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Film zum Sonntag – der Ausblick in die kommende Kinowoche

Am grünen Rand der Welt

Film zum Sonntag am 05. Juli um 19 Uhr

Ab 16. Juli (geplant)

Die fiktive Grafschaft Wessex im Südengland des 19. Jahrhunderts: Bathsheba Everdene ist eine eigenwillige, schöne, junge Frau, die ihre Unabhängigkeit schätzt. Bathshebas Art bleibt den Männern im Umfeld nicht verborgen und so hat sie gleich drei Verehrer auf einmal, alle unterschiedliche Typen. Da ist der treuherzige, bescheidene Schäfer Gabriel Oak, der ältere, wohlhabende Gutsbesitzer William Boldwood und der hübsche, selbstbewusste, rücksichtslose Offizier Frank Troy. Bathsheba bindet sich an keinen Mann langfristig, lässt sich mal mit diesem, mal mit jenem Herren ein. Frank Troy aber zieht sie in einen Bann, der gefährlich ist…

Neuverfilmung des gleichnamigen Romans von Thomas Hardy aus dem Jahr 1874.

Heil

Film zum Sonntag am 12. Juli um 19 Uhr

Sagen wir mal, Prittwitz sei eine Stadt im tiefsten Ost-Deutschland, ein ostdeutsches Kaff voller Neonazis! Unser Held heißt Sebastian Klein und ist schwarz, also ein schwarzer Deutscher. Sebastian ist Autor und auf Lesereise – und zwar in Prittwitz. Da hat sein Agent wohl nicht aufgepasst…

Kaum in Prittwitz angekommen, bekommt der junge, schwarze Autor von den Rechten eins über die Birne. Und verliert sein Gedächtnis, woraufhin er fortan viel Freude beim Nachplappern rechter Parolen hat. Und das auch gerne im TV, wo er schon mal zu Talk-Shows eingeladen wird und nun seine Schock-Sätze loslässt! Was wiederum diverse „Staatsschutzorgane“ auf den Plan ruft und den Walzer der V-Männer startet…

Da ist noch Nina, Sebastians hochschwangere Freundin aus Berlin. Die versteht die Welt nicht mehr, reist an und findet – auch mit Hilfe der Polizei – ihren Geliebten nicht. Wie kommt das?

Und da ist Sven, das rechte Großmaul mit dem Knüppel in der Hand. Der hat jetzt das Sagen über Sebastian. Aber auch ein Neonazi hat so seine Probleme. Besonders, wenn seine Braut nicht nur Worte hören, sondern „Taten“ sehen will. Sven braucht sowas wie einen (echten rechten) Showdown! Sowas wie Polen halt…

Taxi Teheran

Film zum Sonntag am 19. Juli um 19 Uhr

Ab 23. Juli (geplant)

So verdient wie die Auszeichnung von Jafar Panahis „Taxi“ war seit langem kein Gewinner des Goldenen Bären. Und das hat nichts mit der politischen Situation im Iran oder der eingeschränkten (aber immer noch vorhandenen Freiheit) des Regisseurs zu tun, sondern ausschließlich mit künstlerischen Gründen. Anhand verschiedener Geschichten in und um Taxi-Fahrten durch Teheran erzählt er vom Zustand seines Landes. Ein herausragender Film!

(programmkino.de)

Anni Felici - Barfuß des Lebens

Film zum Sonntag am 26. Juli um 19 Uhr

Rom, 1974: Guido, erfolgloser Bildhauer und Kunstlehrer, versucht, seine Familie über Wasser zu halten. Als eines seiner Werke verrissen wird, zieht er sich weiter in sich zurück – seine Frau Serena fährt auf Einladung der Galeristin Helke (Martina Gedeck) mit den Söhnen in ein feministisches Strandressort. Eine Zeit der Happenings und Super-8-Filme, der Libertinage versus Bürgerlichkeit – glückliche Jahre?

ANNI FELICI – BARFUß DURCHS LEBEN ist eine mitreißende Familiengeschichte mit wunderschönen Bildern vom Rom der 1970er-Jahre, starken Darstellern und einem universellen Thema: der Liebe.