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Silvesterpremieren

Loving Vincent

Am 31. Dezember um 14.00 Uhr

Mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten Biopics der letzten Jahre … und eines der stilvollsten: Vincent van Gogh in seinen eigenen Bildern, zum Leben erweckt von mehr als 200 Malern in einem höchst ambitionierten Filmprojekt, das neben wunderschön anzusehender Kunst eine richtig spannende Krimihandlung bietet. Dabei geht es um van Goghs Tod und seinen letzten Brief, über den ein junger Franzose Nachforschungen anstellt. Anspruchsvoll, interessant und schön anzusehen - mehr kann man wirklich nicht von einem Arthousefilm erwarten, oder? Ach ja, eines noch: Dieser Film macht richtig Spaß!

Star Wars 8 - Die letzten Jedi

Am 31. Dezember um 14.00 Uhr und 20.30 Uhr

Die planetenvernichtende Starkiller-Basis der Ersten Ordnung ist zwar zerstört, die Neue Republik nach der vorherigen Zerstörung von fünf Welten aber massiv geschwächt. Sie steht am Abgrund und wird nur noch von Generalin Leias (Carrie Fisher) Widerstand verteidigt, für den auch Pilot Poe Dameron (Oscar Isaac) und der desertierte Ex-Sturmtruppler Finn (John Boyega) kämpfen. Rey (Daisy Ridley), mit den Erfahrungen ihres ersten großen Abenteuers in den Knochen, geht unterdessen bei Luke Skywalker (Mark Hamill) auf dem Inselplaneten Ahch-To in die Lehre. Luke ist der letzte Jedi, der letzte Vertreter des Ordens, auf dem die Hoffnung ruht, dass Frieden in der Galaxis einkehrt. Doch die Erste Ordnung wirft ihren Schatten auch auf Luke und Rey: Der verlorene, ehemalige Schützling des alten Meisters, Kylo Ren (Adam Driver), hat die finstere Mission noch längst nicht beendet, die ihm der sinistere Strippenzieher Snoke (Andy Serkis) auftrug…

Ferdinand - geht STIERisch ab!

Am 31. Dezember um 14.45 Uhr

Bulle Ferdinand (Stimme im Original: John Cena, deutsche Stimme: Daniel Aminati) ist ein gemütlicher Typ und hat keine Lust, gegen blöde Matadoren in die Arena zu steigen. Viel lieber verbringt er Zeit mit seiner quirligen Ziegenfreundin Elvira (Kate McKinnon) und seiner jungen menschlichen Freundin Nina, die stets von ihrem Hund Paco (Jerrod Carmichael / Ben Blümel) begleitet wird. Oder Ferdinand schnuppert an Blumen und schlendert gemächlich über seine Weide. So führt der Stier ein glückliches Leben auf einem Bauernhof irgendwo in Spanien. Doch dann wird der sanftmütige Ferdinand von einer Biene gestochen, was ihn für einen Moment aus der Fassung bringt und dafür sorgt, dass ihn alle für ein gefährliches Tier halten. Kurzerhand wird er nach Madrid verfrachtet, wo er am Stierkampf teilnehmen soll. Wie kommt er aus dieser Nummer bloß wieder raus? Nun, zum Beispiel mit seinen Freunden!

Bamse - Der liebste und stärkste Bär der Welt

Am 31. Dezember um 15.00 Uhr

Wenn er den Donnerhonig seiner Oma Berta (Stimme im Original: Ia Langhammer) isst, dann wird aus dem liebenswerten Bär Bamse (Peter Haber) der stärkste Bär der Welt. Mit seinen Superkräften und seinem Sinn für Gerechtigkeit sorgt er für Recht und Ordnung in seiner Heimatstadt. Davon ist der schurkische Reinhard Fuchs (Magnus Härenstam) natürlich gar nicht begeistert. Er versucht, die Bewohner der Stadt gegen Bamse aufzubringen und heckt einen fiesen Plan aus: Indem er Bamses Oma entführt, sorgt er dafür, dass dessen Nachschub an Donnerhonig versiegt. Das kann der kleine Bär natürlich nicht zulassen und so bricht er mit seinen Freunden Hopser (Morgan Alling) und Herr Schildkröte (Steve Kratz) auf eine abenteuerliche Reise durch den Trollwald auf. Ihr Ziel: Die Stadt der Diebe, wo Reinhard Fuchs Bamses Oma gefangen hält…

Zwei im falschen Film

Vorpremiere am 31. Dezember

Um ihren Jahrestag zu feiern, gehen Heinz (Laura Tonke) und Hans (Marc Hosemann) ins Kino. Mit einem Liebesfilm soll so richtig romantische Stimmung aufkommen, aber irgendwie will das nicht so recht klappen. Denn plötzlich stellen sie fest, dass nichts mehr so ist, wie es einmal war!

Die dunkelste Stunde

Vorpremiere am 31. Dezember um 16.00 Uhr

Erst wenige Tage im Amt, steht der neue britische Premierminister als Nachfolger von Neville Chamberlain (Ronald Pickup) 1940 vor einer Mammutaufgabe. Die gegnerische Streitmacht stürmt West-Europa, die Niederlage gegen Nazi-Deutschland ist beinahe schon besiegelt – also steht Winston Churchill (Gary Oldman) unter Druck, einen Frieden mit Adolf Hitler zu verhandeln, der Großbritannien zu einer Marionette des Dritten Reiches machen würde. Während die britische Armee in Dünkirchen strandet, beweist Churchill Courage und kämpft weiter. In seiner wohl dunkelsten Stunde als Premier muss er den baldigen Einmarsch der Nazis verhindern, sich gegenüber seiner eigenen Partei und dem skeptischen König George VI. (Ben Mendelsohn) durchsetzen, seine Nation vereinen, kurz: den Lauf der Geschichte entscheidend ändern…

Das Silvesterkonzert mit Sir Simon Rattle und Joyce DiDonato

Am 31. Dezember um 17 Uhr

Live aus der Philharmonie

Berliner Philharmonie

Sir Simon Rattle Dirrigent

Joyce DiDonato Mezzosopran

Feiern Sie mit den Berliner Philharmonikern, Sir Simon Rattle und Joyce DiDonato einen glamourösen Ausklang des Jahres in der Silvester-Gala 2017.

Lucky

Vorpremiere am 31. Dezember um 17.00 Uhr

Englische Sprachfassung mit deutschen Untertiteln

Lucky ist ein 90-jähriger Eigenbrötler, Atheist und Freigeist. Er lebt in einem verschlafenen Wüstenstädtchen im amerikanischen Nirgendwo und verbringt seine Tage mit bewährten Ritualen – Yoga und Eiskaffee am Morgen, philosophische Gespräche bei Bloody Mary am Abend. Bis er sich nach einem kleinen Unfall seiner Vergänglichkeit bewusst wird. Zeit dem Leben noch einmal auf den Zahn zu fühlen.

Voller lakonischem Humor und Country-Song-Melancholie ist LUCKY eine rührende Hommage an den Hauptdarsteller Harry Dean Stanton, gespickt mit liebenswert, skurrilen Nebenfiguren (u. a. gespielt von David Lynch). Vor der weiten amerikanischen Landschaft inszeniert Schauspieler John Carroll Lynch in seinem Regiedebüt einen poetischen Film, der das Leben feiert. LUCKY wurde auf dem Filmfestival von Locarno mit dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet und sorgte bei Branche und Publikum gleichermaßen für eine wahre Euphorie.

Downsizing

Vorpremiere am 31. Dezember um 18.15 Uhr

Ein Starensemble mit Matt Damon, Christoph Waltz und anderen macht die Science Fiction-Satire zu einem Kinovergnügen, das jede Menge Hintersinn in Form von aktuellen Bezügen bietet: Als Lösung zum Problem der Überbevölkerung wird die Verkleinerung des Menschen auf weniger als 10 % seiner Normalgröße angeboten. Das bedeutet 90 % weniger Müll und Konsum, also auch mehr Geld, das zur freien Verfügung steht, und deshalb ein Leben in Saus und Braus. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Paul (Matt Damon), der sich verkleinern lässt und dabei entdecken muss, dass in dieser neuen Welt nicht alles eitel Sonnenschein ist. Stoff für Diskussionen findet sich hier reichlich, so wie in fast allen „Was wäre wenn“-Geschichten. Aber auch ohne philosophische Unterfütterung ist der Film sehr unterhaltsam.

Primaire - Die Grundschullehrerin

Vorpremiere am 31. Dezember um 18.30 Uhr

Florence ist Grundschullehrerin aus Leidenschaft. Während sie alles gibt, um ihren Schülern den Weg in eine glückliche und erfolgreiche Zukunft zu ebnen, sieht es privat chaotisch aus: Alleinerziehend, fehlt ihr häufig die Zeit für ihren Sohn, der daher zu seinem Vater ziehen will. Als zudem der kleine Sacha, ein Kind aus schwierigen Verhältnissen, neu in ihre Klasse kommt und ihre volle Aufmerksamkeit fordert, muss Florence einen Weg finden, endlich Ordnung in ihr Leben zu bringen.

PRIMAIRE zeigt auf einfühlsame Weise, wie viel Hingabe der Beruf der Grundschullehrerin erfordert. Sara Forestier (DER NAME DER LEUTE) überzeugt als eine starke Frau, die täglich den Spagat zwischen Arbeit und Privatem meistern muss und dennoch für ihre Überzeugungen und Ideale einsteht.

The Greatest Showman

Vorpremiere am 31. Dezember um 18.45 Uhr

Ein Original-Musical mit Hugh Jackman in der Hauptrolle, in dem es um den legendären Showmaster, Politiker, Unternehmer und Schwindler P.T. Barnum und seine Liebe zu der Opernsängerin Jenny Lind gehen wird. Barnum ist neben seiner kurzen Karriere als Politiker vor allem als Schausteller bekannt, der in seinem Kuriositätenkabinett allerlei angebliche und tatsächliche körperliche Abnormitäten ausstellte.

Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?

Vorpremiere am 31. Dezember um 19.15 Uhr

Mit ihren Filmen „Die Libelle und das Nashorn“ und „Die Erfindung der Liebe“ hat sich Lola  Randl einen Namen als originelle Regisseurin gemacht. - Um so enttäuschender ist daher ihr neuer Film „Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer?“, der das Ur-Deutsche Thema Beziehungskomödie in einer im Ansatz originellen Doppelgänger-Konstruktion verhandelt,  aber bald in allzu grobschlächtigen Klamauk abgleitet.

Wind River

Vorpremiere am 31. Dezember um 21.00 Uhr

In der schroffen Wildnis des Indianer-Reservats „Wind River“ findet US Wildlife Agent Cory Lambert (Jeremy Renner) den vergewaltigten Körper eines jungen Mädchens. Der Mord erinnert ihn an den gewaltsamen Tod seiner eigenen Tochter. Zur Untersuchung des Falls schickt das FBI die frisch aus der Ausbildung kommende Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen). Doch die ist nur ungenügend auf die rauen Wetterbedingungen und die Isolation durch den vorherrschenden Winter vorbereitet und engagiert Lambert als Fährtensucher und Führer, um ihr bei den Ermittlungen zu helfen. Gemeinsam dringen sie tief in eine Gegend, die stark von latenter Gewalt und den Elementen geprägt ist. Während Jane gezwungen ist, sich von ihrer Ausbildung zu lösen und mehr auf Ihre Instinkte zu vertrauen, wird Cory mit lange verdrängten Emotionen konfrontiert, als sich ihm die Möglichkeit bietet, nicht nur diesen Mord, sondern auch das Verschwinden seiner Tochter aufzuklären. WIND RIVER ist ein karger Blick auf ein Leben am Rande einer imposanten Wildnis, in der die Macht des Gesetzes vor dem Gesetz der Natur kapituliert. Drehbuchautor Taylor Sheridan, gefeiert für seine Skripts zu SICARIO und HELL OR HIGH WATER, beschließt mit WIND RIVER nicht nur seine Drehbuch-Trilogie über die amerikanische Grenze, sondern liefert gleichzeitig sein beeindruckendes Debüt als Regisseur ab, das wie seine vorigen Arbeiten höchsten Wert auf authentische Charaktere und präzise Dialoge legt und von einem exzellenten Cast – darunter viele amerikanische Ureinwohner – getragen wird.