Im geselligen Beisammensein nach den Vorstellungen, bietet der „Cinematograph - Salon für russische Filme“ zu allen Filmveranstaltungen einen kleinen Imbiss, Getränke und natürlich das Wichtigste: Gespräche mit Gästen und untereinander!

Der Eintrittspreis für die Filmveranstaltungen beträgt 12 EUR (inkl. Imbiss). Sonderveranstaltungen sind mit gesonderten Eintrittspreisen gekennzeichnet und finden meist ohne Imbiss und Getränke statt. Änderungen vorbehalten, doch nicht gewollt!

Am 22. April um 17 Uhr mit Imbiss und Gespräch

Russische Sprachfassung mit deutschen Untertiteln

Oleg ist ein junger, talentierter Sanitäter. Seine Frau Katja arbeitet als Ärztin in der Notaufnahme des Krankenhaues. Sie liebt Oleg, kann es aber nicht ertragen, dass er sich mehr um seine Patienten, als um sie kümmert. Sie möchte die Scheidung.
Olegs neuer Chef ist ein kaltschnäuziger Manager, der die Effektivität der Notfallein-sätze steigern möchte und neue, strikte Regeln durchsetzen will. Was Oleg nicht im geringsten interessiert, da er Leben zu retten hat. Und der unvermeidliche Ärger bei der Arbeit vermischt sich mit seiner persönlichen Lebenskrise,
Zwischen Notrufen, Alkoholexzessen und der Suche nach dem Sinn des Lebens müssen Katja und Oleg herausfinden, was sie eigentlich noch verbindet.

Filmseite

Mit Regisseurin Katrin Rothe

Am 29. April um 17 Uhr mit Imbiss und Gespräch

1917 – DER WAHRE OKTOBER ist eine filmkünstlerische Neuerzählung der Russischen Revolution. Basierend auf Recherchen in teils bisher unbekanntem Quellmaterial, in Tagebüchern, Berichten und literarischen Werken ihrer Trickfilm-Protagonisten - Künstler wie Maxim Gorki und Kasimir Malewitsch - unternimmt die zweifache Grimme-Preisträgerin Katrin Rothe eine multiperspektivische Befragung dessen, was heute weithin als „Die Oktoberrevolution“ bekannt ist. Ein Novum: die russische Revolution mal nur aus der Sicht beteiligter Künstler.

Filmseite

Am 06. Mai um 17 Uhr mit Imbiss und Gespräch

Russische Sprachfassung mit deutschen Untertiteln

In einer russischen Stadt droht ein verlottertes Mietshaus einzustürzen. Der einzige, den dies kümmert, ist ein junger Klempner – auch der einzige anständige Mensch weit und breit und als solcher bereit, sogar die Bürgermeisterin und ihre Entourage aus einer Wodka-seligen Geburtstagsfeier zu reissen, damit die Gefährdeten evakuiert werden. Wie weit kommt einer mit Anstand im Russland der neokapitalistischen Apparatschniks? Juri Bykow legt mit seinem Spielfilm einen packenden sozialkritischen Thriller vor, der getragen wird von umwerfenden Darstellenden und schnörkelloser Inszenierung.

Am 13. Mai um 17 Uhr mit Imbiss und Gespräch

Russische Sprachfassung mit deutschen Untertiteln

Admiral Alexander Koltschak zeichnet sich durch seine strategische Brillanz und seinen patriotischen Einsatz für die russische Monarchie im Ersten Weltkrieg aus. Auf seinem Weg in die oberste Riege der Marinebefehlshaber trifft er bei einem Bankett auf die schöne Anna Timireva und verliebt sich unsterblich in sie. Daran können weder seine eigene Ehefrau, noch die Tatsache, dass Anna die Gemahlin eines Kameraden ist, etwas ändern. Ihre Zuneigung zueinander erweist sich als unerschütterlich: Selbst als die Oktober-Revolution das Zarenreich überrollt und Koltchak als Oberbefehlshaber der Weißen Armee im fernen Sibirien einen aussichtslosen Kampf gegen die Rotgardisten führt, ist Anna an seiner Seite.

Am 20. Mai um 17 Uhr mit Imbiss und Gespräch

Original mit deutschen Untertiteln

Im Jahr 1885 reist die Amerikanerin Jane Callahan nach um dort für den Erfinder McCracken einen Lockvogel zu spielen. McCracken, der an einer Holzfällmaschine arbeitet (dem „Barbier von Sibirien“) braucht die Gunst und Unterstützung des Generals Radlov, um sein Projekt finanzieren zu können. Jane soll den Armeevertreter umgarnen, verliebt sich jedoch in den jungen Kadetten Andrei Tolstoi, den sie zufällig im Zug bei der Anreise kennenlernt. und General sind an derselben Offiziersschule und es kommt zum Eklat, als sie beide um die junge Frau werben. Tolstoi wird, nachdem er den General öffentlich beleidigt hat, nach verbannt. Jane reist ihm zehn Jahre später nach, entdeckt aber nur sein Haus und seine Familie.

Mit Regisseur Stanislav Mucha

Am 27. Mai um 17 Uhr mit Imbiss und Gespräch

Russische Sprachfassung mit deutschen Untertiteln

Kolyma: tiefster und bitterkalter Nordosten Sibiriens. In der Stalin-Ära wurden hier Millionen von Menschen unter schrecklichsten Bedingungen in Arbeitslager gesperrt und schürften nach Gold. Unzählige ließen ihr Leben. Für Beerdigungen gab es keine Zeit, die Leichen wurden oftmals nur am Rand der 2.000 km langen Kolyma-Straße verscharrt. Sie gilt als der längste Friedhof der Welt.

Filmemacher Stanislaw Mucha unternimmt einen waghalsigen Roadtrip durch Kolyma. Von der Hafenstadt Magadan reist er nach Jakutsk, der kältesten Großstadt weltweit. Auf der Route der Gefangenen sucht er im Land von Gold und Tod nach dem Leben heute: Kann man dort lieben, lachen oder glücklich sein? Wie erzieht man die Kinder? Wie verdient man Geld, singt oder stirbt? Seine Begegnungen mit überraschend offenen Menschen ergeben das lebendige Porträt einer Region – immer im Schatten der Vergangenheit, die dort unwiderruflich festgefroren zu sein scheint.

Filmseite