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Gäste, Aktuelles und Sonderveranstaltungen

International Ocean Film Tour - Volume 3

Am 5. Mai um 20 Uhr 

Tickets gibt es hier

Das einzigartige Filmevent für alle, die das Meer lieben. Jetzt auf großer Tour!

Sieben Meere – sieben Filme, das finale Programm.

Wütende Wellen vor der tasmanischen Küste, die strahlende Schönheit Mexikos und Weltrekorde in den gefährlichsten Meerespassagen der Welt: Die Int. Ocean Film Tour geht in die dritte Runde und bringt die besten Meeresabenteuer und Wassersportfilme auf die große Leinwand.

Son of Saul

Matinee zum 'Tag der Befreiung'

Am 08. Mai um 11 Uhr

Golden Globe & Oscar 2016: bester fremdsprachiger Film!

Sein Regiedebüt widmet László Nemes den sogenannten Sonderkommandos in Auschwitz. Gezwungen von NS-Schergen mussten jüdische Gefangene die Deportierten in die Gaskammern führen und danach ihre Leichen verbrennen. Die unerbittliche Nahaufnahme der Shoa, ohne die Möglichkeit eines Ausblicks, wirkt wie ein Gegenentwurf  zu Spielbergs „Schindlers Liste“. Das packende Holocaust-Drama des jungen Ungarn versucht, den barbarischen Horror in den Konzentrationslagern auf neuartige Weise verstörend fühlbar zu machen. Das cineastische, stilistisch radikale Meisterwerk gewann einen Golden Globe und sogar den Oscar als „bester fremdsprachiger Film“.

Mr. Gaga

Am 10. Mai um 18.30 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Tomer Heymann

Als einer der bedeutendsten Choreographen des zeitgenössischen Tanzes gilt der Israeli Ohad Naharin, den sein Landsmann Tomer Heymann in seiner Dokumentation "Mr. Gaga" porträtiert. Konventionell im Ansatz, lebt der Film vor allem von seinem vielfältigen Bildmaterial, das Naharins künstlerische Entwicklung von den 70er Jahren bis zur Gegenwart veranschaulicht.

Das passende Festival gibt es übrigens vom 25. Mai bis 05. Juni in der fabrik...

Potsdamer Tanztage 2016

junges licht

Am 11. Mai um 19 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Adolf Winkelmann

Adolf Winkelmanns Hommage an das ursprüngliche Ruhrgebiet lässt den Pott in poetischen Bilder wieder auferstehen, gleichzeitig entmystifiziert die stimmige Adaption des gleichnamigen Romans von Ralf Rothmann die Ruhrpott-Romantik. Erzählt wird vom zwölfjährigen Julian, der in den 1960er Jahren in einer typischen Bergarbeitersiedlung aufwächst. Die Luft ist schlecht und das Klima rau. Zu rau für einen unschuldigen Jungen. Julian hat ein feines Auge für das Geschehen in seiner Umgebung. Als Julians Mutter den Sommer bei Verwandten an der See verbringt, wird der Junge unmittelbar mit der Welt der Männer konfrontiert - eine Welt, zu der auch Sex und Gewalt gehören.

Happy Hour

Am 16. Mai um 19 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Franz Müller

HAPPY HOUR, das ist in diesem Fall die Bezeichnung für das regelmäßige Schäferstündchen von HCs Frau und ihrem Liebhaber, wie der gehörnte Ehemann zufällig per fehlgeleiteter SMS erfährt. Zutiefst erschüttert, aber friedfertig wie eh und je, klagt er seinen Jugendfreunden Wolfgang und Nic sein Leid. Die reagieren mäßig mitfühlend – fühlen sich aber trotz eigener Probleme in Beziehungsdingen dazu berufen, HC und seine Männlichkeit zu retten. So fliegt das ungleiche Trio zu einem Kurztripp in Wolfgangs Cottage in Irland, wo sie es in rauer Natur und bei viel Guinness ordentlich krachen lassen wollen. Wolfgangs spießige Hausregeln stehen dem wilden Leben zunächst noch mehr im Weg als HCs Lethargie, doch als die irischen Frauen ins Spiel kommen, sieht sich jeder der Dreien plötzlich vor ganz eigene Aufgaben gestellt, und auch die in fester Rollenverteilung erstarrte Freundschaft erlebt eine Zerreißprobe… 

Der Nachtmahr

Am 22. Mai um 19 Uhr in Anwesenheit von Regisseur Akiz Ikon

Tina (Carolyn Genzkow) ist ein 17-jähriges Mädchen, das alles hat, was man sich in diesem Alter nur wünschen kann: Sie ist hübsch, hat tolle Freunde, eine reiche Familie und steht kurz davor, mit Mädchenschwarm Adam (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) zum neuen Traumpaar der Schule zu werden. Aber nach einer großen Party fängt sie an, seltsame Albträume zu erleben, in denen sie einem abgrundtief hässlichen Wesen begegnet. Ihre Eltern und Freunde glauben ihr allerdings kein Sterbenswörtchen und halten sie für verrückt. Doch schon bald verschwimmen Realität und Schein als Tina mit dem Ungeheuer eine ungewöhnliche Freundschaft eingeht und dabei ihr wahres Ich zeigt. Damit verändert sie das Leben all jener, die zu ihrer Welt gehören. Doch eines Tages beginnen auch ihre Eltern und am Ende ihre Freunde, das Wesen mit eigenen Augen zu sehen...

22. Jüdisches Filmfestival 2016

Hummus! - The Movie

Am 05. Juni um 18 Uhr

Deutschlandpremiere in Anwesenheit von Regisseur Oren Rosenfeld, des Produzenten Michal Lee Saphir sowie den Protagonisten Suheila Al Hindi & Jalil Dabit

Hebräisch/englische Sprachfassung mit deutsche Untertiteln

Hummus, das sind pürierte Kichererbsen oder Favabohnen, die mit Tahina, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen einen schmackhaften Brei ergeben. Hummus - The Movie ist ein köstlicher Film über ein vielseitiges Lebensmittel und die bunte israelische Gesellschaft, der Appetit auf mehr macht!

Davor zeigen wir Women in Sink - ein Dokumentarkurzfilm von und mit der jüdische Filmemacherin Iris Zaki, die bei einem arabisch geführten Frauenfriseur in ihrer Heimatstadt Haifa anheuert, um mit ihren Nachbarinnen ins Gespräch zu kommen.

Brandenburgpremiere in der hebräischen Sprachfassung mit deutschen Untertiteln

Ein Veranstaltung im Rahmen des 22. Jüdischen Filmfestivals in Zusammenarbeit mit Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.

Zug des Lebens

Am 06. Juni um 19 Uhr

1941, irgendwo in Osteuropa: Die Bewohner eines kleinen jüdischen Shtetls organisieren ihren eigenen Deportationszug, um der Verschleppung durch die Deutschen zu entkommen, und planen die Flucht über Russland nach Palästina. Eine bittere Komödie vor dem Hintergrund der Shoa, die das Tragische im Komischen spürbar werden lässt und dem typisch jiddischen Humor ein Denkmal setzt. Zwar hätten manche Charaktere der Vertiefung bedurft, insgesamt aber ist der (hervorragend gespielte) Film eine überdenkenswerte Auseinandersetzung mit dem Thema Holocaust, der trotz aller erzählerischen Leichtigkeit das Leben als Albtraum schildert.