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Gäste, Aktuelles und Sonderveranstaltungen

Maikäfer, flieg!

Am 26. April um 18.30 Uhr mit Regisseurin Mirjam Unger

Christine Nöstlingers literarische Kindheitserinnerungen sind auch als Film viel mehr als eine autobiographisch geprägte Jugendgeschichte - sie sind ein Plädoyer für den Frieden und gleichzeitig eine Aufforderung zum Anderssein. Die kleine Christl erlebt 1945 in und um Wien ihre ganz eigene Version vom Kriegsende inklusive Angst, Flucht und Terror - aber sie findet auch unerwartete Freunde und hat ihren Spaß. Mit dem Blick eines Kindes (Zita Gaier) zeigt Mirjam Unger den ganz normalen Wahnsinn des Krieges. Ein wichtiger Film, nicht nur für die Jugend.

Ab heute im rauchfreien KinoCafé Konsum

Stulle mit Brot

Nach der Arbeit hungrig ins Kino? Unterzuckert und keine Lust auf Süßkram?

Im rauchfreien KinoCafé können Sie ab sofort lecker Stulle mit Brot vom Bäcker Fahrland mit frei wählbaren Belägen - Käse, Aufstrich, Wurst, Schmalz - genießen.

Guten Appetit!

The Uncertainty Has Settled

Am 30. April um 20.45 Uhr mit Marijn Poels & Volker Schmidt

Anlässlich einer Auszeit in den Bergen Österreichs wird der Filmemacher Marijn Poels mit der Situation der europäischen Landwirtschaft konfrontiert, was ihn zu immer größer werdenden Fragen führt. Er beginnt seine eigene linke Ideologie zu hinterfragen, ohne sie jedoch zu verwerfen…

Ein Film, der sich mit einem dringlichen Paradigma unserer Zeit befasst: Klimawandel, Landnutzungswandel, Energiewende… Machen wir das Richtige?

Der Film präsentiert keine Wahrheit und unterlässt es auch leichtfertige Antworten zu geben. Ein Film mit vielen Fragen, der zum eigenständigen Denken anregt. Für ein ländliches wie auch städtisches Publikum gleichermaßen interessant!

Hey Bunny

Am 02. Mai um 21 Uhr mit Barnaby Metschurat & Lavinia Wilson

Adam, Misanthrop und Ex-Hacker, ist kein sonderlich geselliger Zeitgenosse, aber von irgendwas muss man ja leben und so nimmt er den Auftrag eines Forschungslabors an, die Sicherheitssoftware der Einrichtung zu aktualisieren. Doch während dieses Routineauftrags für den erfahrenen Informatiker wird das Labor Opfer eines Hackerangriffs und plötzlich sind alle wertvollen Versuchskaninchen verschwunden. Aufgrund seiner Vergangenheit fällt der Verdacht schnell auf Adam – ein Verdacht, der auch dadurch verstärkt wird, dass die gesuchten Kaninchen mysteriöserweise im Haus seiner Familie gelandet sind, wohin Adam erstmal geflüchtet ist. Doch dann fühlt sich Adam bei seinem professionellen Ehrgeiz gepackt und will nun beweisen, dass er unschuldig ist, und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Er wird zum Netzaktivisten…

Ich. Du. Inklusion. - Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft

Am 04. Mai um 19 Uhr Podiumsgespräch mit Dagmar Graefe vom BPV & weiteren Gästen

Seit Sommer 2014 haben in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen. Viele Förderschulen wurden daraufhin geschlossen. Der 90-minütige Dokumentarfilm begleitet zweieinhalb Jahre fünf Grundschüler mit und ohne Unterstützungsbedarf. Sie sind Teil des ersten offiziellen Inklusionsjahrgangs an der Geschwister-Devries-Schule in Uedem (NRW). Der Dokumentarfilm zeigt einen offenen und direkten Schulalltag und wie es ist, wenn der Inklusionsanspruch auf Wirklichkeit trifft.

Berlin Rebel High School

Am 11. Mai um 19 Uhr

Patin der Vorstellung ist Prof. Dr. Annedore Prengel

Die selbstverwaltete „Schule für Erwachsenenbildung“ (SFE) in Berlin-Kreuzberg ermöglicht jungen Menschen auf dem zweiten Bildungsweg die Prüfungsvorbereitung auf den mittleren Schulabschluss und das Abitur. Alexander Kleider, selbst Absolvent der SFE, porträtiert den Schulalltag in seinem Dokumentarfilm „Berlin Rebel High School“, wobei neben unbeschwerten Momenten auch Knatsch nicht ausbleibt. Die Diskussion um eine Reform des Bildungssektors regt die herkömmlich gefilmte Doku mit vielen inhaltlichen Anknüpfungspunkten an – und gefällt mit den grundsympathischen Protagonisten. Die Wiesbadener Filmbewertungsstelle verlieh dafür das Prädikat „Besonders Wertvoll“, zudem erhielt der Film 2017 eine Nominierung beim Deutschen Filmpreis.

Love & Sex & Rocknrollstuhl

Am 12. Mai um 18.45 Uhr mit Regisseurin Susanna Wüstneck

Der Dokumentarfilm "Love & Sex & Rocknrollstuhl" erzählt von der Einsamkeit, von dem Wunsch nach einem erfüllten Leben und der Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität. Und er erzählt die Geschichten von vier selbstbewussten, mutigen Menschen, die mit einer starken, körperlichen Behinderung leben -Nicola, Stefan, Wiebke und Emanuel. Während Stefan in einer Umgebung lebt, die ihm nicht genügend Sicherheit gibt, um offen über seinen Wunsch nach Liebe und Sexualität sprechen zu können, wohnt Wiebke gemeinsam mit ihren Freunden und mit täglicher, persönlicher Assistenz, in einem behindertengerecht gebauten Eigentumshaus. Emanuel hat es, nach seiner Gehirnblutung, die ihn nahezu bewegungsunfähig gemacht hatte, geschafft, wieder allein in einer kleinen Wohnung leben zu können. Nicola hingegen lebt mit 24 Stunden Assistenz, in einem Haus für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung. Alle vier sind mutig genug, um sich nicht mit dem status quo zufrieden zu geben. Sie wollen ihre Sexualität leben und begegnen sich aus diesem Grund bei einem Erotikworkshop für Menschen mit Behinderung. Ihre Erfahrungen, die sie dort machen und ihre Gedanken sind unterschiedlich, doch das Streben nach Selbstbestimmtheit und die Sehnsucht nach Liebe und Wärme verbindet alle miteinander.

Zwischen den Stühlen

Am 17. Mai um 18.45 Uhr mit Regisseur Jakob Schmidt

Teach me if you can! Drei junge Lehrer werden ins kalte Wasser des Schulalltags geworfen und lernen, zu schwimmen oder unterzugehen. Jakob Schmidt begleitet das Referendariat von Katja, Ralf und Anna. Aus ihren Erfahrungen hat er eine unterhaltsame Dokumentation gebaut, in der trotz der leichten Stimmung auch die Grundprobleme deutlich werden: Wer in Deutschland unterrichtet, braucht mehr als den Wunsch, Wissen weiterzugeben, nämlich Nerven wie Drahtseile, eine schafsähnliche Geduld und ein großes Herz. Davon erzählt der empfehlenswerte, kleine Film, der sehr viel Spaß macht und dem zu wünschen ist, dass er sich im Kino gegen die Konkurrenz behaupten kann. Vielleicht wird er sogar zum offenen Geheimtipp für Pauker?

Die Reste meines Lebens

Am 24. Mai um 21 Uhr mit Regisseur Jens Wischnewski & Darsteller Christoph Letkowski

Schimon hat bereits in jungen Jahren von seinem Großvater gelernt, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Bislang ist der junge Mann damit auch gut gefahren, denn das Schicksal scheint ihm wohl gesonnen. In San Francisco  hat der Deutsche nicht nur als Tonkünstler sein berufliches Glück, sondern auch mit der Bildhauerin Jella die ganz große Liebe gefunden. Doch dann bricht, zurück in Deutschland, das Unglück über ihn herein, mit einer solchen gnadenlosen Wucht, dass auch ein Glückskind wie Schimon ins Wanken gerät. Bei einem denkbar unglücklich verlaufenden Unfall verliert er seine schwangere Frau. Wäre da nicht Milena, die Schimon bei der Arbeit kennen lernt und in die er sich erneut Hals über Kopf verliebt. Ein Tabu-Bruch, denn Jella ist gerade erst zwei Wochen tot und Schimon droht in einer emotionalen Achterbahnfahrt den Boden unter den Füßen zu verlieren. Erstaunlich souverän und sensible jongliert Regisseur Jens Wischnewski bei seinem Filmdebüt mit den großen Themen wie Liebe, Verlust und Trauer. Ihm gelingt ein wunderbar warmherziger Film, der lebensklug und mit feinem Humor einen Hans-im-Glück einer harten Hiobs-Prüfung unterzieht.