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Gäste, Aktuelles und Sonderveranstaltungen

Victoria & Abdul

Matinee Termine:

19. November um 10.20 Uhr, 26. November um 12.30 Uhr

In seiner wie immer wohlwollend-verschmitzten Art erzählt Stephen Frears‘ VICTORIA & ABDUL von der ungewöhnlichen Freundschaft, die Queen Victoria zu ihrem indischen Bediensteten Abdul Karim unterhielt. Judy Dench ist großartig als kleine, alte, eigensinnige Monarchin. Ali Fazal spielt Abdul Karim als karrierebewussten Abenteurer, der die Königin mit viel Charme um den kleinen Finger wickelt, sie aber tatsächlich auch mag. Sehr frei nach einer wahren Begebenheit.

Leaving Fear Behind

Am 19. November um 11 Uhr mit Mönch Golog Jigme

Der Eintritt ist frei!

Leaving Fear Behind ist eine 35 Minütige Dokumentation von Dhondup Wangchen, die den Menschen in Tibet eine Stimme verleihen soll. Wir zeigen die Dokumentation als Sondervorstellung KOSTENLOS in unserem Kino und laden alle Interessierten herzlich dazu ein.

Ausgerüstet mit einer Videokamera im Wert von 300 US-Dollar und ohne nennenswerte Erfahrung fassten Dhondup Wangchen und sein Freund Golog Jigme den Entschluss, im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking das Leben in Tibet zu dokumentieren. Sie bereisten dafür die entferntesten Winkel Tibets. Der Filmemacher Dhondup Wangchen bestätigt in seinem Film, dass es für Tibeter äusserst schwierig ist, nach Peking zu den Olympischen Spielen zu gehen, um dort ihre Meinung zu vertreten. Deshalb haben sie sich dazu entschlossen, mithilfe dieses Films, den wahren Gefühle der Tibeter, die noch in Tibet leben, nachzugehen.

Dhondup Wangchen und sein Helfer wurden 2008, kurz nach Beendigung der Dreharbeiten, verhaftet. Sie konnten das Filmmaterial kurz zuvor einer Kontaktperson übergeben, die das Material über Umwege in die Schweiz zu Dhondup Wangchens Cousin bringen konnte. Mit Unterstützung des VTJE wurde das Material, zig Stunden Rohmaterial in Form von 108 Interviews, in der Schweiz bearbeitet und zu einem 30-minütigen Film geschnitten.

Mehr Infos zum Film gibt es auf: http://www.leavingfearbehind.com/projects/leaving-fear-behind/ und http://www.tibetanyouth.org/de/aktivitaten/aktionen-und-kampagnen/leaving-fear-behind/

 

Zeit für Stille

Am 19. November um 15.15 Uhr

In unserer modernen, von technologischen Innovationen geprägten Welt ist tatsächliche Stille sehr selten geworden. Filmemacher Patrick Shen beschäftigt sich in „Zeit der Stille“ mit unserem Verhältnis zur Stille und mit dem Einfluss, den Ruhe und Lärm auf unser Leben haben, und zeigt, wie Ruhe und Wohlbefinden zusammenhängen. Shen führt den Zuschauer an einige der lautesten und leisesten Orte der Welt, etwa in die indische Metropole Mumbai, die ohnehin schon als lauteste Stadt der Welt gilt, zur Festzeit aber noch einmal besonders lärmbelastet ist, oder zu einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto. Auch auf das Verhältnis von Stille und Kunst geht Shen ein, das beispielsweise von John Cages komplett stummer Komposition 4′33″ geprägt wurde. Gleichzeitig ist „Zeit der Stille“ aber auch eine nachdenkliche filmische Erfahrung, die es dem Publikum ermöglicht, den Alltagslärm für eine Weile zu vergessen.

Wer war Hitler

Am 20. November um 18.00 Uhr mit Regisseur Hermann Pölking

Die Frage, wer Hitler war und vor allem, was ihn antrieb stellt sich die Geschichtsschreibung, aber vor allem die Deutschen seit Jahrzehnten. Unzählige Bücher sind geschrieben, unzählige Filme gedreht worden, da fällt es schwer, dem Thema neues hinzuzufügen. Genau das ist das Hauptproblem von Hermann Pölkings „Wer war Hitler?“, der zwar einiges unbekanntes Filmmaterial zusammenträgt, aber keine eigene Haltung zu seinem Thema entwickelt.

Salongespräch

Am 22. November um 19 Uhr - Eintritt frei!

Der Salon e.V. ist eine Potsdamer Kulturinitiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kunst und Künstler zu integrieren und zu fördern, der Salonkultur zur frönen und einen Freiraum schaffen zu wollen, der das Ausleben dieser Kultur möglich macht. Die Arbeit des Thalia Teams und die nunmehr fast 100 jährige Geschichte des Thalias, die gelebte Kinokultur stieß auf das Interesse des Salon e.V. und wir freuen uns, gemeinsam mit Eric van Geisten vom Salon sowie der Ethnologin Jeanette Toussaint und Thomas Bastian ein Salongespräch präsentieren zu können.

Wir zeigen kurzes Archivmaterial zum Thema Kino in Potsdam und dem Thalia. Jeanette Toussaint präsentiert einen Auszug ihrer Rechercheergebnisse zur fast 100 jährigen Geschichte des Hauses und Thomas Bastian unterhält sich mit Eric van Geisten über Kino, die Kinobranche, die Arbeit im Thalia und seine Arbeit seit den 1997igern im Speziellen. Eine seltene Gelegenheit, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Simpel

Am 25. November um 18.15 Uhr mit Regisseur Markus Goller

Seit Ben (Frederick Lau) denken kann, sind er und sein Bruder Barnabas ein Herz und eine Seele. Barnabas, „Simpel“ genannt (David Kross), ist 22 Jahre alt, aber geistig auf dem Stand eines Kindes. Quasilorten (Erdbeeren) sind sein Lieblingsessen und draußen im Watt entdeckt er mit seinem Stofftier Monsieur Hasehase neue Kontinente. Simpel ist anders und oft anstrengend, aber ein Leben ohne ihn ist für Ben unvorstellbar. Als ihre Mutter unerwartet stirbt, soll Simpel in ein Heim eingewiesen werden.

Die einzige Person, die diesen Beschluss rückgängig machen könnte, ist ihr Vater David (Devid Striesow), zu dem die Brüder seit 15 Jahren keinen Kontakt mehr hatten. Die Suche nach ihm entwickelt sich zu einer turbulenten Odyssee, bei der Simpel und Ben auf die Medizinstudentin Aria (Emilia Schüle) und ihren Kumpel, den Sanitäter Enzo (Axel Stein) treffen. Keiner der vier ahnt, dass sich hier eine große Freundschaft entwickelt - und vielleicht ein bisschen mehr. Gemeinsam fahren sie in die große Hansestadt, wo Simpel die Bekanntschaft mit Chantal vom Kiez macht und bei einem Koch-Versuch Arias Küche in Flammen setzt, während Ben ihren Vater David aufsucht und eine Entscheidung treffen muss, die ihm keiner abnehmen kann.
Eine herzergreifende Reise zweier sehr unterschiedlicher Menschen, deren Kraft es ist, füreinander da zu sein. Was auch immer passiert.

Der Mann aus dem Eis

Am 01. Dezember um 18.45 Uhr mit Regisseur Felix Randau

1991 entdeckten Alpwanderer die seit etwa 5300 Jahren im Eis konservierte Leiche eines Manns. Seitdem zieht der nach dem Fundort im Ötztal getaufte und im Bozener Architekturmuseum ausgestellte „Ötzi“ Wissenschaftler, Verschwörungstheoretiker und Touristen aus aller Welt an. Rasch stieg die Gletschermumie zum Mythos auf. Dennoch dauerte es 25 Jahre, bis mit „Der Mann aus dem Eis“ ein erster Ötzi-Kinofilm produziert wurde. Für sein Abenteuer fiktionalisiert Regisseur und Autor Felix Randau die wenigen gesicherten Fakten zur Lebensweise des Eismanns mit einem etwas eindimensionalen Western-ähnlichen Racheplot. In der Titelrolle überzeugt Jürgen Vogel, der den körperlich herausfordernden Part bravourös meistert.

Star Wars: Der letzte Jedi

Ab 14. Dezember

Der Vorverkauf hat begonnen. Sichert euch jetzt eure Tickets!

„Star Wars 8: Die letzten Jedi“ schließt direkt an den Vorgänger an: Rey, mit den Erfahrungen ihres ersten großen Abenteuers in den Knochen, geht bei Luke Skywalker auf dem Inselplaneten Ahch-To in die Lehre. Luke ist der letzte Jedi, der letzte Vertreter des Ordens, auf dem die Hoffnung ruht, dass Frieden in der Galaxis einkehrt. Der ist nötiger denn je, steht die Neue Republik doch am Abgrund, nachdem die Starkiller-Basis ihr Zentrum vernichtete. Der Schatten der Ersten Ordnung fällt auch auf Meister und Schülerin: Einer von Lukes ehemaligen Schützlingen, Kylo Ren, hat die finstere Mission noch längst nicht beendet, die ihm Snoke auftrug…

Das Silvesterkonzert mit Sir Simon Rattle und Joyce DiDonato

Am 31. Dezember um 17 Uhr

Live aus der Philharmonie

Berliner Philharmonie

Sir Simon Rattle Dirrigent

Joyce DiDonato Mezzosopran

Feiern Sie mit den Berliner Philharmonikern, Sir Simon Rattle und Joyce DiDonato einen glamourösen Ausklang des Jahres in der Silvester-Gala 2017.