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Leben Live - Dokumentarfilme im Thalia

Anne Clark - I`ll Walk out into Tomorrow

Ab 25. Januar

Ein fesselndes Porträt einer unverwechselbaren Künstlerin, die mit der Kraft ihrer sensationellen Poesie und explosiven Sounds die Musikwelt auf den Kopf gestellt hat.
Regisseur Claus Withopf begleitete Anne Clark fast ein Jahrzehnt lang und porträtiert eine so gesellschaftskritische wie überwältigende Ausnahmekünstlerin – eine musikalische Rebellin, die sich jenseits des kommerziellen Mainstreams auf ihrer eigenen Tonspur bewegt

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Nächste Termine: 12. Januar um 18.30 Uhr | 20. Januar um 16 Uhr

Dreieinhalb Jahre trampten Gwen Weisser und Patrick Allgaier um die Welt, einmal rund um den Globus – die Kamera immer mit dabei. Durch ihre ungemein sympathische Dokumentation lassen sie uns dieses Abenteuer jetzt im Kino miterleben - anfangs mit überragendem Erfolg in Freiburg, mittlerweile in der ganzen Republik. Viel schöner kann man nicht Lust machen aufs Reisen, auf Welt entdecken, auf Menschen kennen lernen.

Der Film und die beiden Reisenden Patrick und Gwen sind dermaßen sympathisch, dass man sich ungeheuer gerne mit ihnen auf ziemliche Abenteuer einläßt quer durch die Welt, meist trampend, oft im Zelt schlafend, oft auch bei Menschen, die sie unterwegs kennen lernen. Da Patrick zudem von Beruf Kamermann ist, kann man sich über erstaunlich professionelle Bilder freuen, die immer dicht dran sind an der Natur und den Mitmenschen. Viel schöner kann man nicht Lust machen aufs Reisen, auf Welt entdecken, auf Menschen kennen lernen. Ein Film wie eine gelebte Völkerverständigung.

Human Flow

geplant

Der chinesische Konzeptkünstler Ai Weiwei tritt seit jeher für Menschenrechte ein. Daher erscheint es nur folgerichtig, dass er mit dem in Venedig uraufgeführten „Human Flow“ eine dokumentarische Reflexion weltweiter Migrationsbewegungen vorlegt. Anders als Gianfranco Rosi in seiner preisgekrönten Dokumentation „Seefeuer“ nimmt Ai Weiwei keine rein europäische Perspektive ein, sondern bebildert so ziemlich alle gegenwärtigen Flüchtlingsströme rund um den Globus. Auf Erklärtexte aus dem Off verzichtet er ebenso wie auf eine gesellschaftspolitische Einordnung und einen klaren roten Faden. Mit einer stolzen Laufzeit von zweieinhalb Stunden kommt der inhaltlich überladene Dokumentarfilm daher nicht ohne Längen aus.