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Kinderwagenkino im Thalia.

Viele Eltern stehen vor dem Problem, dass es schier unmöglich ist, am kulturellen Leben teilzunehmen, wenn man kleine Kinder hat. Ab sofort bieten wir eine Alternative.

Eltern können gemeinsam mit ihrem Nachwuchs einmal wöchentlich, dienstags um 10.30 Uhr, einen aktuellen Kinofilm schauen und den Kinderwagen einfach mit ins Kino nehmen. Die Filmvorstellung wird mit gedämpftem Ton gezeigt, um die feinen Ohren ihres kleinen Schatzes nicht zu schädigen und das Licht wird gedimmt, sodass Sie immer alles im Blick haben. Eine Wickelmöglichkeit steht ab sofort ebenfalls zur Verfügung. Der Eintritt kostet den freundlichen Kinotagspreis von 6,00 € für die Erwachsenen.

 

Monsieur Pierre geht online

Am 27. Juni um 10.30 Uhr

Regisseur Stéphane Robelin sorgt mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie für gute Laune jenseits aller Altersgrenzen. Vor allem sein Hauptdarsteller Pierre Richard („Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“) ist ein wahrer Glücksgriff. Der Grandseigneur wandelt sich bei seinem Datingabenteuer in der Internetwelt vom griesgrämigen Witwer zum agilen Best-Ager auf Freiersfüßen. Nach Robelins heiteren, warmherzigen Film über eine eigenwillige Rentner-WG punktet sein Lustspiel erneut mit seiner präzisen Inszenierung und jeder Menge unverbrauchter Pointen.

Die Verführten

Am 04. Juli um 10.30 Uhr

Das Remake eines Clint Eastwood-Don Siegel Films, der durchzogen von Machismo ist, erwartet man nicht unbedingt von Sofia Coppola, die mit „Die Verführten“ erneut im Wettbewerb von Cannes eingeladen war und verdientermaßen mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet wurde. Sie überzeugt stilistisch - Bilder, Ausstattung, Kostüme sind makellos - und seziert inhaltlich das Eigenleben einer von der Außenwelt abgetrennten Gemeinschaft. „Die Verführten“ ist eine Geschichte über Liebe, Eifersucht und Intrigen, über Verführung und Täuschung, angesiedelt in der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs, hochkarätig besetzt mit Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Elle Fanning und Colin Farrell. Intelligentes, subtiles Arthouse-Kino.

Das Pubertier

Am 11. Juli um 10.30 Uhr

Gerade war sie doch noch so lieb, so niedlich. Doch kurz vor ihrem 14. Geburtstag mutiert Papas kleine Prinzessin plötzlich zum bockigen Pubertier. Der Journalist Hannes Wenger nimmt sich eine Auszeit, um seine Tochter Carla in dieser schwierigen Lebensphase zu erziehen und von Alkohol, Jungs und anderen Verlockungen fernzuhalten. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn seine Frau Sara geht wieder arbeiten und Hannes ist als Vater maßlos überfordert. Ob Party, Zeltlager oder Carlas erstes Mal: Hannes tritt zielsicher in jedes Fettnäpfchen. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass auch andere Jugendliche peinliche Väter haben: Hannes’ bester Freund, der taffe Kriegsreporter Holger, lässt sich lieber im Nahen Osten beschießen als sich daheim von seinem grunzenden Pubertier in den Wahnsinn treiben zu lassen.

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Am 18. Juli um 10.30 Uhr

Auf unerklärliche Weise landet Kati fünf Jahre in der Vergangenheit. Das kommt ihr nicht ungelegen, hat sie jetzt doch die Möglichkeit, ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Dennoch ein schwieriges Unterfangen, schließlich muss sie sich zwischen zwei Männern entscheiden. Die quirlige, toll besetzte Verfilmung des Kerstin-Gier-Romans durch Oscar-Preisträger Pepe Danquardt ("Schwarzfahrer") setzt ein interessantes „Was wäre wenn?“-Gedankenspiel mit schrägen Einfällen und Ironie um. Wer sich an der (liebenswerten) Schusseligkeit der Hauptfigur (und ein paar unglaubwürdigen Zufällen im Handlungsverlauf) nicht stört, erlebt einen kurzweiligen, mit pointiertem Humor ausgestatteten Film.