuchs als überzeugende Mischung aus ambitioniertem Anspruch und lässigem Popcorn-Faktor.

Big Game

Ab 18. Juni (geplant)

"Spektakulär! Witzig! Atemberaubend!" (The Guardian)

Der mächtigste Mann der Welt alleine in der finnischen Wildnis und seine einzige Hoffnung ist ein Junge, der seinen Mut erst noch finden muss – nicht gerade ideale Voraussetzungen für eine Rettung, dafür umso mehr für ein spannendes Abenteuer mit Nervenkitzel, überzeugenden Darstellern und jeder Menge Action.

Die Lügen der Sieger

Ab 18. Juni (geplant)

Fabian Groys (Florian David Fitz) ist ein renommierter Journalist in der Hauptstadtredaktion eines politischen Nachrichtenmagazins. Gemeinsam mit Nadja (Lilith Stangenberg), einer ihm zugeteilten Praktikantin, recherchiert er eine brisante Story über die zweifelhafte Invalidenpolitik der Bundeswehr. Als sie ihm wegbricht, weil sein Informant abspringt, schwenkt Groys auf einen Giftmüllskandal um. Dann mehren sich Anzeichen, dass beide Geschichten zusammenhängen, und die Story nimmt Fahrt auf. Doch etwas weckt Groys’ Argwohn: Kann er seinen Informationen wirklich trauen?

Antboy - Die Rache der Red Fury

Ab 25. Juni (geplant)

Als Superheld hat man‘s nicht leicht. Zwar hat Pelle alias ANTBOY seinen Erzfeind den Floh hinter Gitter gebracht, doch die nächsten Superschurken lassen nicht lange auf sich warten. Die Terror-Zwillinge erweisen sich als gefährlicher denn je. Und noch jemand hat eine Rechnung mit Antboy offen: Die geheimnisvolle Red Fury will Rache an ihm nehmen. Dabei möchte Pelle doch nur etwas Zeit mit Ida verbringen …

The Railway Man - Die Liebe seines Lebens

Ab 25. Juni (geplant)

Der schottische Offizier Eric Lomax (Colin Firth) gerät während des Zweiten Weltkriegs in japanische Gefangenschaft und wird in ein Kriegsgefangenenlager nach Thailand verfrachtet. Dort werden die Gefangenen bei schlechter Versorgung gezwungen, den Bau einer Eisenbahnstrecke voranzutreiben. Wegen der vielen Todesopfer, die die Arbeit fordert, wird die Strecke auch Todeseisenbahn (Death Railway) genannt. Nachdem Lomax sich zunächst weigert zu arbeiten, wird er von dem jungen japanischen Soldaten Nagase (Hiroyuki Sanada) so lange gefoltert, bis er schließlich nachgibt. Er überlebt die Tortur, doch ist nie in der Lage die Pein zu vergessen, die ihm zugefügt wurde. Seine Frau Patricia (Nicole Kidman) leidet mit ihm und findet nach einem mentalen Zusammenbruch Erics schließlich heraus, dass Nagase noch am Leben ist. Als sie Eric davon berichtet, beschließt dieser Nagase aufzusuchen, um endlich mit seiner Vergangenheit abzuschließen.

Freistatt

Ab 25. Juni (geplant)

Sommer 1968. Während für viele in Deutschland eine neue Ära der Freiheit anbricht, wird der 14-jährige Wolfgang von seinem Stiefvater in die kirchliche Fürsorgeanstalt "Freistatt" abgeschoben. Dort ist es wie im Knast: Die Türen sind verschlossen, die Fenster vergittert, Briefe werden abgefangen. Die Jungen werden mit militärischem Drill zum Torfstechen ins Moor geschickt und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Von ihren Familien vergessen, verrohen sie als Opfer eines körperlichen und psychischen Gewaltsystems, von dem man draußen nichts mitbekommen darf. Wolfgang widersetzt sich und plant seine Flucht: Ihr kriegt mich nicht – niemals! Seine Sehnsucht nach Freiheit will er nicht so schnell im Moor begraben.

Men & Chicken

Ab 02. Juli (geplant)

Gabriel und Elias sind zwei Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Der eine lehrt Evolutionspsychologie und Philosophie an der Universität, der andere beschäftigt sich stattdessen hemmungslos mit Nichtigem, Nichtstun und Masturbieren. Nach dem Tod ihres Vaters erfahren sie durch ein hinterlassenes Video, dass dieser gar nicht ihr biologischer Vater war. Ihr leiblicher Vater, der mittlerweile fast 100 Jahre alt ist, soll sich auf der entlegenen Insel Ork aufhalten.

Angekommen auf der skurrilen Insel, die mit rund 40 Bewohnern kaum besiedelt ist, warten weitere Überraschungen auf Gabriel und Elias: Nachdem sie zunächst auf den pragmatischen Bürgermeister und seine neurotische Tochter Ellen stoßen, treffen sie auf ihre verstörten und handgreiflichen drei Halbbrüder Franz, Josef und Gregor, die sich lieber mit ausgestopften Tieren, als mit Menschen umgeben.

Gestrandet im verwahrlosten Anwesen ihres echten Vaters, umgeben von reihenweise grotesken ‚Haustieren‘ und ihrer animalischen Neuverwandschaft, kommen Gabriel und Elias den wahren Umständen ihrer eigentlichen Herkunft immer näher…

Kafkas Der Bau

Am 07. Juli um 18.45 Uhr in Anwesenheit von Jochen Alexander Freydank

Ab 09. Juli

»Kafkas Der Bau« erzählt die Geschichte von Franz (Axel Prahl), der sich im Leben eingerichtet hat und das einmal Erreichte nicht mehr aufgeben will. Seine Wohnung ist durchdacht, der Inbegriff der Zivilisation. Und doch ist sein Bau vor Gefahr niemals sicher. So sehr Franz sie ignorieren will – es gibt sie doch, die Welt da draußen. Sie werden kommen. Sie wollen ihn, sie wollen teilhaben an seinem Wohlstand… Die Angst vor Eindringlingen und Gefährdungen lässt den Ehemann und Familienvater nicht los und nimmt ihn bald vollständig in Besitz. Seine immer aberwitzigeren Versuche der Absicherung und Kontrolle sind für ihn existentiell geworden.

Oscar®-Preisträger Jochen Alexander Freydank nimmt sich eine bislang unverfilmte Erzählung Franz Kafkas vor und inszeniert damit die Geschichte einer 'Verwandlung' und einer Paranoia, die auch die Geschichte unserer Zeit ist. Regisseur Jochen Alexander Freydank bringt die Vorlage als hochspannendes Drama auf die Leinwand, das sich in einem filmisch einzigartigen Kosmos entfaltet.


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