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Ist das noch Demokratie oder kann das jetzt weg?

Immobilienblase, Eurokrise, TTIP, CETA und TISA, Bankenrettung, Steuerschlupflöcher für Konzerne, Destabilisierung und Austausch von unwilligen Regierungen, Ausverkauf von Volkseigentum, Enteignung der Kleinsparer durch Zinsen unterhalb der Inflationsrate – was sich die Politik gerade im Euroraum erlaubt ist in den Augen vieler die endgültige Durchsetzung der Diktatur des Kapitals. Und unsere „Volksparteien“ immer schön voran.

Wir gehen dem auf den Grund. Eine Filmreihe zum Auf- und Anregen.

Ist das noch Demokratie oder kann das jetzt weg?

Dirty Games - Das Geschäft mit dem Sport

Am 22. November um 20 Uhr mit Regisseur & Journalist Benjamin Best

Die Dokumentation über schmutzige Machenschaften im internationalen Sport ist ein ehrenwerter Rundumschlag: Benjamin Best, Experte für Sport, Spiel und Wettbetrug im deutschen Fernsehen, hat für sein Kinodebüt weltweit recherchiert. Fußball, Boxen, NBA-Basketball - das sind die Sportarten, zu denen Kronzeugen von ihren Erfahrungen berichten. Das Ergebnis ist ein engagierter Film, der eher ins Fernsehen als ins Kino passt und letztlich wenig Neues bietet: Die Schiebereien im Weltfußball sind ein alltägliches Medienthema, und dass auch im US-Basketball und nicht nur im Boxbusiness mafiöse Zustände herrschen, ist ebenfalls bekannt. Wo Geld ist, wird betrogen - so lautet das unausweichliche Fazit. Und Geld regiert die Welt, auch im Sport.

Ist das noch Demokratie oder kann das jetzt weg?

The Uncertainty Has Settled

Am 29. November 20 Uhr mit Regisseurin Marijn Poels & Produzenten Volker Schmidt

Anlässlich einer Auszeit in den Bergen Österreichs wird der Filmemacher Marijn Poels mit der Situation der europäischen Landwirtschaft konfrontiert, was ihn zu immer größer werdenden Fragen führt. Er beginnt seine eigene linke Ideologie zu hinterfragen, ohne sie jedoch zu verwerfen…

Ein Film, der sich mit einem dringlichen Paradigma unserer Zeit befasst: Klimawandel, Landnutzungswandel, Energiewende… Machen wir das Richtige?

Der Film präsentiert keine Wahrheit und unterlässt es auch leichtfertige Antworten zu geben. Ein Film mit vielen Fragen, der zum eigenständigen Denken anregt. Für ein ländliches wie auch städtisches Publikum gleichermaßen interessant!

Ist das noch Demokratie oder kann das jetzt weg?

Als Paul über das Meer kam

Am 06. Dezember um 18.30 Uhr mit Gästen

Aus einer zufälligen Begegnung in einem Flüchtlingscamp an der Küste Marokkos entsteht ein filmisches Tagebuch über Flucht und Migration von Afrika nach Europa: Der Berliner Filmemacher Jakob Preuss gibt dem Kameruner Paul Nkamani als einem von Millionen Flüchtlingen ein Gesicht. Ehrlich wird diese intensive Dokumentation dadurch, dass Preuss in ihrem Verlauf nicht mehr nur Beobachter bleibt, sondern Position beziehen muss und selbst Teil der Geschichte Pauls wird. An seinem Beispiel blickt der Film auf viele Facetten der europäischen Flüchtlingspolitik, wägt ab und stellt Fragen, enthält sich aber einfacher Urteile.

Ist das noch Demokratie oder kann das jetzt weg?

Freigestellt

Am 13. Dezember um 18.45 Uhr mit Gästen

Seit der Vertreibung aus dem Paradies arbeitet die Menschheit daran, den paradiesischen Urzustand eines Überflusses ohne Arbeit zu erreichen.
Heute, zu Beginn der postindustriellen Ära, droht die Vision zunehmend Wirklichkeit zu werden.
Eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit auszugehen droht treibt seltsame Blüten. Während sich die Einen auf den Ruinen vergangener Industrialisierung Kletterkurse gönnen, müssen Andere in strafvollzugsähnlichen Maßnahmen das Arbeiten ohne Arbeit trainieren.
Der Film begibt sich auf die Reise in eine Zukunft, die schon längst begonnen hat: das Ende der Arbeitsgesellschaft. Doch jedes Ende ist auch Ausgangspunkt für Ideen, Visionen und reale Modellversuche.