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Film zum Sonntag – der Ausblick in die kommende Kinowoche

Melodys Baby

Film zum Sonntag am 10. Mai um 19 Uhr

Ab 14. Mai (geplant)

Die junge Melody bekommt ein Baby. Aber es ist nicht ihr Baby: Sie stellt sich der reichen Businessfrau Emily, die sich sehnlichst ein Kind wünscht, als Leihmutter zur Verfügung. Es ist ein einfacher Deal: Für Melody ist es die Chance sich ein Startkapital für ihren Friseurladen zu verdienen, für Emily ist es die letzte Chance auf ein Kind.
Doch je mehr Melodys Bauch sichtbar wird, umso größer wird Melodys Unsicherheit, "ihr" Baby aufzugeben, und umso mehr fürchtet Emily um "ihr" Kind.
Was als simples und klares Geschäft begann, führt immer mehr zu einer intensiven Auseinandersetzung zwischen den beiden unterschiedlichen, ungewöhnlichen Frauen mit einem überraschenden Ende.

Mädchen im Eis

Film zum Sonntag am 17. Mai um 19 Uhr

Ab 21. Mai (geplant)

Im schneeverhangenen Norden Russlands quartiert sich die 20jährige Winja (Lucie Heinze) in einem abgelegenen und in die Jahre gekommenen Wintersporthotel ein, um ihre große Liebe Andrei (Anton Pampushnyy) zu überraschen. Viel größer ist allerdings ihre eigene Überraschung, als sie ihn schließlich dort findet: mit Frau und Baby an seiner Seite. Das stellt Sie vor völlig neue Herausforderungen. Der 70jährige Wsewolod Starych (Aleksei Guskov), steinreicher Oligarch, selbsternannter Umweltaktivist und ebenfalls Hotelgast, hat ganz andere Sorgen: Er will in den schneebedeckten Weiten einen apokalyptischen Kurzfilm drehen, der sich an Hand von russischer Lyrik mit der massiven Umweltzerstörung auseinandersetzt, doch dabei hat er es alles andere als mit Profis zu tun. Zudem hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Winja zu ihrem Glück zu verhelfen - und das auf seine eigene, nicht immer ganz legale, Art.

Lost River

Film zum Sonntag am 24. Mai um 19 Uhr

ab 28. Mai (geplant)

Die alleinerziehende Mutter Billy (Christina Hendricks) lebt mit ihren beiden Kindern Bones (Iain De Caestecker) und Franky (Landyn Stewart) in Lost River, einem Ort, der zunehmend zur Geisterstadt wird, da die Immobilienkrise die Bewohner wegtreibt. Als Billy mit den Hypothekenzahlungen in Rückstand gerät, lässt sie sich auf eine Idee des Bankmanagers Dave (Ben Mendelsohn) ein. Der erzählt ihr von einer Möglichkeit, wie sie vorerst über die Runden kommen kann: Um ihr Haus nicht zu verlieren, soll Billy in seinem Nachtclub arbeiten. Dort trifft sie nicht nur auf die geheimnisvolle Cat (Eva Mendes), sondern wird schon bald auch in einen Sog gezogen, von dem sie vorher nichts ahnen konnte. Während die Mutter also mehr und mehr in eine morbide und düstere Fantasie-Unterwelt abtaucht, klaut ihr Sohn Bones wertvollen Kupferdraht aus den Wänden verlassener Häuser. Dabei hat er Konkurrenz durch den Psychopathen Bully (Matt Smith), dessen Brutalität auch Bones' freundliches Nachbarsmädchen Rat (Saiorse Ronan) gefährdet.

Die Frau in Gold

Film zum Sonntag am 31. Mai um 19 Uhr

Ab 04. Juni (geplant)

Erinnerungen sind unbezahlbar. Niemand weiß das besser als Maria Altmann (Helen Mirren), eine ältere Dame, die in Los Angeles ein beschauliches Leben führt. Nur wenige kennen ihre Vergangenheit und wissen, dass sie einst unter dramatischen Umständen aus dem Wien des Dritten Reichs fliehen musste. Jahrzehnte später erfährt sie, dass sie die rechtmäßige Erbin von mehreren Gemälden Gustav Klimts – einer der bedeutendsten Maler Österreichs – ist, die sich einst im Besitz ihrer Familie befanden und von den Nazis enteignet wurden. Das berühmteste und legendärste dieser Kunstwerke ist das Porträt ihrer Tante Adele Bloch-Bauer, auch bekannt als „Die goldene Adele“. Doch der Staat Österreich, in dessen Besitz die Bilder sich befinden, zeigt sich wenig kooperativ, Marias Rechte ohne weiteres anzuerkennen. Und auch Maria zögert, denn sie glaubt nicht mehr daran, dass die Kunstwerke jemals zu ihrem rechtmäßigen Eigentümer zurückkehren. Doch dann beschließt sie, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen, das Unmögliche zu versuchen und ihr Erbe zurückzuholen. Gemeinsam mit dem unerfahrenen, aber engagierten Anwalt Randy Schoenberg (Ryan Reynolds) nimmt sie den Kampf um Gerechtigkeit auf. Es beginnt eine Odyssee, die sie bis zum Obersten Gerichtshof in Amerika führt. Diese Entscheidung wird ihr Leben für immer verändern…

8 Namen für die Liebe

Film zum Sonntag am 07. Juni um 19 Uhr

Ab 11. Juni (geplant)

Rafa (Dani Rovira) liebt seine Heimat Sevilla und denkt zunächst gar nicht daran, Andalusien zu verlassen. Das Leben hier ist schön, es gibt tolle Frauen und heißen Flamenco, warum also gehen? Die Einstellung des Andalusiers verändert sich, als er die Baskin Amaia (Clara Lago) kennenlernt. Sie ist immun gegen Rafas erprobten Charme, aber er verliebt sich heftig und wird daher mobil. Für den Mann aus dem Süden geht es gen Norden an die spanisch-französische Grenze, ins Baskenland, Amaia hinterher. Auf einmal ist Rafa in einer fremden Welt, mit einer anderen Sprache, anderen Bräuchen und anderer Mentalität. Amaia wegen erklärt sich der Verliebte dazu bereit, Baskisch zu lernen und sein Aussehen zu verändern – die Anpassung wird zum Abenteuer. Aber muss Rafa wirklich jemand anderes werden, um Amaias Herz zu erobern?