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Vorschau – demnächst im Thalia

(geplante Termine, ohne Gewähr)

In Zeiten des abnehmenden Lichts

Ab 01. Juni

Die Agonie eines Staates und noch viel mehr einer Idee beschreibt Matti Geschonnek in seinem Film „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, der in der Reihe Berlinale Special seine Premiere erlebte. Angesiedelt am Geburtstag eines unverbesserlichen Stalinisten, im Herbst 1989, erzählt das von Wolfgang Kohlhaase geschriebene Kammerspiel auf vielschichtige Weise vom Ende der DDR.

Code Of Survival

Ab 01. Juni

Konsequent und beharrlich fühlt sich Regisseur Bertram Verhaag wichtigen Umwelt-Themen verpflichtet. Glaubwürdig beweist der preisgekrönte Münchner Autor und Produzent mit seiner engagierten Dokumentation erneut die inspirierende Kraft ökologischer Landwirtschaft als Perspektive zum zerstörerischen Gentechnik-Anbau. Allen Zweiflern zum Trotz zeigt er, dass die Landwirtschaft sie nicht braucht. Denn die erschreckenden Konsequenzen, wie vergiftete Böden, resistente Superunkräuter, verseuchtes Getreide und krankes Vieh lassen sich nicht länger leugnen. Dass der Schlüssel zur Zukunft der Welt in der Wertschätzung für die natürliche Umwelt liegt, erschließt sich nach diesen eindrücklichen Bildern fast von selbst.

Immigration Game

Ab 01. Juni

Eine alternative Version von Deutschland im Jahr 2016: Die Regierung der Bundesrepublik weigert sich, weiterhin Flüchtlinge aufzunehmen. Die einzige Möglichkeit für Immigranten, eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten, ist, an der populären Show „Immigration Game“ teilzunehmen, die im Internet und Fernsehen übertragen wird. Dabei werden die Flüchtlinge als sogenannte Runner in der Umgebung von Berlin ausgesetzt und müssen sich auf eigene Faust bis zum Fernsehturm am Alexanderplatz durchschlagen. Der Haken: Für eine geringe Gebühr dürfen alle Einwohner der Stadt die Runner währenddessen jagen und töten, ohne dafür belangt zu werden. Als Joe (Mathis Landwehr), der selbst deutscher Staatsbürger ist, einem schwer verletzten Flüchtling zu Hilfe eilt, wird auch er gezwungen, an dem sadistischen Spiel teilzunehmen…(filmstarts.de)

Free Speech Fear Free

Ab 01. Juni

Mit 15 beginnt Tarquin Ramsay sein Projekt zum Thema Meinungsfreiheit. Fünf Jahre später ist daraus ein beeindruckender Dokumentarfilm geworden, in dem Datenschutz- und Anti-Überwachungsaktivisten wie Julien Assange und Jacob Appelbaum, aber auch der Schauspieler Jude Law ihre Sicht zum aktuellen Status der Meinungsfreiheit und ihrer Bedrohung in verschiedenen westlichen Ländern äußern.

The Dinner

Ab 08. Juni

„The Dinner“ von Oren Moverman war der einzige amerikanische Beitrag im Wettbewerb der 67. Berlinale, wo 2009 mit „The Messenger“ bereits das Kinodebüt des politischen Autorenfilmers lief. Movermans aktuelles Werk pendelt zwischen Kammerspiel, Familiendrama und Thriller und zeichnet ein überspitztes Sittenbild der modernen westlichen Gesellschaft. Die Adaption des 2009 veröffentlichten und mehrfach preisgekrönten Bestsellers „Angerichtet“ des Niederländers Hermann Koch überzeugt mit einer starken Spannungskurve, dem intensiv aufspielenden Ensemble und der atmosphärischen Machart, die filmisch alle möglichen Register zieht.

Born To Be Blue

Ab 08. Juni

Er galt als „James Dean des Jazz“ und „King of the Cool“: Der weiße Trompeter und Sänger Chet Baker. Inbegriff des Hipsters, der nur für die Musik lebt. Doch der Meister des lyrisch-melancholischen Tons kämpfte sein Leben lang gegen Dämonen. Seine Karriere eine Achterbahnfahrt, geprägt von Gefängnisaufenthalten, Ausweisungen, Comebacks und zahllosen Affären. Der ideale Filmstoff. Einen Ausschnitt dieses bewegenden Lebens vom Tiefpunkt zu erneutem Ruhm bringt der kanadische Regisseur und Drehbuchautor Robert Budreau grandios auf die Leinwand. Meisterhaft verkörpert dabei Ethan Hawke mit zurückhaltendem Charme diesen verletzlichen Cowboy aus Oklahoma, den es in die rauchigen Nachtclubs der Großstädte verschlug.

Ein Kuss von Béatrice

Ab 08. Juni

In Martin Provosts („Séraphine“) Tragikomödie „Ein Kuss von Béatrice“ treffen zwei Frauen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine: eine glamouröse, egozentrische Diva. Die andere: eine selbstlose, herzensgute Hebamme. Es geht um unterdrückte Wut, Vergangenheitsbewältigung und den Tod. „Ein Kuss von Béatrice“ lebt vom nuancenreichen, umwerfenden Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen Catherine Frot und Catherine Deneuve.

Die vergessene Armee

Ab 08. Juni

Mit der deutschen Einheit ging nicht nur die Geschichte der DDR zu Ende, sondern auch die ihrer Institutionen. Manche gingen in die entsprechenden westdeutschen Einrichtungen auf, andere wurden weitestgehend aufgelöst, so wie die NVA, die Nationale Volksarmee. Wie die Erinnerung an „Die vergessene Armee“ auch 25 Jahre später noch manche Gemüter erhitzt, versucht Signe Astrup in ihrer Dokumentation zu ergründen.


Alle Filmstarts auf einen Blick!